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saar-nostalgie.de - DAS LAND
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Geografie und Landeskunde
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Als Einstimmung in das Thema sollen diese Zeichnung und eine Saarlandkarte aus dem Jahr 1954 von Fritz Ludwig Schmidt dienen.

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Der Text enthält interessante geografische Angaben über das Saarland. F.L.Schmidt hatte ihn von Hand kaligrafiert also in Schwabacher Fraktur geschrieben,
die vielleicht nicht jeder lesen kann. Deshalb
wiederholen wir ihn im Folgenden in normaler Druckschrift:
"Das Saarland umfaßt
eine Bodenfläche von 2.567,22 qkm und hatte am
30.11.1954 rund 987.000 Einwohner. (Bei einem Gebietsumfang
von etwa der Größe des benachbarten Luxembourg
das ungefähr Dreifache dessen Einwohnerzahl.)
Die äußeren Grenzpunkte
des Saarlands liegen im Norden bei 49°38' nördl.
Breite (Gemeinde Eisen Kreis St. Wendel) und im Süden
bei 49°07' nördl. Beite (Gemeinde Rilchingen-Hanweiler
Krs. Saarbrücken-Land).
Die Entfernung zwischen beiden
Punkten beträgt 59 km. Die äußersten
Grenzpunkte im Westen liegen bei 6°21' östlich
Greenwich (Gemeinde Nennig Kreis Merzig-Wadern) und
im Osten bei 7°24' östlich Greenwich (Ortsteil
Bruchhof-Sanddorf, Homburg-Stadt). Die Entfernung zwischen
beiden Punkten beträgt 78 km.
Der von dem Graphiker Fritz
Ludwig Schmidt, Saarbrücken, gezeichneten Karte
liegt ein Maßstab von 1:250 000 zugrunde."
Damit ist die folgende Saarlandkarte aus den 50er Jahren gemeint.
Sie ist in Wirklichkeit natürlich viel größer,
aber für eine größere Abbildung reicht
leider der Platz hier nicht aus!
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Die Zeichnungen der Windrose und der Saarlandkarte stammen von Fritz Ludwig Schmidt, einem der bekanntesten saarländischen Grafiker und Maler
der damaligen Epoche.
Er lebte zuletzt in Bübingen
und starb am 11. Dezember 2008 im Alter von 86 Jahren.
Er hat unter anderem sehr viele
Grafiken und Zeichnungen für Saarberg geschaffen,
die in zahlreichen Publikationen (Bücher, Kalender
usw.) zu finden sind, und die er freundlicherweise zur Verwendung auf dieser Webseite zur Verfügung gestellt hat. (Siehe z.B. Seite Bergwerke.)
Der Wandteller mit Namenszeichen
und Namen hängt an seinem Haus in Bübingen,
in dem er bis zu seinem Lebensende gewohnt hat, neben
der Haustür.
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Änderungen an den Grenzen
des Saarlandes kurz nach dem 2. Weltkrieg
Als die französische Besatzungsmacht
das Saarland im August 1945 aus der übrigen französischen
Besatzungszone ausgliederte, hatte sie ursprünglich
das Ziel, es vollständig an Frankreich anzuschließen.
Die anderen drei Besatzungsmächte protestierten
aber dagegen und ließen lediglich einen wirtschaftlichen
Anschluss zu. (Näheres hierüber im Geschichtlichen Überblick).
Im Juli 1946, ein halbes
Jahr bevor
im Dezember die Grenzen zwischen dem Saarland und dem
übrigen Deutschland durch die Einrichtung von Grenzkontrollen
"dicht gemacht" wurden, wurde dem Saarland im Norden
ein Streifen aus dem Landkreis Birkenfeld mit folgenden
Gemeinden angegliedert: Bosen, Eckelhausen, Eiweiler,
Eisen, Gehweiler, Gonnesweiler, Grügelborn, Hirstein,
Leitersweiler, Mosberg-Richweiler, Neunkirchen, Reitscheid,
Schwarzenbach, Selbach, Sötern, Steinberg-Deckenhardt,
Walhausen und Türkismühle. Das Gebiet wurde
im Juni 1947 noch um Assweiler-Eitzweiler, Freisen,
Haupersweiler, Nohfelden, Oberkirchen, Schwarzerden
und Wolfersweiler vergrößert. Der Landkreis
Birkenfeld hat durch diese Maßnahme der Besatzungsmacht
24 Gemeinden mit 17184 Einwohnern verloren, 19 Prozent
der Bevölkerung und 24 Prozent der Gesamtfläche.
Das Großherzogtum Oldenburg erhielt die Besitzungen
an der Nahe als Wiedergutmachung nach dem Wiener Kongress
von 1815.
Einzelheiten
über die verschiedenen Gebietserweiterungen gibt
es hier in Kürze. Hier folgt zunächst eine
Karte des Statistischen Amtes des Saarlandes, aus der
die Gebiete ersichtlich sind, die zu verschiedenen Zeitpunkten
kurz nach dem Krieg dem Saarland zugeschlagen und ihm zum
Teil auch wieder abgenommen wurden.
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Hinweis: Die Gemeinde Wallerfangen
wurde am 6. April 1946 in Vaudrevange umbenannt.
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Weitere geografische und landeskundliche
Gegebenheiten und Abbildungen über das Saarland 1945-59
gibt es hier in Kürze!
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Diese Seite wurde zuletzt bearbeitet am
29.01.2009
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