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g) Fahrzeuge mit SAAR-Kennzeichen (aus der Zeit vor 1946)
Voitures et motos avec des plaques "SAAR" (avant 1946)
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Die Fotos dieses Kapitels sind von Saar-Nostalgie-Lesern zur Verfügung gestellt worden. Ihnen allen herzlichen Dank!
Die ersten Autos im Saarland erhielten (von etwa 1920 an) Nummernschilder, die aus den vier Buchstaben "SAAR" und einer mehrstelligen Zahl bestanden. Diese Regelung wurde im Laufe der wechselhaften Geschichte unseres Landes bis zum Ende des 2. Weltkriegs unverändert beibehalten. Und auch nach dem Kriegsende behielten diese "SAAR"-Kennzeichen zunächst ihre Gültigkeit.1945 wurden bei Neuzulassungen anfangs sogar noch neue Autonummern mit "Saar"
zugeteilt. Erst Ende des Jahres wurden sie durch "SA"-Kennzeichen ersetzt (siehe Seite Kfz-Kennzeichen unter Punkt 1).
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Der ab 1937 im Stil des "Art-Déco" gebaute und 130 km/h schnelle Opel Admiral hatte eine über 30 cm lange Gallionsfigur (einen Zeppelin) auf der
Kühlerspitze. Dieses "prächtige" Exemplar wurde in der Neuweiherstraße in Walpershofen fotografiert. (Foto von Manfred Diehl, Riegelsberg-Walpershofen).

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Eine NSU Quick in Oberbexbach
Das Bild zeigt Jakob Dausend irgendwann zwischen 1942 und 1945 am Ortsrand von Oberbexbach am Frankenholzer Weg. Er wurde 1942 an der Ostfront verwundet und verlor den linken Unterschenkel. Als Kriegsinvalide wurde ihm zu Hause ein Motorrad genehmigt, das er hier stolz in der Nähe seines Elternhauses präsentiert. Es ist eine NSU Quick. Das Foto muss noch während des Krieges entstanden sein, da der Scheinwerfer noch die Verdunkelungsabdeckung besitzt und die SAAR-Kennzeichen nur bis 1945 benutzt wurden.
Foto: Gerhard Reichmann, Bexbach.
Typenbestimmung: Rolf Schneider.
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Ein noch heute sehr gut erhaltenes Vorkriegs-NSU-Motorrad mit original "SAAR"-Nummernschild. Es gehört Manfred Göbel, Saarbrücken.
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Der Adler im Foto rechts war auf den
Möbelschreiner Edmund Vogelgesang (1901 - 69)
aus Erfweiler-Ehlingen zugelassen. Die Aufnahme wurde in Blickweiler (bei Blieskastel) gemacht. Das Foto unten zeigt einen Opel Kadett Modell
1938. (Fotos:
privat)

