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Die Parteien im Saarland 1945-59
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Hinweis: Diese Seite ist noch nicht vollständig.
Einige Teile werden noch bebildert und weitere Parteien
werden noch beschrieben werden.
Zunächst
eine Übersicht über alle zwischen 1945
und 1959 im Saarland tätigen Parteien und Gruppierungen:
|
Abk. |
Name der Partei
oder Gruppierung |
Vorsitzender |
Gründung
am |
Zeitung/Organ/
Sonderblatt |
zum
Saar-
statut: |
nach der Rück-
gliederung |
|
Regierungsparteien: |
|
|
CVP
|
Christliche
Volkspartei des Saarlandes |
Johannes Hoffmann |
10.01.1946 |
SVZ *),
"Wir sagen
Ja!" |
JA |
1959 in der CDU aufgegangen |
|
SPS
|
Sozialdemokratische
Partei des Saarlandes |
Richard Kirn |
Okt. 1945 inoffziell
06.01.1946 offiziell |
Volksstimme,
"Unter
der Lupe" |
JA |
1956 in der SPD aufgegangen |
|
Die
"pro-deutschen" Parteien (sie
schlossen sich am 3. September 1955 zum
Heimatbund
zusammen): |
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|
CDU-
Saar
|
Christlich-Demokratische
Union Saar |
Dr. Hubert
Ney |
1952 inoffiziell
07.08.1955 offiziell |
NN *),
"Im Kreuzfeuer" |
NEIN |
blieb CDU-Saar |
|
DSP |
Deutsche
Sozialdemokratische Partei |
Kurt Conrad |
28.02.1947 inoffz.
27.07.1955 offiziell
|
AZ *),
"Die Wespe" |
NEIN |
--> SPD Saar |
|
DPS
|
Demokratische
Partei Saar |
Heinrich Schneider |
26.10.1946 (DVS)
28.02.1947 (DPS) |
"Deutsche Saar" |
NEIN |
--> FDP/DPS |
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Andere
Parteien: |
|
|
|
KPS
|
Kommunistische
Partei des Saarlandes |
Fritz Nickolay, ab
1950 Fritz Bäsel |
13.12.1945 |
"Neue
Zeit" |
NEIN |
in der BRD verboten |
|
DDU |
Deutsche
Demokratische Union (linksgerichtet) |
? |
24.(28.?) 09.1955 |
"Nein
zu jedem Saarstatut" |
NEIN |
DDU,ab'61 DFU, Landsvbnd
Saar |
|
FDP |
Freie Deutsche
Partei
(liberal, aber nicht
zu verwechseln mit der Bundes-FDP - Freie
Demokratische Partei!) |
? |
1955 |
-- |
JA, aber NEIN zur
Regierung |
-- |
|
CSU-
Saar |
Christlich-Soziale Union
(Splitterpartei;
ohne Mitwirkung und Billigung
der Bundes-CSU gegründet) |
? |
1955 |
-- |
JA |
1957--> CVP |
|
Sonstige
Gruppierungen: |
|
|
MRS |
Mouvement
pour le Rattachement de la Sarre à
la France **) |
Friedrich Pfordt
Dr. Sender
|
Frühjahr
1945 |
"Die Neue Saar" |
--
|
-- |
|
DSB |
Deutscher
Saarbund e.V.,
(von der BRD
aus tätig, Sitz in Frankfurt/Main) |
|
|
Deutsche Saar-Zeitung |
JA |
-- |
|
Die Europa-Bewegung
des Saarlandes setzte sich mit Hilfe von z.T.
großformatigen Zeitungsanzeigen
und anderen
Druckwerken für die Annahme des Saarstatuts
ein. |
JA |
-- |
|
|
|
*) Abkürzungen von Zeitungsnamen: SVZ = Saarländische Volkszeitung;
AZ = Allgemeine Zeitung;
NN = Neueste Nachrichten |
|
**) zu Deutsch: Bewegung für
den Anschluss der Saar an Frankreich. Das
MRS nannte sich anfangs "Mouvement pour la Libération de la Sarre" (MLS; Bewegung für die Befreiung der Saar). Es übte
von 1945 bis1947 eine starke Propagandatätigkeit
mit
dem Ziel des vollständigen Anschlusses
der Saar an Frankreich aus.
|
1) Über
die Entstehung der Parteien im Saarland nach dem 2.
