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            www.saar-nostalgie.de - POLITIK                                                                                            Flagge des Saarlandes 1948 bis 56    

         --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------      (Näheres über die Flagge)                   

 

   Geschichtliche Entwicklung

      -  Zeittafel  -

 

Die wichtigsten politischen Ereignisse in unserem Land vom Ende des Zweiten  

                   

Weltkriegs bis zum Wiederanschluss an Deutschland

                   

Tabellarische Übersicht von Rainer Freyer

 


 

HINWEISE: Zur geschichtlichen und politischen Entwicklung beachten Sie bitte auch die Abschnitte Johannes Hoffmann, Parteien im Saar-Staat, Saarstatut, Volksbefragung sowie die geographischen Ausführungen unter Geografie und Landeskunde. Original-Abbildungen von Ausweisen und Dokumenten aus dieser Zeit (z. B. Personalausweise, Führerscheine, amtliche Schreiben) finden Sie auf den Seiten Ausweise, Pässe usw. und Dokumente & Briefe sowie in den Kapiteln VERKEHR und Saar-Nachrichten.

 

Ausführliche Erläuterungen und Daten zur wirtschaftlichen Lage des Saarlands und seinen vier verschiedenen Währungen befinden sich (mit zahlreichen Abbildungen von Geldscheinen und Münzen) auf der Seite Saar-Geld.

 


 

 

 

 

Marie-Pierre Koenig

10.7.45 Militärgouverneur

und Oberbefehlshaber

der frz. Besatzungszone

Erwin Müller

8.10.46 Vorsitzender d. Ver-

waltungskommission. Später

mehrfach Minister (CVP)

Gilbert Grandval

30.8.45 Militärgouverneur

10.1.48 Hoher Kommissar

25.1.52 franz. Botschafter

Johannes Hoffmann

20.12.47 bis 23.10.55

Ministerpräsident des

Saarlandes

 

 

Hinweis:

 

Einträge in dieser Farbe beziehen sich auf Ereignisse außerhalb des Saarlandes (also in der Bundesrepublik, der DDR und anderen Ländern) sowie auf internationale Entwicklungen.

März 1945

 

 

21. März 1945

 

 

 

 

4. Mai 1945

 

 

 

 

8. Mai 1945

Die Amerikaner besetzen außer dem Gebiet der eigentlichen späteren Amerikanischen Zone auch das linksrheinische Reichsgebiet, zu dem neben Rheinland-Pfalz, Baden und Württemberg-Hohenzollern auch das Saargebiet gehört.

 

Amerikanische Truppen marschieren im Saarland ein, über dem Saarbrücker Rathauseingang wird die amerikanische Flagge gehisst. Damit ist der 2. Weltkrieg für das stark verwüstete und fast menschenleere Saarland beendet. In Saarbrücken werden nur noch etwa 7.000 Einwohner gezählt (von ca. 130.000 vor dem Krieg). Der Befehlshaber der US-Truppen, Oberst Louis G. Kelly, ernennt Heinrich Wahlster zum Oberbürgermeister von Saarbrücken.

 

Kelly beauftragt noch vor der offiziellen deutschen Kapitulation den Saarbrücker Rechtsanwalt Dr. Hans Neureuter mit der Bildung einer saarländischen Zivilverwaltung in dem neu geschaffenen Regierungspräsidium Saarbrücken. Dieses wird kurz danach dem ebenfalls neu errichteten Oberpräsidium Mittelrhein-Saar in Neustadt (Weinstraße) unterstellt. Neureuter wird zum Regierungspräsidenten des Saarlandes ernannt.

 

Die deutschen Streitkräfte erklären die militärische Kapitulation.

ab 10. Juli 1945

 

 

 

 

 

 

 

 

Da die drei Besatzungsmächte Russland, England und Amerika auf der Konferenz von Jalta im Februar 1945 auch Frankreich eine eigene Besatzungszone in Deutschland zugestanden haben, lösen gemäß der Berliner Erklärung vom 5. Juni 1945 französische Truppen im linksrheinischen Reichsgebiet die amerikanischen Truppen ab und übernehmen dort die militärische Kontrolle. Sie beziehen ihre neue Besatzungszone in der Zeit vom 10. bis 24. Juli 1945. Ihr Sitz wird Baden-Baden, und zum Militärgouverneur und Oberbefehlshaber der Französischen Zone (Commandant en Chef Français en Allemagne) wird am 23. Juli 1945 General Marie-Pierre Koenig ernannt. Bis Ende Juli haben die Amerikaner das Gebiet verlassen. Französischer Militärgouverneur für den Bereich des Saargebiets wird zunächst General Morlière. Für die französische Verwaltung der saarländischen Steinkohlengruben wird am 10. Juli 1945 die Mission Française des Mines de la Sarre geschaffen (siehe Kapitel Bergbau).

