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a) "Saarspektakel" gab es bereits in den 50er Jahren!
> zum Teil b) Schwimmverein 08 Saarbrücken
Das Saarspektakel 2011 findet am 6. und 7. August statt. Ein umfang- und abwechslungsreiches Programm erwartet wieder die Besucher. Aber schon in den 40er und 50er Jahren (und sogar schon noch früher!) freuten sich die Saarbrücker über eine ähnliche jährliche Veran- staltung. Man nannte sie "Strandfest", und sie lockte schon damals Tausende von Zuschauern
an die Ufer der Saar. Der Schwimmverein 08 Saarbrücken
veranstaltete schon 1926 das erste Strandfest in und an der Saar, und nach dem Krieg ließ man diese Tradition ab 1947 wieder aufleben. Von da an fanden die Feste jedes Jahr mit ständig wachsender Begeisterung der Teilnehmer und Zuschauer statt. Mittelpunkt war jeweils das Vereinsschiff "Vaterland", auch Schwimmschiff genannt. Ab 1957 musste man wegen der zunehmenden Verschmutzung der Saar auf die Ausrichtung von Strandfesten verzichten. Mehr darüber und über den Schwimmverein auf der Seite Schwimmsport /SV 08!).
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Die "Vaterland" (rechts im Bild) lag am Saarbrücker Staden vor Anker. Dieses Foto vom Strandfest 1955 ist von der Daarler Brücke aus saarabwärts aufgenommen worden (sie ist im nächsten Bild zu sehen). Hinten links über dem Schlepper erkennt man die Bäume und Wohnhäuser am Anfang der Straße "Am Staden"; diese Häuser waren bis zur Oberen Lauerfahrt
von 1946 bis 1956 von der französischen Besatzung beschlagnahmt worden.
In dem ersten Haus neben den zwei Pappeln wohnte die Familie
Woelfflin. Herr Woelfflin war eine Zeitlang (bis 1948 ) Direktor der
Marschall-Ney-Schule. - In dem Haus links daneben wohnte der
Französische Pfarrer "Abbé Crozia" - er soll bei den Kindern nicht sehr
beliebt gewesen sein! Links hinter der Trauerweide (rechts im Bild) sieht man das weiße Gebäude der heutigen
"Undine". Rechts oben unter dem
Baukran kann man die Häuser entlang der Heinrich-Böcking-Straße sehen.
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Bei einem Strandfest in den 50er Jahren: Sprung von der Daarler Bücke - ganz schön mutig! Aber wenn man genau hinschaut (kleines Foto), erkennt man, dass fast nur weibliche Teilnehmer den Sprung in die Tiefe gewagt haben. Hatten die Männer etwa keine Courage? Aber sicher waren sie schon lange vorher gesprungen...
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Auf den Bildern blicken wir saaraufwärts zur Daarler Brücke (St. Arnualer Brücke, vor 1935 Schlageter-Brücke; es ist die Fußgängerbrücke zwischen dem Ende der 13.-Januar-Straße und der Scharnhorst-Straße in St. Arnual). Unter der Brücke ist der Lagerplatz der Lagera AG mit einem Ladekran und Sand- und Kieselsteinhaufen zu sehen. An dieser Stelle wurde später die heutige Ost-Spange gebaut.
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Ein staunendes Publikum bewundert die neueste Freizeitmode beim Strandfest 1950. Bild rechts: im Hintergrund wieder die Daarler Brück.

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Rudern oder Paddeln? Jedenfalls ohne Ruder oder Paddel, sondern mit den Händen! Die Zuschauer stehen am rechten Saarufer unter den Bäumen des Stadens. Das Schwimmschiff "Vaterland"
liegt
etwa 50 oder 100 Meter weiter rechts.
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Noch zwei kühne SpringerInnen: Links ein Sprung von der Daarler Brücke, rechts vom Sprungbrett des Vereinsschiffs.

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Stromschwimmen in der Saar. Das Bild ist von einem Boot oder Kahn aus aufgenommen worden. Hinter dem Fotografen ist die Alte Brücke. Am gegenüberliegenden Ufer steht links (außerhalb des Bildes) das Stadttheater. Das
weiße Haus, das man über dem Treidelschiff zwi- schen den Bäumen sieht, müsste die Villa Rexroth sein. Die Brücke
rechts im Hintergrund ist die damalige "Saargemünder Brücke", die heute wieder Bismarckbrücke heißt (siehe Seite Straßennamen!). Dahinter sieht man den Halberg.
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Diese Seite wurde begonnen am 02.06.2011, zuletzt geändert an 03.08.2011
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