Weltkrieg
von Rainer Freyer
Der von den Franzosen angestrebte
vollständige Anschluss des Saarlands an Frankreich
scheiterte zwar am Widerstand der drei übrigen
Besatzungsmächte (USA, Großbritannien, Sowjetunion),
aber ein wirtschaftlicher
Anschluss wurde
von ihnen toleriert, und er war im Jahr 1946 faktisch
bereits erfolgt. Um ihn zu "legalisieren",
benötigten die französischen Besatzer die
Mitarbeit und das Engagement geeigneter einheimischer
Männer. Diese fanden sie unter ehemaligen KZ-Häftlingen,
Widerstandskämpfern aus der Kriegszeit und heimgekehrten
Emigranten, wie z. B. Johannes
Hoffmann, der
aus dem Asyl in Brasilien zurückgekommen
war, und den sie dann zum saarländischen Repräsentanten ihrer
Politik machten. Mit ihm und Leuten wie Edgar Hektor, Emil Straus,
Erwin Müller, Richard Kirn
und Heinz Braun betrieben die französischen
Besatzer bereits Anfang 1946 die Gründung von politischen
Parteien, die bereit waren, die politischen Ziele Frankreichs im Saarland zu unterstützen
und mitzutragen. Diese Ziele bestanden
in der Hauptsache in der Abtrennung des Saarlandes von
Deutschland und seiner wirtschaftlichen Vereinigung
mit Frankreich, das als eine Form von Reparationsleistung
auch die Kontrolle
über die Saarhütten und Gruben ausüben
wollte.
So gründeten sich bereits 1946 die CVP, die SPS und die DPS (welche anfangs die genannten
Ziele der Franzosen ebenfalls unterstützte - siehe unten!) als bürgerliche Parteien,
sowie die KPS. Daneben gab es als politische
Bewegung noch das MRS - Mouvement pour le Rattachement de
la Sarre à la France, das keine Partei war, aber am
heftigsten für den vollständigen Anschluss
des Saarlands an Frankreich warb. Aus Vertretern dieser Parteien
und Gruppierungen wurde im Frühjahr 1947 eine Verfassungs- Kommission gebildet mit dem Auftrag, den Entwurf einer saarländischen
Verfassung zu erarbeiten.
Bei der ersten Landtagswahl am 5.10.1947 wurden nur die vier
oben genannten Parteien zugelassen. Nach der Wahl bildete
die CVP mit der SPS eine Koalitionsregierung im ersten
Kabinett Hoffmann. Am 15.12.1947 verabschiedete der
neu gewählte Landtag als gesetzgebende Versammlung mit großer Mehrheit die Verfassung, in der die Zoll- und Währungsunion
mit Frankreich und die politische Trennung von Deutschland
festgeschrieben wurden.
In sämtlichen Kabinetten
der Regierung Hoffmann gab es entweder eine Koalition
zwischen CVP und DPS (1. und 3 Kabinett), oder die CVP
regierte alleine (2. und 4. Kabinett). Nach der Volksabstimmung
am 23.10.1955 wurde im Januar 1956 die so genannte "Heimatbund-Regierung" gebildet, die sich aus Ministern
von CDU, SPD und DPS zusammensetzte. (Einzelheiten dazu
im "Geschichtlichen Überblick".)
CVP-Abzeichen; Nachlass von
Minister Erwin Müller; Foto: Jan Müller, Saarbrücken
2) Die Entwicklung
der einzelnen Parteien
Texte von Stefan Haas und Rainer
Freyer
a) DPS - Demokratische Partei
Saar
Übersicht
Am 28. Februar 1947 wurde die
seit dem 26. Oktober 1946 bestehende DVS ("Demokratische
Vereinigung des Saarlandes") in "Demokra- tische Partei des Saarlandes"
(DPS) umbenannt.
Während ihr Parteiprogramm anfangs den Wünschen
der Besatzungsmacht entsprochen hatte, begann sie bald
damit, gegen Frankreich Propaganda zu machen. Deswegen
wurde sie auf eine französische Aufforderung hin
von der Saar-Regierung am 21. Mai 1951 verboten.
Als Begründung hieß es, die Partei sei verfassungswidrig,
weil sie "insbesondere den wirtschaftlichen Anschluß
der Saar an Frankreich und die politische Unabhängigkeit
des Saarlandes von Deutschland ablehne". Nach der
Zulassung pro-westdeutscher Parteien wurde die DPS am
5. 5.1955 wiedergegründet.
Nach dem Beitritt des Saarlandes
als Bundesland zur Bundesrepublik Deutschland schloss
sich die DPS am 11. August 1957 als saarländischer
Landesverband der FDP an. Der Name dieses Verbandes
lautet heute noch korrekt "FDP/DPS", satzungsgemäß
wird aber nur noch die Bezeichnung "FDP" verwendet.
Welche Rolle spielte die DPS
im teilautonomen Saarland? Betrachten wir zunächst
die Ideologie dieser Partei, deren Programm in drei
Phasen aufgeteilt werden kann:

1945-1950: liberal,
1950-1957: national-konservativ,
ab 1957: Versuch der Anpassung der weltanschaulichen
Ausrichtung, beruhend auf spezifisch saarländischen Verhältnissen, an
die westdeutsche FDP.