Juli 1945

 

 

Das am 25. März 1945 von Exilsaarländern in Paris gegründete MLS (Mouvement pour la Libération de la Sarre - Bewegung für die Befreiung der Saar) wird im Saarland aktiv. Es wird später (etwa Ende 1945) umbenannt in MRS (siehe weiter unten, "Anfang 1946").

25. Juli 1945

 

 

 

 

 

Morlière gliedert kurze Zeit später das Regierungspräsidium Saar aus dem Zuständigkeitsbereich des Neustädter Oberpräsidiums Mittelrhein (s. 4. Mai 1945) aus. Mit Schreiben vom 25. Juli 1945 wird dem Regierungspräsidenten Dr. Neureuter mitgeteilt, "dass das Saarland künftighin eine eigene Verwaltungseinheit bildet." Damit wird es aus der französischen Besatzungszone herausgelöst, die nunmehr nur noch aus den drei Ländern Rheinland-Pfalz, Baden und Württemberg-Hohenzollern besteht. Die Saar wird dadurch politisch von Deutschland abgetrennt und faktisch zum französischen Wirtschaftsprotektorat erklärt.

29. Juli 1945

 

Die französische Militärregierung übernimmt die Verwaltung des Saarlandes.

30. August 1945

 

 

 

 

 

Colonel (= Oberst) Gilbert Grandval löst General Morlière (siehe 10. Juli 1945) ab und wird zum neuen Militärgouverneur des Saarlandes ernannt. Damit steht er als Délégué Supérieur an der Spitze der französischen Militärregierung an der Saar (französische Bezeichnungen: Gouvernement Militaire de la Sarre und Délégation Supérieure de la Sarre).

3. Oktober 1945

 

 

 

 

 

 

 

General Charles de Gaulle stattet dem Saarland als erster höherer französischer Regierungsvertreter einen Besuch ab, gut einen Monat vor seiner Ernennung zum Präsidenten der proviso- rischen Regierung Frankreichs. Er verspricht den Saarländern, ihnen beim Wiederaufbau zu helfen, und Hans Neureuter versichert ihn der Treue des Saarlandes zu Frankreich.

 

(Das Foto zeigt General de Gaulle 1945 am Saarbrücker Rathaus.)

Anfang 1946

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 16. Februar 1946 wird das Saarland der Zuständigkeit des alliierten Kontrollrates entzogen. Dies bedeutet, dass Grandval nun unabhängig von General Koenig Entscheidungen für das Saarland treffen kann. - Im Laufe des Jahres werden Prozesse gegen verantwortliche Nazi-Größen durchgeführt. Bereits im Januar 1946 werden politische Parteien gegründet und zugelassen, die bereit sind, die politischen Ziele Frankreichs zu unterstützen: Abtrennung des Saarlands von Deutschland und wirtschaftlicher Anschluss an Frankreich. So entstehen CVP, SPS und DPS als bürgerliche Parteien, sowie die KPS. (Mehr dazu im Kapitel Parteien!).

 

Daneben gibt es als politische Bewegung das MRS (Mouvement pour le Rattachement de la Sarre à la France - Bewegung für den Anschluss der Saar an Frankreich), das für die völlige Einverleibung der Saar durch Frankreich eintritt (siehe auch oben, "Juli 1945"). Eine solche vollständige Eingliederung, die ursprünglich auch von verschiedenen französischen Politikern angestrebt wurde, stößt aber bei den Alliierten, besonders bei den Russen und den Amerikanern, auf heftigen Widerstand.

 

Deshalb wendet sich die französische Regierung spätestens im Februar 1946 vollständig von solchen Bestrebungen ab und bereitet stattdessen die Schaffung einer Wirtschafts-, Zoll- und Währungsunion des Saarlandes mit Frankreich bei gleichzeitiger politischer Teilautonomie der Saar vor. CVP, SPS und DPS beschließen im April 1946, diesen Plänen zuzustimmen. Das MRS bleibt trotzdem weiter aktiv an der Saar.

15.September 1946

  

Kommunalwahlen: In dieser ersten Wahl im Saarland nach dem Krieg werden die Gemeinderäte neu gewählt. Bei einer Wahlbeteiligung von 93,8 % erhält die CVP 52,4 % der Stimmen, die SPS 25,5 %, die KPS 9,1%, Freie Listen 13%.

8. Oktober 1946

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die französische Militärregierung ist mit der Arbeit des am 4. Mai 1945 von den Amerikanern einge- setzten Regierungspräsidenten Neureuter nicht zufrieden. Deshalb löst der Militärgouverneur Grandval das Regierungspräsidium auf und setzt stattdessen eine Verwaltungskommission ein (Commission Provisoire d’Administration du Territoire de la Sarre), die sich gemäß den Mehr- heitsverhältnissen der ersten Gemeinderatswahlen vom 12. September 1946 zusammensetzt. Sie ist damit praktisch die Vorläuferin der späteren Regierung. Vorsitzender wird Erwin Müller (im Foto in der Mitte). Statt Ministern gibt es sieben Direktoren, von denen drei der CVP angehören, zwei der SPS und einer der KP (er wird ab 1947 durch einen Vertreter der DPS ersetzt); einer ist parteilos.  -  Foto: Die Verwaltungskommission tritt zusammen. An der Wand ist eine Flagge zu sehen, die der erst 1948 offiziell eingeführten Saar-Flagge ähnelt; es handelte sich vermutlich um einen Entwurf oder Verläufer .

