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f) Motorräder und Motorroller Motos et Scooters
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Achtung: Der neue
Abschnitt über die VESPA befindet sich weiter unten auf dieser Seite! 
Diese Seite ist noch im Aufbau - sie wird in Kürze erweitert und neu gegliedert.
Die bisher hier gezeigten Fotos sind von Saar-Nostalgie-Besuchern zur Verfügung gestellt worden. Herzlichen Dank!
Rennmaschinen sehen Sie auf der Seite Motorsport im Kapitel KULTUR+SPORT.
Kurze Einleitung zum Thema Motorräder:
Es gab im Saarland eine eigenständige Motorrad-Historie - die natürlich eng verknüpft war mit Frankreich. Es wurden auch Maschinen im Saarland selbst produziert.
Motorräder aus saarländischer Herstellung:
Nach dem Zweiten Weltkrieg baute man im Saarland einheimische Motoräder unter folgenden Markennamen:
Tornado, Saarperle, Standard (Gutbrod) und Hoffmann&Seidel als Konfektionäre.
Saarperle und Hoffmann&Seidel waren Handelsmarken der Firma Hensler (aus Saarbrücken?). Tornado war die Fahrrad- und Motorrad-Marke der Fa. Strauch, die heute noch als Fahrrad-Großhandel und Kraftfahrzeugteile-Verkauf in Brebach-Fechingen aktiv ist.
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Die Saarperle-Motorräder wurden in den 50er Jahren in Saarbrücken, hergestellt.
Nach Ansicht unseres Lesers Helmut Gräning müsste das hier abgebildete Modell eine
Saarperle Typ HAR mit AMC-Motor (aus Frankreich), Bj. 1955 sein. Der Motor hatte einen Zylinder mit 175 ccm und er leistete 8 PS.
(Fotos aus dem ehemaligen Saarländischen Zweiradmuseum Wadgassen.)
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Danke an Rolf Schneider für einige Infos. Demnächst mehr darüber hier!
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Gebogenes Motorrad-Nummernschild

Die Motorrad-Nummernschilder waren über dem Vorderrad in Fahrtrichtung angebracht
(siehe nächstes Foto!). Ihre Form wurde der Rundung des Schutzblechs angepasst.
Zur Erinnerung: OE 6 = Stadt und Landkreis Saarlouis. (Foto: Stefan Michelbach)
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Motorräder deutscher, oesterreichischer (Puch) und britischer (BSA) Fabrikation,
die im Saarland gefahren wurden
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Die BMW R 35 wurde von 1937 bis 1940 gebaut. Sie hatte noch den Pressstahlrahmen der BMW R4, verfügte aber im Gegensatz zu dieser schon über eine Teleskopgabel.
Hier ist sie in ländlicher Umgebung im Landkreis St. Wendel (OE 8) zu sehen. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1950.
Foto: Hr. Hoffmann, Werschweiler
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Auch diese Puch Einzylinder TF 250 wurde im Jahr 1950 aufgenommen, zusammen mit ihrem Besitzer aus dem Kreis St. Wendel .
Foto: Hr. Hoffmann, Werschweiler
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Eine NSU, wahrscheinlich eine 501 OSL, am Straßenrand irgendwo im Landkreis Saarbrücken. (Foto: Karl Abel, Rohrbach)
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Beim Festzug "100 Jahre selbstständige Gemeinde Rohrbach"
am 4.September 1949 fuhr auch Elimar Becker auf seiner flotten Zündapp mit.
(Foto: Karl Abel, Rohrbach.)
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Mathilde Berger (geb. 1913) mit ihrem Motorrad Marke DKW, 98 ccm Hubraum, mit Kickstarter und feststehenden Fußrastern. Das
Bild ist kurz nach 1950 vor dem Haus der Familie in Oberbexbach, Hochstr. 266, aufgenommen worden. (Foto: Dieter Berger, Bexbach)
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Eine BSA, Baujahr 1956. Wahrscheinlich eine
BSA 1956 Model M21 600 cc 1 cyl sv
(Mitteilung von Helmut Gräning am 11.02.2012.)