Gründung, historische Tradition,
Entwicklungsgeschichte
Die am 26. Oktober 1946 als "Demokratische
Vereinigung des Saarlandes" zugelassene und am
28. Februar 1947 in "Demokratische Partei des Saarlandes"
umbenannte Partei stand in der Tradition der nationalliberalen
"Deutsch-Saarländischen Volkspartei"
(DSVP, sie war 1933 in der von den Nazis gesteuerten
"Deutschen Front" aufgegangen).
Die Personengruppe, die sich
1945/46 um die Zulassung einer liberalen Partei im Saarland
bemühte, ging davon aus, dass die Saar ein Bestandteil
Deutschlands ist. Dieser Einstellung konnte die damalige
französische Besatzungsmacht allerdings nicht zustimmen.
Dem musste man sich fügen, und man akzeptierte
den wirtschaftlichen Anschluss des Saarlandes an Frankreich
und seine politische Trennung von Deutschland, um im
Gegenzug dafür die Lizenz zu bekommen.
Die
entscheidende Wendung in der Entwicklung der DPS wurde
Anfang 1950 durch den Eintritt von Richard
Becker (Foto rechts), Heinrich Schneider (links), Paul Simonis und einigen anderen in die Partei
eingeleitet. Da an die Gründung einer
eigenständigen oppositionellen Partei nicht zu
denken war, wollten sie die DPS im Sinne einer 'deutsch ausgerichteten
Opposition' unterwandern und umkrempeln, legitimiert
durch die ursprünglichen Ziele und Grundsätze
bei der Gründung der Partei und vor dem Hintergrund,
dass die DPS bislang noch keine konstituierende Mitgliederversammlung
durchgeführt hatte.
Die "Becker-Schneider-Richtung"
verdrängte somit innerhalb der Partei diejenigen,
die den frankophilen Kurs tolerierten, und es wurde
ein neuer Parteivorstand mit Richard Becker als Vorsitzendem
und Heinrich Schneider als Beisitzer gewählt. Letzterer
hielt sich, obwohl er als Motor der Partei galt, zunächst
gerne im Hintergrund.
Doch es ging der neuen Führung
nur vordergründig darum, die fallengelassene nationale
Komponente von 1947 wieder aufzugreifen. Vielmehr lag
ihre Absicht darin, die DPS zum Sammelbecken aller nationalen
Kräfte an der Saar zu machen und den Namen "DPS"
nur aus lizenzrechtlichen Gründen weiterzuführen.
Die regierende CVP um den Ministerpräsidenten Hoffmann erkannte sehr schnell die heranwachsende Konkurrenz
und versuchte zunächst durch ein Verbot DPS-interner
Rundschreiben die öffentliche Verbreitung von Zielen
und Vorstellungen der Partei zu verhindern. Man ging
davon aus, dass die DPS sich dieser Rundschreiben zur
"Verbreitung pro-deutschen Gedankenguts" bediente,
da sie noch nicht über eine Parteizeitung verfügte,
die man hätte zensieren oder verbieten können.
Eine Großkundgebung der
Partei am 6. Mai 1951 wurde verboten, da man angeblich
die öffentliche Ordnung gefährdet sah. Hierauf
folgte auch ohne Umwege das Parteiverbot - anhand von
hierzu gefälschten Diffamierungen: Es tauchte ein
Telegramm auf, welches die DPS in Verbindung mit der
in der BRD wieder erstandenen SRP (Sozialistische Reichspartei)
bringen und somit in ein neofaschistisches Licht rücken
sollte. Heinrich ("Heini") Schneider, dem
führenden Kopf der DPS, waren nationalistische
Töne im Übrigen nicht fremd; denn vor 1937
war er zeitweise NSDAP-Mitglied gewesen. Obwohl sich
das fragliche Telegramm bald als von der Joho-Regierung
fingiert herausstellte, wurde am Verbot der Partei festgehalten.
Als Begründung diente die Behauptung, dass diese
Partei gegen die Verfassung verstoße. Grundlage
hierzu war die erste Ausgabe der Parteizeitung, die
einen pro-deutschen Vorschlag zur Lösung der Saarfrage
brachte - und damit gegen die Präambel der saarländischen
Verfassung verstieß, in der der wirtschaftliche
Anschluss an Frankreich festgeschrieben war. Hinzu kam
die Vorhaltung, die Umformierung der Partei sei auf
undemokratische Weise geschehen und diese habe mit der
ursprünglich erlaubten Partei nichts mehr zu tun.
Das Verbot der DPS kam für
das Hoffmann-Regime einem Pyrrhus-Sieg gleich, denn
zu offenkundig war seine politische und juristische
Unhaltbarkeit.
So blieb die DPS geschickt im
Hinter- und Untergrund, ließ ihre Absichten nicht
mehr klar und offensichtlich erkennen und bediente sich
der regelmäßig auftretenden Widersprüche
Johannes Hoffmanns in der Saarfrage, um ihn und seine
Politik anzugreifen.