22. Dezember 1946

 

Zwischen dem Saarland und dem angrenzenden Rheinland-Pfalz wird auf Anordnung von General Koenig eine Grenze eingerichtet, die von 1200 französischen Zöllnern überwacht wird.

13. Februar 1947

 

 

 

 

 

 

Gilbert Grandval fordert im Auftrag des französischen Außenministers Bidault Erwin Müller dazu auf, eine Kommission zur Ausarbeitung einer saarländischen Verfassung zu bilden. Am 23. Mai 1947 ordnet die Verwaltungskommission die Bildung einer Verfassungskommission an. Ihre 20 Mitglieder werden im Verhältnis der Ergebnisse der Gemeinderatswahlen vom 12. September 1946 ausgewählt. Vorsitzender wird Johannes Hoffmann (CVP), Vizepräsident Richard Kirn (SPS). Die von der französischen Regierung als unabdingbar vorgegebenen Richtlinien, die die Abtrennnung des Saarlands von Deutschland, seinen wirtschaftlichen Anschluss an Frankreich und seine innere Autonomie besiegeln sollen, werden fast unverändert in den Verfassungsentwurf übernommen.

8. März 1947

 

 

 

Nachdem bereits von Januar bis August 1946 medizinisch-klinische Fortbildungskurse im Landeskrankenhaus Homburg durchgeführt worden sind, wird das anfangs unter der Ägide der Universität Nancy stehende "Centre Universitaire d'Études Supérieures de Hombourg" für Mediziner eröffnet. Hieraus entwickelt sich in den folgenden Jahren die Universität des Saarlandes (siehe 15. Nov. 1948).

17./18. Mai 1947

 

 

 

 

 

 

23. Mai 1947

 

16. Juni 1947

 

25. September 1947

Anlässlich der bevorstehenden Einführung der Saar-Mark (siehe 16. Juni 1947), die als Einleitung des wirtschaftlichen Anschlusses der Saar an Frankreich angesehen wird, bestätigt der Parteitag der Kommunistischen Partei des Saarlandes die Entschließung des Parteisekretariats, den Vertreter der Partei, Regierungsdirektor Neufang, aus der Verwaltungskommission zurückzuziehen. Die KP ist die einzige Partei, die die wirtschaftliche Vereinigung mit Frankreich ablehnt. Da aber die französische KP im dortigen Parlament eine ziemlich starke Stellung hat, kann Grandval nicht umhin, sie an der Saar zuzulassen.

 

Die 20 Mitglieder der Verfassungskommission werden ernannt. Den Vorsitz übernimmt Johannes Hoffmann.

 

Die Saar-Mark wird gesetzliches Zahlungsmittel (Details darüber finden Sie auf der Seite Saar-Geld.

 

Der Verfassungsentwurf wird veröffentlicht.

5. Oktober 1947

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8. November 1947

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20. November 1947

 

 

 

 

Wahl einer Verfassunggebenden Versammlung. Sie wird nach der Verabschiedung der Verfassung (siehe 8. November1947) in den ersten saarländischen Landtag umfunktioniert und damit als Gesetzgebendes Organ des Landes fungieren.

Ergebnis der Wahl: CVP 51,2 %, SPS 32,8 %, KPS 8,4 %, DPS 7,6 %, Wahlbeteiligung: 95,7 %. Damit haben sich 91,6 % der Wähler für die drei Parteien entschieden, die den wirtschaftlichen Anschluss und die Autonomie befürworten (nur die KP ist dagegen). Dieses Votum wird als Zustimmung des Volkes zu Autonomie und wirtschaftlichem Anschluss gewertet, die somit angeblich "auf demokratischem Wege" zustande gekommen sei.

 

Verabschiedung der Verfassung durch die Verfassunggebende Versammlung, die damit zum Landtag wird. Das Saarland wird ein teilautonomer Staat mit parlamentarischer Regierungsbildung. In einer Präambel zur Verfassung werden die Unabhängigkeit der Saar von Deutschland und ihr wirtschaftlicher Anschluss an Frankreich erklärt. Der französischen Republik obliegen auch die Auslandsvertretung und die Verteidigung des Landes, das dadurch zu einem französischen Protektorat ("Saarprotektorat") wird. Die zugestandene politische Teilautonomie ist allerdings zunächst eher theoretischer Art, denn auch die Politik wird von den Franzosen beeinflusst oder zumindest kontrolliert. Sie wollen damit sicherstellen, dass die Saarregierung nicht gegen die französischen Interessen verstößt. - Auf kulturellem und kirchlichem Gebiet bleiben aber viele Bindungen an Deutschland erhalten.