Das Nummernschild ist sicher nicht original, denn hinter dem OE 1 ist die Jahreszahl 1956 angebracht - dies war damals nicht üblich.
Das Bild wurde aufgenommen von T. Gatzke bei einem Oldtimertreffen in St. Wendel in den 90er Jahren.
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Motorräder aus französischer Herstellung
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Eine Koehler Escoffier mit 250 ccm Hubraum.
Links mit Klara Gatzke aus Ludweiler und rechts mit ihrem Sohn Adolf, dem sie gehörte.
Fotos: Torsten Gatzke (Klaras Enkel und Adolfs Sohn)

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Der Motorrad-Teil dieser Seite wird in Kürze weiter ausgebaut!
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Die VESPA - Lieblingsgefährt
vieler Saarländer(innen)
Dieser Abschnitt wurde erst kürzlich begonnen und wird noch
weiter ausgebaut.
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Als der Italiener Enrico Piaggio im April 1946 die erste Vespa bauen ließ, konnte er nicht ahnen, dass er damit auch das Lieblings-Zweirad der Saarländer in den 50er Jah- ren und darüber hinaus geschaffen hatte. Er wollte eigentlich nur, so kurz nach dem Krieg, für die Menschen seines Landes ein einfaches und preiswertes Transportmittel auf den Markt bringen. Es sollte leicht, handlich, wendig und zuverlässig sein und zwei Personen befördern können.
In seinem Auftrag entwickelte der Luftfahrt-Konstrukteur Corradino D'Ascanio ein selbsttragendes Chassis, an dem er eine Einheit aus Motor und Radführung montierte. Der Motor war also direkt am Hinterrad angebracht; so konnte man auf die unbeliebten (und damals meist schwer beschaffbaren) Antriebsketten verzichten.

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Werbeanzeige aus der Tagespresse.
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Titelblatt einer Vespa-Bedienungsanleitung in französischer Sprache.
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Da der Motor vollständig unter einer Abdeckung verschwand, konnte man sich an ihm auch nicht schmutzig machen.
Das Vorderrad steckte bei der Vespa nicht in einer Gabel, sondern in einer einseitigen Aufhängung. Dies erleichterte seinen Ein- und Ausbau erheblich.
Ein weiterer Vorteil gegenüber den hochbeinigen Motorrädern dieser Zeit war eine komfortablere und sichere Sitzposition sowie die leichtere Manövrierfähigkeit.
Bild rechts: Auf der Vespa direkt ins Eheglück?
Fotos: Ernst Becker, Heckendalheim.
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Den Namen des neuen Gefährts erfand Piaggio selbst: Als er den ersten Prototyp sah, soll er (auf Italienisch) ausgerufen haben: "Sembra una vespa" (sie gleicht einer Wespe).
Man baute 1946 zuerst das Modell 98 mit einem 98- ccm-Motor und 3,3 PS. Es erreichte eine Höchstge- schwindigkeit von 60 km/h.
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Im ersten Jahr konnten bereits ein bis zwei Tausend Exemplare verkauft werden.
1948 wurde die neue Vespa 125 mit einem entsprechend größeren Hubraum und 4,5 PS eingeführt; sie erreichte 70 km/h. Man erhöhte den Komfort durch den Einbau eines gefederten Hinterrades. Nach 1948 wurden jährlich mehrere 10.000 Roller gebaut, ab 1950 schon weit über 100.000 im Jahr.
Aufgrund des enormen Erfolges der Vespa in Italien wurden nun in vielen europäischen Ländern Produktionsstätten unter Piaggio-Lizenz eröffnet. Ende 1950 errichtete man in Fourchambault an der Loire, im Département Nièvre, die ACMA (Ateliers de
Construction de Motocycles et Accessoires), um dort ab Februar 1951 Vespas für den französischen Markt zu bauen. (Einzelheiten dazu in dem Absatz unter diesen Fotos). Anfangs stellten etwa 20 Beschäftigte 200 Motorroller her, 1953 verließ die 100.000ste Vespa das Werk.
