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saar-nostalgie.de - WIRTSCHAFT
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Kohle und Stahl
die Grundpfeiler der Industrie
des Saarlandes
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Eisenwerke Die Zeichnung (von Fritz Ludwig
Schmidt)
zeigt
das Kraftwerk Weiher im Jahr 1955
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Einführung
- Kohle- und Eisenindustrie
im Saarland

Ohne Kohle und Stahl würde
es das Saarland in der heutigen Form wahrscheinlich
gar nicht geben - wir wären möglicherweise
ein unbedeutender Teil der Pfalz!
Schon vor einigen Jahrhunderten
entdeckte man die Steinkohlevorkommen im Gebiet an der mittleren Saar. Man baute
die Kohle in bescheidenem Rahmen lokal
ab, um sie an Ort und Stelle zu Heizzwecken zu
verwenden. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts,
also etwa ab 1850, wurde die Saargegend
zu einem Begriff. Damals nahm
allmählich die Industrialisierung ihren Lauf. Man
begann damit, die riesigen Kohlenvorräte
(siehe Karte weiter
unten) in größerem
Umfang abzubauen. Gleichzeitig entstand in unmittelbarer
Nähe ein
Industrierevier,
das zur Herstellung
und Verarbeitung von Eisen und
Stahl die heimische
Kohle benötigte. Später wurde sie auch zur Elektrizitätsgewinnung in Kohlekraftwerken verwendet.
Die Kohlenvorräte des Saarlandes weckten
schon früh Begehrlichkeiten und machten es
für unsere Nachbarn interessant. Zweimal innerhalb
der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts (nämlich
ab 1920 und ab 1945) erhielt Frankreich die wirtschaftliche
Vorrangstellung in unserem Land und die Kontrolle über
seine Gruben und Hütten. Dies sollte der teilweisen Wiedergutmachung für die Schäden dienen,
die es in den beiden durch Deutschland
angefachten Weltkriege erlitten hatte.
Dieses Kapitel befasst sich ausführlich
mit den Bergwerken
und den Eisen- und Stahlwerken des Saarlandes während der Zeit von
1945 bis 1959. Weiter unten finden Sie zunächst einige
Erläuterungen zu diesem Thema. Dazu dienen einige Auszüge aus verschiedenen Publikationen der Saarbergbau-Gesellschaften und aus dem links oben abgebildeten 34-seitigen Heimatkunde-Schulbüchlein, das wohl jeder junge
Saarländer im Joho-Saarland während seiner Schulzeit kennen gelernt hat. Die Angaben
in diesen Texten entsprechen etwa dem Stand von 1955.
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