 

Der französische Franc wird gesetzliches Zahlungsmittel. In der Folge verbessert sich die Versorgungssituation im Land erheblich. Es kommen zahlreiche französische Waren in die Läden. Die Lage wird dadurch zunächst deutlich besser als "im Reich" (Näheres dazu auf der Seite Saar-Geld).

Deckblatt einer am 15.12.1947 herausgegebenen  Broschüre, die saarländischen Schülern zur

Schulentlassung überreicht wurde.

15. Dezember 1947

 

Die Verfassung des Saarlandes tritt in Kraft. Die bereits seit Oktober 1946 bestehende Verwaltungskommission wird als Übergangsregierung bis zur Bildung einer Regierung eingesetzt.

21. Dezember 1947

 

 

 

Erstes Kabinett Hoffmann: Johannes Hoffmann wird zum Ministerpräsidenten gewählt, gleichzeitig wird er Minister für Inneres u. Wiederaufbau. Staatssekretär in diesem Ministerium wird Edgar Hector (CVP). (Die Namen aller Minister finden Sie unten in der Tabelle mit den Kabinetten Hoffmann.) Im Landtag hat die CVP die absolute Mehrheit und geht eine Koalition mit der SPS ein.

1. Januar 1948

 

 

 

Die französische Militärregierung wird in ein Hochkommissariat für das Saarland umgewandelt. An die Stelle von General Koenig rückt der Hohe Kommissar Gilbert Grandval, der die Einhaltung der in der Verfassung festgelegten Richtlinien garantieren soll; er untersteht dem Pariser Außenministerium. Die überwiegend unter französischer Autorität stehende Régie des Mines de la Sarre übernimmt die Verwaltung der Saargruben (siehe Kapitel Bergbau).

1. März 1948

 

 

30. März 1948

 

 

 

 

20. Juni 1948

 

 

 

 

15. Juli 1948

 

 

 

 

 

15. November 1948

 

 

15. Dezember 1948

 

 

 

 

 

 

 

5. Mai 1949

 

Gründung der Bank deutscher Länder mit Sitz in Frankfurt/Main, Taunusanlage.

 

Das Saarland wird voll in das französische Zoll- und Währungs- gebiet einbezogen, und die Zollunion wird damit bestätigt. Die gegenseitigen Beziehungen werden durch Staatsverträge, die so genannten Konventionen, geregelt.

 

Währungsreform (Einführung der D-Mark) in den westlichen Besatzungszonen Deutschlands. Dieser Tag wird dort als "Tag X" bezeichnet. (Im Saarland wird 11 Jahre später der Tag der Einführung der Mark ebenfalls so genannt werden, siehe 6.7.1959).

 

Schaffung einer eigenen saarländischen Staatsangehörigkeit ("SARROIS"), die zwar in Frankreich, aber nicht international anerkannt wird. Jeder Bürger erhält einen saarländischen Personalausweis. (Nähere Einzelheiten darüber finden Sie auf den Seiten Staatsangehörigkeit und Ausweise).

 

Aufnahme des Lehrbetriebs und damit Eröffnung der Universität des Saarlandes in Saarbrücken.

 

Französisch-Saarländisches Kulturabkommen, in dem u.a. der Austausch von Hochschullehrern und Forschern sowie die finanzielle Unterstützung der Universität aus Frankreich geregelt werden. Es wird auch festgelegt, wie die saarländischen Sportverbände international vertreten werden können und dass die sportlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern entwickelt werden sollen. (Näheres dazu unter Sportpolitik.)

 

Gründung des Europarats in London. Erste Versammlung am 10. August 1949 in Straßburg.

23. Mai 1949

Gründung der Bundesrepublik Deutschland. Am 15. September wird Adenauer Bundeskanzler.

7. Oktober 1949

Gründung der Deutschen Demokratischen Republik (DDR).

31. Oktober 1949

Die saarländische Regierung stellt den Antrag auf Aufnahme in den Europarat (siehe 31. März 1950!).

3. März 1950

 

 

 

 

 

 

In Paris unterzeichnen Johannes Hoffmann und der französische Außenminister Robert Schuman zwölf Abkommen zur Regelung des Verhältnisses zwischen dem Saarland und Frankreich. Dadurch wird der französische Besatzungsstatus für das Saarland beendet und die Teil-Autonomie besiegelt. Diese Saarkonventionen regeln die Modalitäten der engen Anlehnung des Saarlandes an Frankreich und die französische Kontrolle der saarländischen Kohlengruben durch die Régie des Mines de la Sarre mit paritätischer Beteiligung des saarländischen Staates. Die allgemeinen Preise und Löhne werden dem französischen Standard angeglichen. Der Landtag ratifiziert die Saarkonventionen am 4. April 1950. - Bundeskanzler Adenauer legt am 10. März 1950 vor dem Bundestag Rechtsverwahrung gegen diese Saar-Konventionen ein.