Folgende Gewinne zog die DPS
aus ihrem Verbot:
Sie
hatte die Europa- und Autonomievorstellungen der Hoffmannregierung
als idealistische Gedankengebilde entlarvt, die viele
für unrealistisch und unrealisierbar hielten.
Ihr Verbot dokumentierte die
innenpolitische Schwäche und die mangelhafte demokratische
Legitimation des saarländischen politischen Systems.
Die juristische Auseinandersetzung
um das Verbot dauerte mehr als zwei Jahre. In dieser
Zeit konnte die DPS sich immer wieder in illegal verbreiteten
Schriften äußern und damit ihre Legitimation
einfordern.
Das Verbot verschaffte der DPS
einen "Märtyrernimbus", der es ihr ermöglichte,
zum Kern der deutschen Opposition an der Saar zu werden
und ihren Einfluss weit über ihre eigentliche liberale
Anhängerschaft hinaus auszudehnen.
In dieser Zeit der Illegalität
versuchte die DPS, von innen und außen Einfluss
auf die Entwicklung der Saarpolitik zu nehmen: Sie versuchte,
im Saarland eine Oppositionsbewegung gegen das Hoffmann-Regime
zu organisieren, und ließ in der BRD Flugblätter
und Broschüren produzieren, die meist illegal ins
Saarland geschleust und verbreitet wurden und die den
Standpunkt der saarländischen Opposition gegenüber
Adenauer auf Bundesebene vertreten sollten.
Als den bislang verbotenen oder gar nicht
erst zugelassenen pro-deutschen Parteien im Juli 1955
(drei Monate vor der Volksbefragung) die Teilnahme am
Abstimmungskampf gestattet wurde, schlossen sich alle
nicht-kommunistischen und pro-deutschen Parteien im
Heimatbund zusammen, um gegen das von Frankreich und
der BRD ausgehandelte Saarstatut Stellung zu beziehen.
Die Grundlagen für diese Zusammenarbeit waren schon
in der Phase der Illegalität geschaffen worden.
Im Heimatbund war die DPS neben
CDU-Saar und DSP die führende Kraft, weil sie mit
Heinrich Schneider als Vorsitzendem über einen
energischen Politiker seiner Zeit verfügte und
weil die von vielen Saarländern ersehnte Rückgliederung
der Saar an Deutschland das zentrale programmatische
Ziel der DPS war.
Durch die Agitation der DPS bekam
die Volksabstimmung am 23. Oktober 1955 einen ganz anderen Sinn, als ihr eigentlich zugedacht war. Aus der Abstimmung über das Statut, dessen Ablehnung zunächst nur die Wahrung des Status quo bedeutet hätte, wurde eine A bstimmung über die Frage, ob das Saarland zu Deutschland zurückkehren sollte oder nicht. Nach dem Sieg der Heimatbundparteien und der Ablehnung des Statuts wurde die Konsequenz gezogen, dass die politische Trennung des Saarlandes von Deutschland nicht mehr länger
aufrecht erhalten werden könne. Dadurch wurde die Bedeutung, die die Heimatbundparteien
der Abstimmung im Vorfeld gegeben hatten, bestätigt.
Das Abstimmungsergebnis zahlte
sich natürlich auch parteipolitisch für die
DPS aus, denn sie wurde mit 24,2 % der Stimmen hinter
der Saar-CDU (25,4%) zweitstärkste Partei bei der
Landtagswahl 1955. In der Folgezeit war die Partei bestrebt,
dieses gute Ergebnis zu wahren, und brachte sich mit
mehreren Vorschlägen zur gesamtdeutschen Wiedervereinigung
- vom Modellfall der Saar ausgehend - auf Bundesebene
ein.
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Literaturhinweise:
-
Stöss, Richard
(Hrsg.): Parteienhandbuch. Die Parteien der Bundesrepublik
Deutschland 1945-80. Band 2: CSU-DSU. Opladen 1983.
-
Schneider, Heinrich:
Das Wunder an der Saar. Stuttgart 1974.
Foto der Fahne: Volker Felten
Lesen Sie auch den DPS-Artikel aus "Deutsche Saar" über das Saarstatut. Er befindet sich auf der Seite "Zeitungen", ganz unten.