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Die Aufnahme links
zeigt einen Mercedes
230 (Typ
W143, Sechszylinder). Neben ihm steht
Alfred Flaccus, der Großvater des
Bildeinsen- ders Armin Flackus, Ottweiler.
Carsten Dietrich
Brink, Gauting, meint zu diesem Foto: "Herr
Flaccus muss nicht nur ein vermögender,
sondern auch ein wichtiger Mann gewesen
sein, wenn er nach dem 01.10.1940 noch mit seinem Privatauto unterwegs war."
Auf dem Nummernschild ist ein "V"
(roter Winkel) zu sehen. Näheres dazu etwas weiter unten.
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Alfred Flaccus ist
auch auf dem Bild unten rechts zu sehen,
dieses Mal mit seinem Borgward Hansa 1700, der das Kennzeichen
Saar
- 42687
trug. Dieses Foto wurde in München
aufgenommen
Die beiden Fotos
hat Armin Flackus, Ottweiler, zur Verfügung gestellt. |
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Erläuterung zu dem roten Winkel: Er kennzeichnete all jene Fahrzeuge, die Im Krieg nach dem 01.10.1940 noch privat genutzt werden durften. Nur wer
diesen roten Winkel auf seinem Nummernschild hatte, durfte überhaupt
noch privat fahren, alle anderen Autos
holte der "Heldenklau" (die Wehrmacht), oder sie mussten stillgelegt
werden. Dieser rote Winkel wurde auch in die
Fahrzeugpapiere eingetragen. Gleichzeitig mussten, wie das Bild auch
zeigt, die Scheinwerfer verdunkelt werden, um eine gewisse Sicherheit
vor Fliegerangriffen zu haben. Auf dem
Bild sind die schwarzen Abdeckungen der Scheinwerfer zu sehen, die nur einen kleinen Schlitz haben, der den
Lichtaustritt in geringem Abstand auf die Straße ermöglicht. (Carsten Dietrich Brink, Gauting)
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Das Fahrzeug im Bild
unten ist nicht, wie man vermuten könnte, ein Opel P4, sondern ein Opel 1,0-Liter. Er war der kleine Bruder des 1,2-Liter- Opels und Vorgänger des P4.
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Herzlichen Dank an Carsten
Dietrich Brink, 82131 Gauting, für die genauen
Bezeichnungen der beiden Opel-Fahrzeuge.
Gemäß einer Liste der SAAR-Nummern dürften
sie beide Fahrzeuge (SAAR 43212 und 43442) im Kreis St.
Wendel zugelassen gewesen sein. |
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Nikolaus Groß, Sotzweiler,
hatte bereits im Jahr 1927 als
Privatunternehmer die
Bergarbeiteromnibuslinie
Sotzweiler-Lebach gegründet.
Aus diesem Jahr stammt das
Foto von ihm mit seinem ersten
Omnibus. Es war ein Berliet.
Diese drei Fotos hat Egon
Gross aus Lebach zur Verfügung gestellt. |
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Citroën: Auf dem Foto unten steht
Nikolaus Groß neben seinem Taxiwagen (wahrscheinlich ein Citroën),
den er kurze Zeit später für sein Unternehmen
anschaffte. Das Foto wurde im Jahr 1929 aufgenommen. Rechts daneben ein weiterer Citroën, aufgenommen 1937/38. Er war in Neunkirchen zugelassen. Fotos: Egon Gross, Lebach und Jürgen Dippe, Neunkirchen.
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Rechts: Nikolaus Groß im Jahr 1930 auf seinem Motorrad Marke Terrot.
(Foto: Egon Gross, Lebach)
Unten: Ein DKW-Meisterklasse F7 Cabriolet, gebaut 1935-39, ein Zweizylinder Zweitakter mit 684 ccm Hubraum, zugelassen in Neunkirchen. (Foto: Jürgen Dippe)

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Zwei Aufnahmen aus Uchtelfangen.
Auf der Tür des Schloss-Bräu-Berliets ist zu lesen:
"Schloss-Bräu - Das Qualitätsbier"
Fotos: Markus Hoffmann, Uchtelfangen.
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Ein sehr seltenes
Probefahrt-Kennzeichen aus den 20er Jahren mit roter Beschriftung. Auf dem Stempel des
Motorrad-Schildes steht:
„Der Bürgermeister des Amtes Eppelborn-Dirmingen
in Eppelborn als Ortspolizeibehörde“
Es ist wahrscheinlich das einzige in Sammlerhand befindliche Schild dieser Art.
Schild und Foto: Sammlung Mark Prüfer,
Berlin
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Bild links: Ein Mercedes Cabriolet (230?), in der Provinzialstraße in Rockershausen aufgenommen, wahrscheinlich 1940-1942. Der FORD A im rechten Bild wurde durch einen Kühlergrill verziert, den es als Zubehörteil aus Renault-Produktion gab. Beide Fahrzeuge gehörten vermutlich der Familie Bruch, die damals im Ort eine Bonbon- und Marmeladenfabrik unterhielt. (Fotos: Ewald Ketter, Bad Salzuflen.)
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Seite zuletzt bearbeitet am 29.03.2012
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