31. März 1950

 

 

 

 

 

 

 

 

Bundesrepublik und Saarland werden vom Generalsekretär des Europarats dazu eingeladen, zwei getrennte assoziierte Mitglieder zu werden, d.h., in die Beratende Versammlung des Europarats einzutreten. Hierüber wird in der BRD heiß diskutiert, weil man die endgültige Abtrennung der Saar befürchtet. Aber im Juli stimmen beide Länder dem Angebot zu. Damit werden die BRD (am 13. Juli 1950) und das Saarland (am 03. August 1950) assoziierte Mitglie- der im Europarat. Dies stärkt den internationalen Ruf der Saar als ein selbstständiges europäisches Land. (Siehe auch 2. Mai 1951)

  

9. Mai 1950

 

 

Schumanplan: Der französische Außenminister Robert Schuman legt im Quai d'Orsay einen Plan vor, in dem er die Grün- dung einer deutsch-französischen Gemeinschaft für die Kohle- und Stahlproduktion vorschlägt. Diese soll auch anderen Ländern zum Beitritt offenstehen. (Dieser Plan führt ein Jahr später zur Gründung der EGKS - siehe 18. Apr.1951)

Oktober 1950

 

Alle deutschlandfreundlichen Zeitungen werden an der Saar verboten.

 

4. November 1950

 

Staatssekretär Edgar Hector unterzeichnet für das Saarland als assoziiertes Mitglied des Europarats in Straßburg die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK).

2. Dezember 1950

 

 

Der saarländische Landtag fordert in einer Resolution, dass das Saarland als Unterzeichnerstaat an der Gründung der EGKS (Montanunion) (siehe 18. April 1951) beteiligt wird. Dieses Ziel wird aber nicht erreicht, da die Bundesrepublik sich heftig dagegen wehrt. Sie befürchtet, dass damit die Autonomie des Saarlandes festgeschrieben würde.

im Jahr 1951

 

 

    

Eine "illegitime" Opposition gegen die frankreichfreundliche Politik der Regierung beginnt sich zu regen. Sie kann aber wegen gesetzlicher Verbote nicht öffentlich werden. Am 21.05.1951 wird die DPS verboten, weil sie ihre ursprünglich pro-französische Haltung aufgegeben hat. Die anderen prodeutschen Parteien werden gar nicht erst zugelassen. Die Meinungs- und Versammlungsfreiheit wird eingeschränkt.

14. April 1951

 

 

 

Die beiden SPS-Minister des ersten Kabinetts Hoffmann treten wegen Streitigkeiten innerhalb der Koalition zurück, das Regierungsbündnis aus CVP und SPS zerbricht. Die CVP, die im Landtag weiterhin über die absolute Mehrheit verfügt, regiert alleine weiter (zweites Kabinett Hoffmann), Edgar Hector wird Innenminister und behält dieses Amt bis zum Oktober 1955. (Die Namen aller Minister finden Sie unten in der nächsten Tabelle mit den Kabinetten Hoffmann.)

18. April 1951

 

 

Die Bundesrepublik Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande unterzeichnen den Vertrag zur Gründung der EGKS (Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl), auch Montanunion genannt. Damit wird der Schumanplan verwirklicht (siehe 9. Mai und 2. Dezember 1950!).

2. Mai 1951

 

Die Bundesrepublik wird als vollberechtigtes Mitglied in den Europarat aufgenommen. Das Saarland bleibt weiterhin assoziiertes Mitglied, und zwar bis zu seiner Eingliederung in die Bundesrepublik am 1.1.1957.

25. Januar 1952

 

 

 

 

Gilbert Grandval wird von der französischen Regierung mit der Leitung der diplomatischen Mission im Saarland im Range eines Botschafters betraut, und die Saarregierung ernennt ihren ehemaligen Kultusminister Dr. Emil Straus zum Gesandten der saarländischen Mission in Paris, die in der Villa Said ihr Gesandtschaftsgebäude einrichtet. Damit ist spätestens jetzt die politische Unabhängigkeit der Saar für Außenstehende nicht mehr anzuzweifeln. An der bestehenden Zoll- und Wirtschaftsunion mit Frankreich ändert sich nichts

30. November 1952

 

 

Landtagswahlen, Die Gegner einer Loslösung des Saarlands von Deutschland fordern zur Abgabe eines leeren Stimmzettels auf, um gegen den "Separatismus" zu protestieren; etwa 25% der Stimmberechtigten folgen dieser Aufforderung. Trotzdem erlangt die CVP Johannes Hoffmanns wiederum die absolute Mehrheit.

23. Dezember 1952

 

Erneute Bildung einer Koalition zwischen CVP und SPS im dritten Kabinett Hoffmann. (Die Namen aller Minister finden Sie unten in der Tabelle mit den Kabinetten Hoffmann.)