b)
SPS
- Sozialdemokratische Partei des Saarlandes und
DSP
- Deutsche Sozialdemokratische Partei
Der
schwierige Weg der Sozialdemokratie im teilautonomen
Saarland
Vorgeschichte:
Von vornherein gilt es zu bemerken,
dass die Geschichte der Sozialdemokratie in ihren Anfängen nicht
nur im Saarland, sondern auch in der angrenzenden Pfalz,
wohl gar im ganzen Südwesten Deutschlands, eine
sehr wechselvolle war. Vor dem ersten Weltkrieg, zur
Zeit des Deutschen Reiches, galt das Saargebiet zwar
als drittgrößtes Schwerindustrierevier nach
dem Ruhrgebiet und Oberschlesien, doch der patriarchische
Führungsstil der privatkapitalistischen saarländischen
Unternehmen im Stummschen und Röchlingschen Sinn
- ihre Unternehmenspolitik war gleichzeitig Sozialpolitik
-ließ eine organisierte Sozialdemokratie nur sehr
schwer aufkommen. Zentrum und Nationalliberale bestimmten
das parteipolitische Leben. Die SPD konnte im Saarland auch deshalb nicht
Fuß fassen, weil die Berg- und Hüttenarbeiter
im 19. Jahrhundert zu einer konservativen Haltung quasi
erzogen wurden, weil sie wegen der isolierten Lage der
Industriedistrikte die Stellung von gewohnheitsrechtlich
bevorzugten Knappen hatten. Die Arbeiter wurden durch
Privilegien an die bestehende Ordnung gebunden und durch
die Tatsache, dass sie in der näheren Umgebung
keine Wahl eines anderen Beschäftigungsverhältnisses
hatten. Dies hat Auswirkungen bis in die heutige Zeit.
Der Zusammenbruch des Kaiserreichs
mit dem Ende des Ersten Weltkriegs war zwar zugleich
auch das Ende des "Königreichs Stumms",
aber die danach aufkeimende strukturierte
Sozialdemokratie
wurde schon bald wieder vom nächsten System, diesmal
dem faschistischen System der Nazis, unterdrückt.
Die Sozialdemokratische Partei des
Saarlandes (SPS)
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dann, inoffiziell im Hinterzimmer
einer Saarbrücker Gaststätte Ende Oktober 1945, die SPS
gegründet. Offiziell nannte man sich ab
Januar 1946 Sozialdemokratische Partei,
Bezirk Saar. Diese Abtrennung von der deutschen
Mutterpartei erfolgte unter französischem Druck
in Hinsicht auf die Gewährung der Zulassung. Diese
Trennung führte aber nicht zur Verabschiedung eines
eigenen Programms.
Es waren vor allem pragmatische
Gründe, die die Führungsgruppe der Sozialdemokratischen
Partei der Saar um den Parteivorsitzenden Richard Kirn in der Nachkriegszeit dazu bewogen,
unverzüglich für einen wirtschaftlichen
Anschluss an Frankreich einzutreten, bei gleichzeitiger
politischer Trennung von Deutschland im Sinne einer
Autonomie.
Dies sollte in der Folgezeit
in der SPS zu verschiedenen innerparteilichen Auseinandersetzungen
führen:
Zahlreiche aktive Mitglieder
gaben sich mit einem wirtschaftlichen Anschluss an Frankreich
nicht zufrieden und forderten die völlige Integration
in den französischen Staat.
Dem gegenüber gab es in
einem anderen Lager viele, die eher zur Bundesrepublik
tendierten und die "separatistischen Implikationen"
in der Partei verurteilten.
Und schließlich gab es
diejenigen, die für eine Autonomie des Saarlandes
eintraten.
Bei den Landtagswahlen kam
die SPS nie aus dem Schatten der
regierenden CVP um Johannes Hoffmann
heraus. Im ersten Kabinett
Hoffmann (ab 1947) war sie durch den Minister für
Arbeit und Wohlfahrt Richard
Kirn sowie den Minister für
Justiz Heinz
Braun bis April 1951 vertreten. Danach
folgte während des zweiten Kabinetts Hoffmann) der Gang in die
Opposition,
bis im dritten Kabinett
Hoffmann die beiden Minister vom 23. 12.
1952 bis zum 17.
Juli 1954
ihre Plätze wieder einnahmen. Am 17. Juli 1954 zerbrach die Koalition
mit der CVP an innenpolitischen Auseinandersetzungen
über das Betriebsverfassungsgesetz.
Saarpolitisch blieb die SPS jedoch
bei ihren Positionen. Was sie mit der CVP einte, war
die übergeordnete Europa- ideologie,
vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht. Und so kämpfte sie auch
bei der Volksabstimmung 1955 Seite an Seite mit der
CVP für die
Annahme des Saarstatuts. (Foto:
SPS-PIN zur Abstimmung; Nachlass Minister E. Müller,
Foto: Jan Müller). >>
Im Dezember 1955 erhielt sie
bei der ersten Landtagswahl nach dem Referendum jedoch
nur noch 5,8 % der Stimmen. Die logische Konsequenz
war die rasch vollzogene Verschmelzung mit der anderen
sozialdemokratischen Partei DSP (s. u.) nach dem 23.
Oktober 1955.
