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Einführung:
Der Zweite Weltkrieg hat in den sechs Jahren seiner Dauer
die Welt erschüttert. Im Saarland hinterließ er, wie in ganz Europa, eine
humanitäre Katastrophe, und die
Zerstörung von Industrieanlagen, Häfen, Straßen, Brücken und Eisenbahnlinien
bewirkte einen starken Rückgang von Produktion und Handel.
Die Welt von 1945 war eine Welt in Trümmern, die wieder neu aufge- baut werden musste. Wie überall war auch im Saarland der Wieder- aufbau der Infrastruktur vorrangig: Verkehrsmittel mussten instand gesetzt oder neu besorgt, Verkehrswege wieder hergestellt oder neu geschaffen werden.
Vom 25. Juli 1945 an befand sich die Verwaltung der Saar in den Händen der französischen Militärregierung. Für Frankreich war der wirtschaftliche Wiederaufbau des Landes eng verbunden mit den eigenen Interessen und stellte daher ein äußerst wichtiges Ziel dar.
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Introduction
En mai 1945, le monde sort bouleversé par les six années de la Seconde
Guerre mondiale. Outre un bilan humain très lourd, la destruction des usines, des ports, des routes, des ponts,
des lignes de chemin de fer désorganise la production et les échanges en Europe
comme en Sarre.
Le
monde de 1945 est donc un monde à reconstruire. En
Sarre comme ailleurs la reconstruction de l’infrastructure est
primordiale : la restauration et la production des moyens de transport et des voies de communication
jouent alors un rôle capital.
A
partir du 25 juillet 1945, l’administration de la Sarre se trouve entre les
mains des autorités militaires françaises. Pour la France, le renouveau
économique du pays est lié étroitement
à ses propres intérêts et constitue un objectif de première importance.
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1) Zum Fahrradfahren
benötigte man einen Fahrradschein
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In der "Verordnung
betreffend die Regelung des Verkehrs der
deutschen Bevölkerung im Saargebiet" vom 20. Juli 1945
wurde unter Punkt III (Besondere Vorschriften)
Folgendes bestimmt: "Der Verkehr mit Fahrrädern
und mit Motorfahrzeugen bedarf der besonderen
Genehmigung für die Benützung
dieser Verkehrsmittel." (Amtsblatt des Regierungspräsidiums
Saar Nr. 2 vom 25.07.1945). Für die
Benutzung eines Fahrrades (auch das "Führen" eines solchen, "es sei denn,
dass nach seinem Zustand ein Gebrauch ausgeschlossen
ist")
wurde eine "Radfahrabgabe" erhoben. Im
Oktober 1945 wurde diese durch eine "Fahrradsteuer" ersetzt, die
anfangs 12 Reichsmark pro Jahr betrug und
im Voraus zu zahlen war. |

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Wer sie nicht zahlte, musste eine Strafe von
25 bis 100 Reichsmark zahlen. Im Wiederholungsfalle
konnte das Fahrrad eingezogen
werden. Hierbei war es ohne Bedeutung, ob
es dem Benutzer eigentümlich
gehörte.
Nach 1946 wurde ein "Fahrradschein"
eingeführt,
für den man jeweils eine "Schreibgebühr"
von 10 Fr. (1950) kassierte, die durch Gebührenmarken
quittiert wurde. Den Schein musste man beim Benutzen des Rades mit sich führen und bei einer Polizeikontrolle vorzeigen. Personen, die mit ein fremdes Fahrrad benutzen wollten, konnten dies tun, mussten aber ebenfalls den zu dem Rad gehörenden Fahrradschein bei sich tragen. [1]
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Bis zu welchem Zeitpunkt
solche Scheine für das Führen von Fahrrädern vorgeschrieben waren,
ist nicht bekannt.
Den oben abgebildeten Fahrradschein hat uns Egon Groß aus Lebach zur Verfügung gestellt. Er wurde im Jahr 1950 ausgestellt und trägt eine amtliche Registriernummer, die das Kennzeichen des Kreises Merzig für Kfz (OE 6) enthält.