Im Jahr 1952

 

 

Schon 1952 schlägt der französische Außenminister Robert Schuman die Europäisierung des Saarlandes vor, Bundeskanzler Konrad Adenauer willigt ein, um damit die Aufnahme der BRD in WEU und Nato zu ermöglichen (siehe 28.09.54). Das Saarland soll einen Autonomiestatus unter dem Dach der europäischen Institutionen erhalten.

13. August 1953

 

 

 

9. März 1954

 

  

Der Natersplan wird im Europarat vorgelegt. Van der Goes van Naters schlägt vor, dass die Saar europäisches Territorium wird, dessen Interessen in Außenpolitik und Verteidigung ein europäischer Kommissar wahrnimmt. Da Frankreich und Deutschland später direkt miteinander verhandeln, kommt der Plan aber nicht zum Tragen.

 

Adenauer und der französische Außenminister Georges Bidault beschließen die Wiederaufnahme von Saar- Verhandlungen. Am 30. April wird in Straßburg der Europarat-Plan vorgelegt, der vorsieht, dass die Saar europäisches Territorium wird, sobald durch den Friedensvertrag eine Europäische Politische Gemeinschaft ermöglicht wird.

17. Juli 1954

 

 

Wiederum Bruch der Koalitionsregierung aus CVP und SPS, ähnlich dem Vorgang vom 14. April 1951 (siehe oben); Grund: die beiden Parteien finden keine Einigung in der Frage des geplanten Betriebsverfassungsgesetzes. Es kommt zum vierten Kabinett Hoffmann. (Die Namen aller Minister in der Tabelle mit den Kabinetten Hoffmann.)

28.September 1954

 

In den "Pariser Verträgen" wird die Aufnahme der Bundesrepublik in die WEU (Westeuropäische Union) und die NATO beschlossen (siehe 9. Mai 1955).

23. Oktober 1954

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch die Zukunft des Saarlandes wird in den "Pariser Verträgen" geregelt: Das Abkommen über das "Europäische Saarstatut" wird von Konrad Adenauer und dem damaligen französischen Premier- und Außenminister Pierre Mendès-France in Paris unterzeichnet. Es wird auch von der saarländischen Regierung gebilligt und am 24.12.1954 von der französischen Nationalversammlung sowie am 27.02.1955 vom deutschen Bundestag genehmigt. Dieses Saar-Statut sieht die Europäisierung des Saarlandes unter Beibehaltung der französisch-saarländischen Wirtschafts- und Währungsunion vor. Die Aufgaben, die bis dahin der französische Hohe Kommissar ausübte, sollen auf einen von der Westeuropäischen Union (WEU) zu ernennenden europäischen Kommissar übertragen werden, und es soll eine Verbesserung der saarländisch-deutschen Wirtschaftsbeziehungen angestrebt werden (Näheres auf der Seite Saarstatut). Es wird aber festgelegt, dass sich vorher die Bevölkerung in einem Referendum für oder gegen die Annahme des Saarstatuts entscheiden soll. Der Termin für diese Volksbefragung wird auf den 23.10.1955 festgelegt.

23. Februar 1955

Generalstreik der Metallarbeiter, initiiert von der IG Metall; gewaltsamer Einsatz der Polizei.

9. Mai 1955

Die Bundesrepublik wird in einem feierlichen Akt in Paris als 15. Mitglied in die NATO aufgenommen.

23. Juli 1955

 

 

 

 

Beginn des Abstimmungskampfes. Zulassung der prodeutschen Parteien (CDU-Saar, DSP und die seit Mai 1951 verbotene DPS), die sich am 3. September im Heimatbund zu einer Aktionsgemeinschaft gegen das Saarstatut zusammenschließen. Auch die Kommunistische Partei kämpft gegen das Statut. Ein Riss geht durch das Saarland: Die Ja-Sager und die Nein-Sager liefern sich heftige Auseinandersetzungen und regelrechte Materialschlachten mit Aufklebern, Flugblättern und Plakaten.

23. Oktober 1955

 

 

 

 

Volksbefragung über das Saarstatut. Sie wird überwacht von einer Abstimmungskommission, die von der WEU (Westeuropäische Union) eingesetzt worden ist. Ihr Leiter ist Fernand Dehousse. Das Statut wird bei einer sehr hohen Wahlbeteiligung von 97,5 Prozent mit 67,7 %, also mehr als zwei Dritteln der Stimmen, abgelehnt. Rücktritt von Johannes Hoffmann als Ministerpräsident, in den Tagen danach Rücktritt des gesamten Kabinetts.

Hier finden Sie ausführliche Infos über die Volksbefragung und über die Folgen der Ablehnung des Saarstatuts.

29. Oktober 1955

 

Der Saar-Landtag wählt den parteilosen Heinrich Welsch zum Übergangsministerpräsidenten bis zur Landtagswahl im Dezember 1955, die drei Minister seines Übergangskabinetts sind ebenfalls parteilos.