Zusammenfassend ist zu sagen,
dass keine Partei an der Saar zwischen 1945 und 1955
so langen und erbitterten innerparteilichen Auseinandersetzungen
ausgesetzt war wie die SPS. Zu den Richtungsstreitigkeiten trugen die
Anhänger folgender Lager der Partei bei: des MRS (Mouvement pour le rattachement
de la Sarre à la France), der Autonomisten und
der pro-deutschen Opposition.
Aus dieser pro-deutschen Opposition
heraus entwickelte sich unter Ernst Roth eine größere, ernst
zu nehmende Richtung. Roth wurde aber im Vorstand der
SPS total isoliert und schließlich dazu gezwungen,
seine Parteiämter aufzugeben. An seine Stelle trat
jedoch der einflussreiche Kurt Conrad, dessen Gruppe 1951 so stark
war, dass sie es wagte, Richard Kirn auf einem Parteitag
herauszufordern. Conrad kandidierte gegen Kirn um den
Vorsitz, ebenso gab es einen innerparteilichen Kampf
um das Amt des zweiten Vorsitzenden.
Diese beiden Versuche scheiterten,
doch die Tatsache, dass Kirn nicht mehr wie bisher einstimmig
gewählt wurde, legte die Bedrohung und Zerrüttung
der Partei offen. Ferner ist der Umstand zu nennen, dass
die Zeit für die innerparteiliche Opposition spielte
- der pro-Deutschland orientierte Flügel befand sich in
stetigem Wachstum. In autoritäre Denkstrukturen
vergangener Zeiten verfallend, leitete man auch ein
Parteiordnungsverfahren gegen Conrad mit dem Ziel des
Ausschlusses ein, dem dieser jedoch mit seinem Austritt
zuvorkam.
Die Deutsche
Sozialdemokratische Partei (DSP)
Die Führung der SPS war
zweifellos nicht im Unrecht, wenn sie diese innerparteiliche
Opposition der Sympathie und gar der aktiven Unterstützung
der DSP verdächtigte, deren Zulassung am 14. März
1952 beantragt wurde. Zwar wurde die Gründung dieser
neuen Partei zunächst (wie bei der Saar-CDU) durch
bürokratische Schikanen verzögert, doch der
gefährliche Aspekt dieser Aktion überwog den der Bequemlichkeit: Die SPS
erging sich in Illusionen über ihre wirkliche Stärke,
was sich, wie beschrieben, in der Landtagswahl nach
dem Referendum rächte.
Die DSP, zwar direkt verboten,
doch ähnlich im Untergrund operierend wie die DPS
unter Schneider, begann mit einer Kampfansage an die
allgemeine Politik: "Die Bevölkerung des Saarlandes
besitzt keine nationale Eigenständigkeit und ist
Teil des deutschen Volkes." Doch musste die DSP,
ebenso wie die anderen pro-deutschen Parteien, bis zum
Juli 1955 warten, bis sie ihre Auffassungen offiziell
als nunmehr zugelassene Partei im Rahmen des Abstimmungskampfes
um das Saarstatut propagieren konnte, was sie, zusammen mit
den anderen beiden Heimatbundparteien DPS und CDU-Saar,
auch tat.
Wie oben beschrieben, fusionierten
SPS und DSP 1956. Dies geschah einerseits durch Druck
von der Basis, andererseits durch Druck des Bonner SPD-Parteivorstandes.
Denn sonst drohte angesichts der Wahlergebnisse die
saarländische Sozialdemokratie wieder in der Bedeutungslosigkeit
zu versinken.
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Literaturhinweise:
- Dingel, Frank: Die Sozialdemokratische Partei
des Saarlandes. In: Richard Stöss (Hrsg.): Parteienhandbuch.
Die Parteien der Bundesrepublik Deutschland
1945-1980. Band 4 NDP - WAV. S. 2217-2240. Opladen 1986.
c)
CDU-Saar - Christlich Demokratische Union Saar
"Endlich
haben wir die Freiheit des Wortes und der politischen
Betätigung erkämpft!"
Die Anfänge
der CDU im Saarland
Von 1946 bis 1952 war die CVP
die einzige christliche Partei im Saarland. Nach dem
Entstehen der CDU-Saar mussten sich die beiden Parteien
mit der Spaltung
des christlichen Lagers auseinandersetzen, die bis zur Verschmelzung
beider Parteien im Jahre 1959 bestand. Dabei nahmen
beide für sich in Anspruch, ihre politischen Zielvorstellungen
aus der Überzeugung des Christentums abzuleiten,
und dies hat die Auseinandersetzungen an der Saar vor,
während und nach der Volksabstimmung geprägt
und verschärft.