Nach Deutschland wurde die Vespa ab 1950 exportiert, und auch im Saarland tauchte sie nun auf: Auf der ersten Saarmesse Ende April 1950 wurde sie erstmals in unserem Land vorgestellt.
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Die Vespa erlangte schnell große Beliebtheit bei den Saarländern, die sich in den frühen 50er Jahren meist noch keine Autos leisten konnten. Und so entwickelte sie sich in den kommenden Jahren auch hier schnell zum Inbegriff von Mobilität und Lebensfreude. Die an der Saar verkauften Modelle stammten aus der französischen Produktion und trugen deshalb trugen sie das "ACMA"-Signet oben auf der Vorderseite.
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Besonderheiten der Vespa-Produktion durch die A.C.M.A. in Frankreich
"Als die Produktion in
Fourchambault, Frankreich, 1950 beschlossen wurde, importierte man vorerst fertigmontierte Vespa V15
(Gestänge- schaltung) aus italienischer Produktion und stattete diese mit
den für Frankreich typischen Änderungen aus.So gab es von Anfang an eine
spezielle Finne am vorderen Kotflügel und einen in Frankreich
beschafften
Hauptscheinwerfer (Marke Auteroche) mit gelber Glühbirne. Das Rücklicht
entspricht dem der italienischen V15. Da es in Frankreich üblich war die
Buchstaben des
Kennzeichens nach erfolgter Zulassung selbst aufzumalen, war hinten ein
mattschwarzes Blech angebracht und vorne am Kotflügel, jeweils auf der
linken
und rechten Seite, ein schwarzer, halbrunder Kennzeichenstreifen
lackiert. Das
Typenschild war noch nicht an späterer Stelle (Hinterseite der
Frontschürze),
sondern befand sich im hinteren Gepäckfach.
Obwohl ab 1951 schon ein großer Teil der verwendeten Teile aus eigener
Produktion stammte, wurde immer noch vieles aus Italien ergänzt. Mit
Beginn der
Eigenproduktion stattete man die Fahrzeuge (V 31) mit der
Seilzugschaltung,
einer neuen Vorderradaufhängung und der A.C.M.A. Typenplakette mit
Motor- und Chassisnummer auf der Hinterseite der Frontschürze aus. 1951gab es ein rechteckiges Rücklicht mit Glaseinsatz (Marke Auteroche [...]). Schon 1952 waren alle Teile
aus französischer Produktion.
1951 und 1952 wurde
ein helleres Grünmetallic zum Lackieren verwendet als 53 und 54. 1952 wurde ein Tachometer
in die Lenkerbrücke integriert. 1953 wurde der Lenkerkopf verändert
(Gehäusekopf mit Tacho) und das Rücklicht mit mittelstehendem Kreis und zwei
Seitenflügeln eingeführt. Das Modelljahr 1953 war außerdem das letzte mit
nach unten offener Motorbacke." [1]
[1] Dieser Text ist der Website www.austrian-indian-riders.at/Vespa/acmabeso.htm entnommen.
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Die VESPA-Generalvertretung für das Saarland übernahm die Firma Auto-Industrie, Bleichstraße 11-13. In der Frühlings-Werbeanzeige (siehe unten) ist das Gebäude eingezeichnet, so wie es damals aussah (es ist heute als "Die Garage" bekannt). In vielen Orten des Landes standen auch so genannte Untervertretungen zur Verfügung.
Die Auto-Industrie verwendete spezielle Kundendienstwagen, um ihren Vespa- Kunden schnelle Hilfe bei Pannen und Problemen anzubieten.

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Kleinere Reparaturen konnte man mit den mitgeführten Werkzeugen und Ersatzteilen an Ort und Stelle ausführen, bei größeren Problemen nahm man die defekte Vespa mit in die Werkstatt.
Der abgebildete Werkzeugwagen ist ein Citroën 1200 kg HY (Infos zu diesem Fahrzeugtyp finden Sie auf der Seite Polizeifahrzeuge).
Fotos: Stadtarchiv Saarbrücken.
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Vespa-Anzeige aus der SZ
kurz vor Ostern 1953.