18. Dezember 1955

 

Die ersten Landtagswahlen nach der Volksabstimmung: Wahlbeteiligung 90,4%, stärkste Parteien: CDU (25,4%) und DPS (24,2%). Aber auch die CVP erhält noch einmal 21,8% der abgegebenen Stimmen. Die SPD kommt auf 14,3%.

10. Januar 1956

 

 

Aufgrund dieses Ergebnisses wird eine Koalitionsregierung aus CDU, SPD und DPS gebildet ("Heimatbundregierung"). Zum Ministerpräsidenten wird Dr. Hubert Ney (CDU) gewählt, Innenminister wird Fritz Schuster (DPS), Justiz- und Kultusminister Egon Reinert (CDU) und Arbeitsminister Kurt Conrad (SPD).

27. Oktober 1956

 

  

Die seit dem Frühjahr geführten deutsch-französischen Verhandlungen über die Angliederung der Saar an die Bundesrepublik werden mit der Unterzeichnung des Saar-Abkommens zur Regelung der Saarfrage ("Saar-Vertrag" oder "Luxemburger Vertrag") beendet. Es soll am 1. Januar 1957 in Kraft treten.

14. Dezember 1956

 

 

20. Dezember 1956

 

 

 

 

23. Dezember 1956

     

Der saarländische Landtag erklärt den förmlichen Beitritt des Saarlandes zum Geltungsbereich des deutschen Grundgesetzes.

 

Das Gesetz zur Änderung der saarländischen Verfassung vom 15. Dezember 1947 wird im Landtag mit der für Verfassungsänderungen erforderlichen Mehrheit angenommen. Am 31. Dezember 1956 wird es im Amtsblatt des Saarlandes veröffentlicht, damit es am 1.1.1957 in Kraft treten kann. Durch die Änderung wird vor allem die Präambel ersatzlos gestrichen (s. oben, 15.12.1947).

 

Das Bundesgesetz über die Eingliederung des Saarlandes wird im Deutschen Bundestag verabschiedet. Es wird ebenfalls am 1.1.1957 in Kraft treten.

1. Januar 1957

 

 

 

Politischer Anschluss des Saarlands an die Bundesrepublik Deutschland: Das Saarland wird an diesem Tag zehntes deutsches Bundesland (elftes, wenn man Berlin mitzählt) [1]. Der deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer besucht das Saarland aus diesem Anlass am 1. Januar 1957, der amtierende Bundespräsident Prof. Theodor Heuss kommt am 26. Januar 1957 zu Besuch (Fotos zu beiden Besuchen finden Sie hier, weitere Details zur Angliederung auf dieser Seite.)

4. Juni 1957

 

 

Nachdem Ministerpräsident Hubert Ney wegen Streitigkeiten innerhalb der Regierungskoalition zurückgetreten ist, wählt der Landtag den bisherigen Justizminister Egon Reinert (CDU) zum neuen Ministerpräsidenten. Dieser setzt die seit dem 10. Januar 1956 bestehende Koalition aus CDU, SPD und DPS fort.

26. Februar 1959

 

 

Egon Reinert bildet seine Regierung um. In dem neuen Kabinett aus CDU, SPD und CVP ist die DPS nicht mehr vertreten. Ludwig Schnur (CVP) wird Minister für öffentliche Arbeiten und Wohnungsbau, und Reinert übernimmt zusätzlich die Leitung des Justizministeriums.

30. April 1959

 

 

Nach dem Tod von Egon Reinert (er stirbt am 23. April 1959 bei einem Verkehrsunfall, dessen Umstände nie ganz aufgeklärt wurden) wählt der Landtag den bisherigen Kultusminister Franz-Josef Röder (CDU) zum Ministerpräsidenten. Er tritt sein Amt am 23. Juni 1959 mit einer CDU/FPD-Koalition an.

6. Juli 1959

 

"Tag X": Wirtschaftlicher Anschluss an die Bundesrepublik. Das Saarland wird in das deutsche Wirtschaftsgebiet eingegliedert, die D-Mark wird eingeführt. Damit endet die saarländisch-französische Wirtschafts- und Währungsunion.

 

 

1959 bis 1979

 

Nach der Angliederung:

 

Franz-Josef Röder bleibt Ministerpräsident bis zu seinem Tod am 26. Juni 1979. Die von ihm geführten vier Kabinette erreichen eine völlige Integrierung des Saarlandes in das Gefüge der Bundesrepublik.

 1979 bis heute

 

 

 

 

Spätere Ministerpräsidenten des Saarlandes:

Werner Zeyer (CDU) vom 5. Juli 1979 bis 9. April 1985, Oskar Lafontaine (SPD) bis 9. November 1998, Reinhard Klimmt (SPD) bis 29. September 1999, Peter Müller (CDU) bis 9. August 2011, seitdem Annegret Kramp-Karren- bauer (CDU.