Innerhalb der CVP hatte sich
in den ersten Jahren des Hoffmann-Regimes eine innerparteiliche
Opposition herausgebildet, die mit dem Vorantreiben
des wirtschaftlichen Anschlusses und der politischen
Autonomie des Saarlands durch Johannes Hoffmann unzufrieden
waren. Aus dieser Opposition formierte sich 1952 ein
Gründungsausschuss, der am 6. Februar 1952 den
Antrag auf Zulassung der Christlich Demokratischen
Union-Saar stellte. Zunächst musste jedoch noch
ein neues Parteiengesetz geschaffen werden, das die
Zulassung weiterer Parteien im Saarland ermöglichen
sollte. Es wurde zwar bereits im März 1952 durch
den Landtag verabschiedet, seine Verkündung wurde
aber von der Regierung hinausgezögert, so dass
der Gründungsausschuss erst am 4. Juni 1952 zu seiner ersten konstituierenden Sitzung
(im Langwiedstift zu Saarbrücken) zusammentreten
konnte. 244 Gründungsmitglieder leisteten die laut
Parteiengesetz für die Zulassung einer neuen Partei
notwendigen Unterschriften. Diese Gruppe setzte sich
mehrheitlich (164) aus Arbeitnehmern zusammen. Der Rechtsanwalt
Dr. Hubert Ney aus Saarlouis wurde zum ersten
Landesvorsitzenden gewählt und Karl Walz,
Gewerkschaftssekretär aus Saarbrücken, zu
seinem Stellvertreter. Beide waren ehemalige Mitglieder
der CVP, die gegen den Kurs der Regierung opponiert
hatten und von denen der eine deswegen freiwillig aus
der Partei ausschied und der andere ausgeschlossen wurde.
Durch die Regierung geschickt
in die Länge gezogene weitere Verhandlungen und
Auseinandersetzungen um die Zulassung der CDU-Saar führten
dazu, dass diese es nicht mehr schaffte, an der Landtagswahl
im Oktober 1952 teilzunehmen, die ebenso geschickt kurzfristig
terminiert worden war. Hintergrund für die Verzögerungen
war stets die Forderung, dass sich die um Zulassung
strebende Patei zur saarländischen Autonomie bekennen
sollte, wie es in der Verfassung festgeschrieben stand.
Da die CDU dieses Bekenntnis - natürlich - nicht
ablegen wollte, hatte die Regierung einen guten Vorwand,
ihr die Zulassung zu verweigern. Deshalb war die CDU-Saar
von Beginn an als Partei illegal, und dieser Status
sollte bis zur endgültigen Zulassung aller pro-deutschen
Parteien im Jahre 1955 fortdauern. Die Auseinandersetzungen
um die Zulassung der CDU-Saar war der Ursprung des vergifteten
Klimas innerhalb der christlichen Parteien, was dazu
führte, dass die politische Gegnerschaft zwischen
ihnen von persönlichen Feindschaften geprägt
war.
Erst als im Saarabkommen vom
24. Oktober 1954 die Voraussetzungen für die offizielle
Zulassung derjenigen Parteien geschaffen wurde, die
für die Eingliederung des Saarlandes in die Bundesrepublik
eintraten, konnte sich die CDU-Saar endlich als offizielle
Partei gründen. Am 7.
August 1955 fand
man sich im Johannishof in Saarbrücken zusammen,
um Dr. Hubert
Ney, der die
Partei ja schon während der Illegalität geführt
hatte, zum Landesvorsitzenden zu wählen. Zum Ehrenvorsitzenden
wurde der 1948 aus dem Saarland ausgewiesene Pfarrer
Bungarten ernannt. Schon zu diesem Zeitpunkt zeigte
sich die enge Verbundenheit zu den anderen pro-deutschen
Parteien, denn die Vorsitzenden von DPS und DSP, Heinrich
Schneider und Kurt Conrad, konnten an die anwesenden
600 Delegierten ihre Grußworte richten. Folgender
Satz aus einem der ersten Aufrufe der CDU-Saar an ihre
Mitglieder zeigte ganz deutlich das Verhältnis
zu der anderen christlichen Partei (CVP) auf und legte
die Marschroute zur Volksabstimmung fest:
"Der Weg nach Europa
führt nicht über die Verleugnung des Vaterlandes
- deshalb: Kein Europa ohne Vaterland!"
Die CDU-Saar
und das Europäische Statut
Das große Problem der CDU-Saar
hinsichtlich des Saar-Statuts bestand darin, dass sie
dieses als pro-deutsche Partei ablehnte, die Bundes-CDU
um Konrad Adenauer es jedoch befürwortete, da dieser
es ja mit der französischen Regierung ausgehandelt
hatte. Somit war die Saar-CDU ständig zur Legitimation
ihrer Haltung gezwungen und musste ferner dafür
sorgen, dass ihre politischen Gegner aus der CVP nicht
als Partner Adenauers auftreten konnten. Entscheidend
begründet wurde die Ablehnung des Europäischen
Statuts von den saarländischen Christdemokraten
durch die christliche Pflicht
zur Vaterlandsliebe und -treue. Diese Treue zum Vaterland wurde als absoluter
Wert angeführt und oftmals Hörern und Lesern
politischer Agitationen als "Gewissensfrage"
dargelegt.
