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www.saar-nostalgie.de - WIRTSCHAFT
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Kohle und Stahl
die Grundpfeiler der Industrie
des Saarlandes
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Hüttenwerke Die Zeichnung (von Fritz Ludwig
Schmidt)
zeigt
das Kraftwerk Weiher im Jahr 1955
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Einführung
- Kohle- und Eisenindustrie
im Saarland

Am 30. Juni 2012 endete der Bergbau im Saarland. Damit ging eine lange währende wichtige Epoche unseres Landes zur Neige. Ohne Kohle und Stahl würde
es das Saarland in der heutigen Form wahrscheinlich
gar nicht geben - wir wären möglicherweise
ein unbedeutender Teil der Pfalz.
Schon vor einigen Jahrhunderten entdeckte man die Steinkohlevorkommen im Gebiet der mittleren Saar. Man baute
die Kohle in bescheidenem Rahmen lokal
ab, um sie an Ort und Stelle zu Heizzwecken zu
verwenden. Erst ab etwa 1850 nahm die Industrialisierung allmählich ihren Lauf, und so wurde die "Saargegend" erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einem Begriff: In dieser Zeit begann man damit, die riesigen Kohlenvorräte
(siehe Karte weiter
unten) in größerem
Umfang abzubauen. In dem gleichzeitig in unmittelbarer
Nähe entstandenen
Industrierevier benötigte man die heimische Kohle zur Herstellung
und Verarbeitung von Eisen und
Stahl. In späterer Zeit wurde sie auch zur Elektrizitätsgewinnung in Kohlekraftwerken verwendet.
Die Kohlenvorräte des Saarlandes weckten
schon früh Begehrlichkeiten und machten es
für unsere Nachbarn interessant. Zweimal innerhalb
der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts (nämlich
ab 1920 und ab 1945) erhielt Frankreich die wirtschaftliche
Vormachtstellung in unserem Land und die Kontrolle über
seine Gruben und Hütten. Damit sollte ein großer Teil der Schäden wieder gutgemacht werden,
die es in den beiden durch Deutschland
angefachten Weltkriege erlitten hatte.
Dieses Kapitel der Saar-Nostalgie befasst sich ausführlich
mit den Bergwerken
und den Hütten- und Stahlwerken des Saarlandes in der Zeit von
1945 bis 1959. Weiter unten finden Sie zunächst einige allgemeine Erläuterungen zu diesem Thema. Dazu dienen auch verschiedene Auszüge aus Publikationen der Saarbergbau-Gesellschaften und aus dem (links oben abgebildeten) 34-seitigen Heimatkunde-Schulbüchlein, das wohl jeder junge
Saarländer im Joho-Saarland während seiner Schulzeit kennen gelernt hat. Die Angaben
in diesen Texten entsprechen etwa dem Stand von 1955.
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