[1] Auch in der Saarstaatzeit wurde ein Nichtbeachten dieser Vorschrift strafrechtlich geahndet. Man konnte sogar deswegen ins Gefängnis kommen. Ein Beispiel findet sich auf der Website http://www.theulegium.de/index.php?id=48: In Tholey wurde 1952 ein Einwohner zu zwei Tagen Haft verurteilt, weil er als Fahrradfahrer nicht im Besitz des geforderten Fahrradscheines war. Er hätte auch ersatzweise zwei Tagessätze als Strafe entrichten können. Das wollte er aber nicht, weil er den Franzosen auf keinen Fall Geld geben wollte.
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1) Impôt sur les bicyclettes
Il
fut difficile pour la population de reprendre la vie quotidienne, car il y
avait des restrictions dans tous les domaines. Le « Décret sur la
circulation de la population allemande
en Sarre » du 20 juillet 1945 (point III, prescriptions
particulières) contient la directive suivante : « La circulation à
bicyclette ou à engin motorisé nécessite une permission particulière pour l’utilisation
de ce moyen de transport » (Amtsblatt…). Pour utiliser un vélo, ou
même en posséder un, il fallait donc payer une « taxe pour
bicyclette », sauf si son état
empêchait son utilisation. En octobre 1945, cette taxe fut remplacée par
un « impôt bicyclette » d’un
montant de 12 Reichsmark par an,
payable d’avance. En cas d’infraction à ce règlement il fallait payer une
amende de 25 jusqu’à 100 RM. « En cas de récidive la bicyclette peut être
confisquée sans considération de son propriétaire ».
Plus
tard, il y eut une sorte de « certificat pour bicyclettes » d’un
montant de 10 F (1950) pour
frais d’administration, à acquitter en timbres. Toute personne qui voulait
utiliser un vélo, devait être en possession de ce document. Il fallait le montrer au cas d’un contrôle policier.
-On ne sait pas jusqu’à quelle date
ces certificats furent en vigueur.
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2) Verkehrsstatistik
und Verkehrserziehung in den 50er Jahren
Die Regierung des Saarlandes
- Informationsamt - teilt mit:
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Nach dem Stande vom 1.4.1950 befinden sich im Saarland nachstehend aufgeführte
Kraftfahrzeuge:
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Gesamtzahl: |
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Aufteilung auf
die Kreise: |
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Kräder |
9 343 |
OE 1 - Homburg |
2 418 |
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PKW |
9 805 |
OE 2 - Merzig |
2 393 |
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LKW |
9 015 |
OE 3 - Ottweiler |
4 074 |
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Kraftomnibusse |
458 |
OE 4 - Sbr. - Land |
6 082 |
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Zugmaschinen |
879 |
OE 5 - Sbr. - Stadt |
8 142 |
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Sonderkraftfahrzeuge |
331 |
OE 6 - Saarlouis |
4 314 |
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Anhänger |
1 728 |
OE 7 - St. Ingbert |
2 045 |
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OE 8 - St. Wendel |
2 091 |
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Insgesamt |
31 559 |
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Verkehrsunfallstatistik |
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1947 |
1948 |
1949 |
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Zahl der Verkehrsunfälle |
624 |
1 239 |
2 247 |
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dabei wurden getötet |
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99 |
69 |
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schwer
verletzt |
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193 |
307 |
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leicht
verletzt |
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610 |
1 094 |
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Beschädigungen
an Kfz |
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1 285 |
1 929 |
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Führerscheinentzug
wegen Trunkenheit am Steuer |
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111 |
Quelle: Landesarchiv, Inf. A, 210 |

Becker/Schmidt: Saarbrücken
in den 50er und 60er Jahren. Wartberg 1999
Im Jahr 1950 kommt im Saarland bei einer
Einwohnerzahl von etwa 940 000
ein Kraftfahrzeug auf je 30 Personen.
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.
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1954 ließ der Landespolizei- präsident diese Mitteilung als Warnung für die Verkehrsteilneh- mer in den Zeitungen verbreiten.
Metallene ACS-Plakette für Fahrzeuge von Mitgliedern
(aus der Sammlung von Ferdinad Kleineick)
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Verkehrserziehung
in Gedichtform
im Saarland der 50er Jahre.

Aus der Clubzeitschrift des Automobil-
und Touringclubs Saar.
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3) Eine
Straßen-
szene
in Sankt
Wendel,
etwa 1956
Der St. Wendeler Dom überragt diese friedliche Straßenszene
aus der Mitte der 50er Jahre.
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Die Turmuhr des Doms zeigt 10
vor 4. Ganz vorne ist ein Motorroller mit OE8-Kennzeichen (für
den Kreis St. Wendel) und SA (für Saarland) abgestellt.