SZ-Anzeige vom 21.03.1953. Sammlung Torsten Gatzke, Ludweiler.
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Liste der Vespa-Typen der ersten 16 Jahre
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Jahr
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Typ
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Hubraum
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Leistung
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Vmax
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Getriebe, Räder
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cm³
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PS
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km/h
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1946
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Vespa 98
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98
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3,2
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ca. 60
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1948
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Vespa 125
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125
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4,5
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70
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1955
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Vespa 150 GS
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150
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100
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4 Gänge, 10-Zoll-Räder
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1957
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Vespa 125 VNA
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125
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4,5
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75
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8-Zoll-Räder
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1959
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Vespa 125 VNB
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3 bzw. 4 Gänge
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1959
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Vespa 150 VBA
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150
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85
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3 Gänge, 8-Zoll-Räder
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1960
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Vespa 150 VBB
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150
|
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85
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4 Gänge, 8-Zoll-Räder
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1962
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Vespa 160 GS
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160
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4 Gänge, 10-Zoll-Räder
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SZ-Anzeige von 1953. Sammlung Torsten Gatzke.
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Infos aus wikipedia
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 Seit vielen Jahrzehnten besitzt die Vespa in vielen Ländern der Erde Kultstatus. Bis 2006 sollen insgesamt bereits über 17 Millionen Exemplare verkauft worden sein.
Bald bildeten sich Vespa-Clubs, in denen man Erfahrungen austauschen und gemeinsame Ausflüge und Reisen unternehmen konnte.
Die Abbildung links zeigt eine Plakette des Vespa-Clubs Saar: Drei Wespen fliegen über die Saarschleife. Im Bild rechts: Anstecknadel des Vespa Clubs Warndt.
(Sammlung Torsten Gatzke, Ludweiler).
Unten: Diese Vespa ist in der Ausstellung "Saargeschichte seit 1870" im Historischen Museum Saar
zu bestaunen. (Fotos: R. Freyer. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Museumsleitung.)
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Geschicklichkeitsfahren auf dem Landwehrplatz in Saarbrücken, 1953/54.
Am linken Bildrand sieht man noch eine Ecke des Gebäudes der Oberrealschule (heute Otto-Hahn-Gymnasium).
Ein Teilnehmer vom Vespa-Club Saarbücken balanciert gerade auf dem Hinterrad über das Brett. Ob er wohl heil unten ankommt?
Foto (Copyright): Walter Barbian (http:///www.saarlandarchiv-walter-barbian.eu)
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Im Bild links eine mit zwei Mann besetzte Vespa mit Homburger Nummer (OE 1). (Die Gesichter wurden vom Bildgeber unkenntlich gemacht.) Rechts die Vespa in der Ausstellung des Historischen Museums Saar. Dahinter steht eine Velosolex, davor eine der typischen Saarbrücker Verkehrsampeln der 50 und 60er Jahre.
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Vespas konnte man in direkt bei der Auto-Industrie in Saarbrücken und Saarlouis kaufen (siehe Anzeigen) oder in einem der zahlreichen kleineren Betriebe im ganzen Land. Man konnte sich auch eine Vespa ausleihen, z.B. beim Vespa-Verleih-Saar von H. Triem in der Dudweilerstraße. Die Saarländische Union für Motorroller vertrat die Interessen der Motorrollerfahrer und richtete Veranstaltungen aus.
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SZ-Anzeige von 1958: Sammlung Torsten Gatzke, Ludweiler. Foto des Banners der Motorroller-Union: J. Konrad, Wadgassen.
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1951 (oder 52) lief im Saarbrücker Gloria-Palast der Film "Professor Nachtfalter" mit Johannes Heesters. Dieser fuhr in dem Film zusammen mit Mädchen eines Mädchenpensionats auf Vespas durch die Gegend. Deshalb schickte man fünf dieser Motorroller durch Saarbrücken, um für den Film und gleichzeitig für die Firma Auto-Industrie zu werben, die sie zur Verfügung gestellt hatte (siehe Beschriftung der Vespas).