Die Auseinandersetzung
zwischen CDU-Saar und CVP zur Zeit des Abstimmungskampfes
Am 5. September 1955 schlossen
sich die drei pro-deutschen Parteien CDU-Saar, DPS und
DSP zum "Deutschen Heimatbund" zusammen. Ihr
politisches Ziel war es, die Ablehnung des Saar-Statuts
zu erreichen. Dies gelang den drei Parteien dadurch,
dass sie es schafften, in ihrem Abstimmungskampf den
Saarländerinnen und Saarländern zu suggerieren,
dass sie mit ihrem Votum auch über das Schicksal
der Regierung Hoffmann und seiner CVP entscheiden würden.
In diesem Sinn sprachen Hubert Ney und Heinrich Schneider
unentwegt von "der Abrechnung mit dem separatistischen
Joho-Regime" und von dem Ziel, "die Macht
der herrschenden Parteidiktatur zu beenden". Außerdem
gelang es ihnen, den Eindruck zu erwecken, als gehe
es bei der Volksbefragung nicht um die Annahme oder
Ablehnung des Europäischen Statuts, sondern um
ein Ja oder Nein zur Wiedervereinigung des Saarlands
mit Deutschland. Somit trug das eine christliche Lager
(Saar-CDU) durch Agitationen auf emotionaler Ebene gegen
die politischen Ziele des anderen christlichen Lagers
(CVP) zur unversöhnlichen Auseinandersetzung beider
Lager bei.
Im Verlauf des Abstimmungskampfes
wurde immer deutlicher, dass die CVP der Emotionskampagne
der Heimatbundparteien, und insbesondere der Saar-CDU,
nichts Vergleichbares entgegensetzen konnte. Zudem war
die regierende CVP durch ihr langjähriges Machtmonopol
an öffentliche Kritik und Opposition nicht mehr
gewohnt und zu wenig flexibel, um der polemischen Agitation
der Gegner wirkungsvoll entgegenzutreten.
Nach der Volksbefragung
Unmittelbar nach der Volksbefragung
forderte der Trierer Bischof Dr. Wehr die beiden
christlichen Parteien auf, eine Einigung herbeizuführen.
Eine geplante schnelle Einigung von CVP und CDU-Saar
wurde im April 1956 durch den CVP-Vorstand verhindert,
weil die CVP-Unterhändler Beratungen mit CDU-Vertretern
ohne Rückendeckung ihrer Partei aufgenommen hatten.
Die Verhandlungen gingen aber unter der neuen CDU-Führung
(Egon Reinert und Franz-Josef Röder) weiter. Anders
als bei den beiden sozialdemokratischen Parteien SPS
und DSP vollzog sich die Vereinigung der beiden christlichen
Parteien aber nur schleppend und unter Vorbehalt vieler
Politiker, da sich doch viele Unversöhnlichkeiten
und gar Feindseligkeiten auftaten und erst einmal überwunden
werden mussten.
Im Februar 1959 trat die CVP
mit ihrem Minister Schnur in eine CDU/SPD/CVP-Regierung
ein. Auf lokaler Ebene hatten sich CDU und CVP schon
vorher an vielen Orten zusammengeschlossen. Im April
1959 gab Johannes Hoffmann als Ehrenvorsitzender der
CVP auf dem 12. Parteitag der CVP seinen Parteifreunden
die Empfehlung, die CVP aufzulösen und der CDU
beizutreten.
Wie sich währenddessen die
CVP entwickelt hat (Gründung der SVP, Zusammenschluss
der CVP mit der bayrischen CSU usw.) wird in dem geplanten
Kapitel über die CVP berichtet werden.
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Literaturhinweise:
- Bauer, Gerhard: Die CDU im Saarland. Saarbrücken 1981.
- Repgen, Konrad: Die Saar-Frage im Bundesparteivorstand der Christlich Demokratischen Union Deutschlands 1950-1955. Über die Verschränkung von Innen- und Außenpolitischem in der Politik Konrad Adenauers. In: Altermatt / Garamvölgy (Hrsg.): Innen- und Außenpolitik: Primat oder Interdependenz? Festschrift zum 60. Geburstag von Walther Hofer. Stuttgart 1980. S. 87-123.
- Jacques, Freymond: Die Saar 1945-1955. München 1961.
d) Die Kommunistische Partei,
Landesverband Saar (KP)
Dieser Abschnitt ist derzeit
in der Vorbereitung. Eine kurze Info finden Sie schon
auf der Seite Aufkleber und Zettel, ziemlich oben. Lesen Sie dazu
auch bitte den Bericht über das gescheiterte Briefbomben-Attentat auf Johannes Hoffmann.
Berichte über weitere Parteien
werden folgen.
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