Vielleicht gehört er dem Fotografen? Dahinter sieht
man eine innerstädtische Tankstelle mit drei Zapfsäulen, die Benzinmarke
ist von weitem nicht zu erkennen. Ein Mann hat sein Auto betanken
lassen und wartet, während die junge Frau ins Haus eilt, wahrscheinlich zur Kasse, um dort das Wechselgeld zu holen (die Selbstbedienung an Tankstellen wird erst ein paar Jahrzehnte später eingeführt werden). Links im Bild spaziert ein älteres Paar in die Szene. Sonst ist niemand
zu sehen, vielleicht ist es Sonntag? Aber haben die
Tankstellen 1956 schon sonntags geöffnet?
Das Foto wurde auf der Mott im Zentrum von St. Wendel aufgenommen, und die Tankstelle war die ARAL-Tankstelle Brachetti.
Auf diesem großen Platz wurden übrigens auch zahlreiche der Fotos mit Postbussen auf unserer Seite Saar-Kraftpost und das Foto eines Bestattungsfahrzeug der Fa. Dubreuil auf der Seite Sonderfahrzeuge (Teil b) aufgenommen.
Die Originalfotogafie
im Format 6 x 9 hat Elmar Landwehr aus St. Wendel zur
Verfügung gestellt. Infos über den Ort der Aufnahme von Wolfgang Linnenberger.
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4) Anfänge des Autobahnbaus im Saarland
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Bis Ende der 50er Jahre gab es im Saarland keine Autobahn. Im Dritten Reich war zwar schon früh eine Autobahn von Mannheim nach Paris geplant und die Teilstrecke Kaiserslautern-Saarbrücken-Trier im Jahr 1938 sogar als besonders dringlich eingestuft worden, und es war damals auch schon zur Planung der Trasse, zum Ankauf von Grundstücken und zum Bau einzelner Brücken und Streckenabschnitte gekommen, allerdings nur im pfälzischen Raum,
z. B. zwischen Landstuhl und Glanmünchweiler. Aber bei Ausbruch des Krieges wurden sämtliche Arbeiten unterbrochen, und kurz vor dem Kriegsende ließ die Wehrmacht die bereits errichteten Brücken im Gebiet der Pfalz wieder sprengen, um das Vorrücken der Alliierten zu erschweren.
Zur Zeit der Autonomie wurden im Saarland keine Autobahnen gebaut. Die alte NS-Trasse führte von Mannheim aus nur bis Kaiserslautern. Erst Ende der 50er Jahre machte man sich daran, sie bis Saarbrücken zu verlängern. Die Vorbereitungen dazu begannen nicht lange nach dem politischen Wiederanschluss der Saar an Deutschland am 1. Januar 1957.
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4) Construction d' autoroutes en Sarre
Jusque
dans les années 50, il n’y eut aucune
autoroute en Sarre. Pendant le IIIe Reich on avait déjà commencé à construire un tracé de Mannheim à Paris, mais les travaux furent interrompus au début de la guerre. Juste
avant la fin de celle-ci l’armée allemande fit même sauter les ponts déjà
installés dans la région du Palatinat pour empêcher l’avance des Alliés.
Pendant
la période de l’autonomie de la Sarre aucune autoroute ne fut construite. Le
reste de l’autoroute construite par les Nazis reliait uniquement Mannheim et
Kaiserslautern. C’est seulement vers la fin des années 50 qu’on commença à la
prolonger jusqu’à Saarbrücken. Les préparatifs commencèrent peu après le
rattachement de la Sarre à l’Allemagne, le 1 janvier 1957.
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Linkes Bild: Um das Gelände
für den Bau der neuen Autobahn vorzubereiten, mussten
auch einige Sprengungen vorgenommen werden. Hier wird
eine solche Sprengung in der Nähe von Rohrbach
vorbereitet.
Unten: Die Kaiserstraße
musste bei Rohrbach (hier in Richtung Kirkel gesehen)
zunächst einige Meter tiefer gelegt werden, um
die Steigung der neuen Autobahntrasse zu verringern.

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Die Bauarbeiten an dem im Saarland
gelegenen Teilstück wurden auf verschiedene saarländische
Firmen aufgeteilt. Der Berliet in dem Foto unten gehörte
der Bauunternehmung M. Lembert, Fechingen, und trug
eine Tafel, auf der die Namen der Firmen vermerkt waren.