Info und Fotos: Ernst Becker, Heckendalheim
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Mit diesen Hebeln und Schaltern wurde die Vespa bedient.
Auszug aus der französischsprachigen Bedienungsanleitung.
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Gashebel
Luftklappenhebel
Kickstarter
Benzinhahn
Vergaserdeckel
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Schalter f. Hupe und Abstellen des Motors
Kupplungshebel und Gangschaltung
Hupe
Hinterradbremse
Vorderradbremse
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Saarländer und ihre Vespas
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Links: 1954 auf einem Campingplatz in Offenburg. (Foto: Sammlg. R. Freyer)
Unten: 1953 bei einem Sonntagsausflug in Richtung Saarschleife.
Foto: Werner Kochems, Furpach.

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Zwei festlich geschmückte Vespas, aufgenommen wahrscheinlich in Geislautern. Der Grund für die Verzierung ist nicht bekannt.
Foto: Archiv Heimatkundeverein Warndt
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Links:
Wonach der junge Fahrer Ausschau hält, wissen wir nicht. Aber erkennt jemand den Ort im Hintergrund?
Rechts:
Irgendwo in einer gebirgigen Landschaft - eine Saarländerin auf großer Tour.
Fotos: Jürgen Konrad, Wadgassen.
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Die Mitglieder der Familie Josten wohnten in Weiskirchen, Merzig und Dagstuhl. Eines Tages irgendwann in den 50er Jahren trafen sie sich zu einem Ausflug ins Grüne. Offensichtlich hatten alle viel Spaß dabei.
Zwei Vespas und ein Crèmeschnittchen dienten als Transportmittel.
Foto: Achim Josten, Morscholz.
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Karl-Heinz Thom (links, er wohnt heute in Frauenberg) erzählt zu diesem Bild:
Meine Mutter und ich waren gerade vom Roller abgestiegen, als uns ein Straßenfotograf ansprach und zu diesem Bild überredete.
Wie man sieht, war von Schutzbekleidung damals noch keine Rede. Auf dem Roller fuhr man mit der Mode. Nur eine Schutzbrille gegen Staub und Mücken war obligatorisch. Aber ansonsten gab es Fahrspaß pur. Bei jedem Wetter, ob bei Regen oder auch bei hohem Schnee, waren wir - wenn es denn sein musste - unterwegs. Man zog sich halt warm an. So lernte ich zunächst vorne auf einem kleinen Stühlchen sitzend oder später auf dem Sozius das Saarland kennen und lieben.
Besonders bewundert habe ich die Fahrkünste meiner Mutter, die sich zwar immer schnell, aber doch mit sicherer Hand durch den dichtesten Stadtverkehr schlängeln konnte. Meinen Vater zog es eher auf die Feld- und Waldwege, wo wir des Öfteren die grüne Grenze nach Frankreich überquerten, um Freunde im benachbarten Lothringen zu besuchen., bei Rückkehr in der Dunkelheit dann auf Rehe und Wildschweine achten mussten, die unseren Weg kreuzten. Gelegentliche Stürze konnten bei den damaligen Wegeverhältnissen nicht ausbleiben, die wir aber immer ohne ernsthafte Spuren überstanden.
Foto und Text: Karl-Heinz Thom, Frauenberg.
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Diese Reihe wird fortgesetzt - haben Sie vielleicht auch noch Bilder mit saarländischen Vespas?
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Der Hauptgewinn war eine Vespa!
Zeitungsmeldung mit Bild vom 3. November 1952. Das angesprochene Automobilunternehmen dürfte die Firma Auto-Industrie in der Bleich- straße gewesen sein, denn sie hatte ja die Generalvertretung sowohl für FORD als auch für Vespa inne.
Zeitungsausschnitte: Saarbrücker Zeitung 03.11.1952.

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Dieser VESPA-Beitrag wird z. Zt. täglich erweitert!
Die Motorrad-Seite wird in Kürze weiter ausgebaut!
Auf der Seite Motorsport finden Sie Infos und Bilder über die Rennen in St. Wendel.
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Seite zuletzt bearbeitet am 11.04.2012
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