 

[1] Anmerkung zum 1. Januar 1957, Thema "10. oder 11. Bundesland": Bis Ende 1956 bildeten neun Bundesländer die damalige BRD. West-Berlin galt wegen des Viermächtestatus der Stadt Berlin noch nicht als “vollwertiges” Bundesland. [Mehr darüber in wikipedia unter "Berlin-Frage", Abschnitt 3.1.] Erst 1990 wurde Berlin gleichzeitig mit den fünf ostdeutschen Ländern zu einem gleichberechtigten Bundesland. Das Saarland wurde also 1957 zum zehnten Bundesland - wenn man West-Berlin ungeachtet seines damaligen Sonderstatus aber mitzählt, zum elften.

 

 

                                                                                                                                                               (Eigene chronologische Aufstellung nach Angaben in verschiedenen Quellen)

 


 

 

 

Die vier Kabinette unter Johannes Hoffmann

 

 

 

 

 

 

Amt / Minister für...

1. Kabinett

20.12.47 - 14.04.51.

2. Kabinett

14.04.51 - 23.12.52

3. Kabinett

23.12.52 - 17.07.54

4. Kabinett

17.07.54 - 29.10.55

Ministerpräsident

Joh. Hoffmann

CVP

Joh. Hoffmann

CVP

Joh. Hoffmann

CVP

Joh. Hoffmann

CVP

Inneres und Wiederaufbau

Inneres

Joh. Hoffmann

 

CVP

 

 

Edgar Hector

 

CVP

 

Edgar Hector

 

CVP

 

Edgar Hector

 

CVP

Justiz

Heinz Braun

SPS

Erwin Müller

CVP

Heinz Braun

SPS

Erwin Müller

CVP

Finanzen und Forsten

Christian Grommes

parteilos

Friedrich Reuter

CVP

Erwin Müller

CVP

Paul Senf

parteilos

Kultus, Schulwesen, Volksbildung

Kultus, Unterricht, Volksbildung

Emil Straus

 

CVP

 

 

Erwin Müller

 

CVP

 

FranzSinger/JoHo

 

CVP

 

Joh. Hoffmann

 

CVP

Arbeit und Wohlfahrt

Richard Kirn

SPS

Joh. Hoffmann

CVP

Richard Kirn

SPS

Johann Klein

CVP

Wirtschaft, Verkehr, Ernährung und Landwirtschaft

Franz Singer

CVP

Franz Ruland

CVP

Franz Ruland

CVP

Franz Ruland

CVP

Wiederaufbau

Wiederaufbau und öffentl. Arbeiten

-

-

-

-

Joh. Hoffmann

 

CVP

 

 

Joh. Hoffmann

 

CVP

 

Joh. Hoffmann

 

CVP

Auswärtige+europ. Angelegenheiten

-

-

-

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Joh. Hoffmann

CVP

-

-

 


 

 

Quellen:

 

Diese umfassende Übersicht wurde vom Autor nach Angaben in den zahlreichen Veröffentlichungen zur Geschichte des Saarlandes zusammengestellt, die in den ausführlichen Literaturhinweisen auf unserer Seite Danke!, Links, Literatur aufgeführt sind. Da es sich in der Hauptsache um geschichtliche Daten und Fakten handelt, wurde auf eine Einzelangabe der Quellen verzichtet.

 

Hinweise:

 

Zum Thema Politik beachten Sie bitte auch die Abschnitte Johannes Hoffmann, Gilbert Grandval, Die Parteien im Saarland, zum Saarstatut die Seiten Saarstatut, Volksbefragung, Tag . Geographische Anmerkungen finden Sie unter Geografie und Landeskunde. Über die verschiedenen Namen des Landes lesen Sie bitte in Namen-Wappen-Flaggen-Siegel-Hymnen und über die Nationalität der Saarländer im Abschnitt Staatsangehörigkeit.

 

Original-Abbildungen von Ausweisen und Dokumenten aus dieser Zeit (z. B. Personalausweise, Führerscheine und amtliche Schreiben) gibt es auf den Seiten Ausweise und Pässe und Dokumente.

 

Ausführliche Daten und Erläuterungen zu den verschiedenen Währungen und die wirtschaftliche Lage des Saarlandes befinden sich auf der Seite "Saar-Geld" (mit zahlreichen Abbildungen von Geldscheinen und Münzen).

 

Zum Herunterladen: Seminararbeit von Stefan Haas, Weiskirchen, mit dem Titel "Ein Land im Experiment. Oder: Der Weg, der nach Europa führen sollte. Europäisierungsbestrebungen im Zeichen der Saarfrage in den frühen 1950er Jahren." Sie umfasst 24 Seiten im pdf-Format (hierzu muss der Adobe-Reader auf Ihrem PC installiert sein).

 

 

Literaturangaben und interessante Links finden Sie auf unserer Seite Danke!, Links, Literatur. Buchbesprechungen unter Bücher.

 

 


Diese Seite wurde begonnen Ende 2007 und zuletzt bearbeitet am 25.10.2011                 

 

 

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