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(Foto: Landesarchiv Saarbrücken,
063).
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Der erste Spatenstich auf saarländischem
Gebiet für den Bau der Autobahn von Landstuhl bis
St. Ingbert-West erfolgte am 11.8.1956 in der Nähe
von Rohrbach.
In einer Asphalt-Mischanlage
wird das Material für den Fahrbahnbelag vorbereitet.
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Am 14.12.1959 wurde die Eröffnung dieses Autobahnabschnitts
durch Bundesverkehrsminister Dr. Seebohm (mit der Schere)
vorgenommen. Auf dem Foto sind u.a. der saarländische
Ministerpräsident Franz-Josef Röder (ganz
links) zu sehen, neben ihm Wohnungsbauminister Ludwig
Schnur und ganz rechts der rheinland-pfälzische
Ministerpräsident Peter Altmeier.
Foto: Landesarchiv Saarbrücken,
B Stk
Der Anschluss an die im Bau befindliche
Autobahn Mannheim- Saarbrücken wertete u.a. die
günstige Verkehrslage der Stadt St. Ingbert auf,
die heute sogar über drei Autobahnausfahrten verfügt.
Der komplette Autobahnabschnitt
bis Saarbrücken wurde 1962/63 als Teil der A 6
dem Verkehr übergeben.
Unten: Schaulustige winken
den ersten Autos auf der neuen Autobahn zu. - Die Polizeieskorte
für den hohen Besuch. |

Fotos in diesem Abschnitt: Landesarchiv
Saarbrücken und A. Senzig, Rohrbach
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5) Autoradios 
Das erste Autoradio baute in Deutschland die Radiotelefon- und Apparatefabrik Ideal AG (heute Blaupunkt) in Berlin zusammen mit der Robert Bosch GmbH in Stuttgart. Es wurde über Bowdenzüge fernbedient. Diese frühen Modelle waren groß und schwer und sehr teuer. Sie benötigten noch eine eigene Batterie oder einen Umformer (später Zerhacker) für die Anodenspannung.
1949 begannen die Firmen Becker und Blaupunkt mit der Herstellung von Geräten, die man ins Armaturenbrett einbauen und so direkt bedienen konnte.
Ab 1951 wurden Autoradios mit Drucktasten und auch mit einem Empfangsteil für den neu eingeführten UKW-Rundfunk gebaut. 1957 verwendete man außer Röhren auch schon Transistoren in den Radios, und 1960 erschien der erste Empfänger, der vollständig mit Transistoren bestückt war. Es war ein Philips, später folgten auch Becker und Grundig. Nun konnte man die Radios wesentlich kleiner bauen, und der Batterieaufwand war geringer.
1968 gab es das erste Autoradio mit eingebautem Cassetten-Spieler und ab 1969 konnten auch Stereo-Sender im Auto empfangen werden.
Infos aus wikipedia. Die Anzeigen und die Rundfunkgenehmigung hat Torsten Gatzke, Ludweiler, zur Verfügung gestellt. Die Radiola-Anzeige ist von 1951, Blaupunkt 1959.
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Wer im Auto Radio hören wollte, musste eine spezielle Genehmigung dafür haben. Die hier gezeigte galt für ein KFZ mit OE 24- Nummer und war 1957 oder 1958 ausgestellt worden.
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Weitere allgemeine Informationen über das Verkehrswesen im Saarland folgen demnächst.
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Kleiner "Exkurs" in die Zeit vor dem Krieg:
Ein sehr schönes Foto aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg hat Reiner Schwarz aus Dudweiler in den Unterlagen seiner Schwiegermutter gefunden.
Es zeigt die Tankstelle „Funk“ in Sulzbach. Diese gehörte den Eltern seines Schwiegervaters, Herbert Funk. Die Tankstelle ist heute als Gebäude noch vorhanden, wird aber nicht mehr als solche genutzt.
Das Bild wurde etwa Ende der 30er Jahre in Sulzbach in der heutigen Sulzbachtalstraße in Höhe „Am Hamersberg“ aufgenommen. Der Mann im Vordergrund rechts ist Herbert Funk.
Foto: Reiner Schwarz, Dudweiler
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Diese Seite wurde zuletzt bearbeitet am
24.12.2011
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