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Die Feuerwehren
im Saarland ...
... von sellemols
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Folgende Orte sind mit ihren Feuerwehren bisher auf dieser Seite vertreten: (in alphabetischer Reihenfolge)
Bergweiler, Dudweiler, Einöd, Homburg,
Losheim, Neunkirchen, NE-Werksfeuerwehr, Oberbexbach, Ottweiler, Rilchingen- Hanweiler, Rohrbach, Saarbrücken,
Saarlouis, Schmelz, Siersburg, St.Ingbert, St. Wendel, Sulzbach, Völklingen, Wiebelskirchen.
Weitere sollen folgen. Können Sie dabei helfen? (>Kontakt)
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"Gott zur
Ehr - dem Nächsten zur Wehr"
Nach dem Krieg mussten in unserem
Land die Feuerwehren möglichst schnell wieder
aufgebaut werden. Wie man in den Chroniken der einzelnen
Wehren nachlesen kann, wurde dabei in den meisten Ortschaften
einfallsreich improvisiert, denn ein Großteil
der Gerätschaften und Fahrzeuge war durch den Krieg
zerstört oder in arge Mitleidenschaft gezogen worden. Aber dank dem Einfallsreichtum und dem unermüdlichen Einsatz der Feuerwehrleute gab es sehr schnell in zahlreichen Orten wieder funktionierende Wehren. Diese wurden damals im Saarland ziemlich zentral "regiert",
und zwar vom Landesfeuerwehramt beim Innenministerium.
Auf dieser Seite finden Sie Berichte
und Bilder aus der Zeit der Saar-Autonomie von Feuerwehren
einiger saarländischer Gemeinden und von Werksfeuerwehren.
Wenn Sie aus dieser Epoche noch weitere Informationen
oder Fotos von Lösch- und anderen Fahrzeugen haben
sollten, setzen Sie sich bitte mit mir in Verbindung
(siehe Seite Kontakt).
Glücklicherweise sind sogar
einige (wenige) Original-Farbaufnahmen von Löschfahrzeugen aus
der damaligen Zeit erhalten geblieben (siehe unter St.
Wendel und Losheim). Die meisten der Farbfotos auf dieser
Seite sind spätere Aufnahmen von erhalten gebliebenen
Fahrzeugen, die nach ihrer Ausmusterung in Sammlerhände
gelangt sind. Oldtimer-Fans haben sie in mühevoller
Kleinarbeit restauriert, und so kann man sie noch heute
auf Ausstellungen oder bei Oldtimer-Paraden bewundern.
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Dieses Gebäude am Landwehrplatz
in Saarbrücken diente von 1893 bis 1981 der Freiwilligen
Feuerwehr St. Johann (später Saarbrücken)
als Gerätehaus. Heute wird es "Alte Feuerwache" genannt und ist u.a. ein Spielort
des Staatstheaters (ein modernes Foto ist auf der
Seite Orte und Gebäude - gestern
und heute).
Die ersten beiden der drei hell lackierten Krankenwagen rechts außen sind MATFORD-Modelle, also französische FORD-Wagen, die im Werk Poissy (Frankreich) gebaut wurden. Der Citroën Traction Avant daneben war vermutlich ein sogenanntes "Direktionsfahrzeug",
also ein weitgehend ziviles Fahrzeug, das vom Chef der Feuerwache genutzt wurde. Solche Fahrzeuge gab es zu dieser Zeit auf vielen Feuerwa- chen. Links neben
diesem PKW steht ein LLG (siehe Erläuterung der Abkürzungen in der Tabelle weiter unten) auf Mercedes-Benz L 1500. Daneben zwei
SLG, wahrscheinlich auf Klöckner-Humboldt-Deutz S 3000. Ganz links steht eine LDL mit vermutlich 18 m Steighöhe, offen- bar ebenfalls auf Mercedes-Benz L 1500. (Danke an Christopher Benkert für seine Mithilfe bei der Identifikation der Fahrzeuge.)
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In der Alten Feuerwache
war in den 50er Jahren auch die Feuerwehr- Schule des Saarlandes
untergebracht.
Auf dem Foto rechts ist die
Fahrertür eines Fahrzeugs der Landes- feuerwehrschule zu sehen (leider
ist die Aufschrift zur Hälfte abgeschnitten).
Für das Gruppenfoto links
hat sich der komplette Maschinisten-Lehrgang*) des Jahres
1952 aufge-
stellt.
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*) Maschinisten sind die Fahrer der Löschfahrzeuge.
Sie müssen auch alle Geräte bedienen können,
die auf diese verladen werden, einschließlich
der Aggregate und Pumpen sowie allem, was es an Geräten
für die Feuerwehren gibt. Aus diesem Grund ist
ein breites technisches Fachwissen erforderlich, und
so ist der Maschinist ein wichtiger, unersetzlicher
Feuerwehrmann. Fotos: Manfred Schappe.
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Da in den folgenden Berichten über die Feuerwehren viele Abkürzungen
gebraucht werden, geben wir hier zunächst eine kleine Übersicht der
Typenbezeichnungen
im Feuerwehr-Fahrzeugbau, wie sie früher
verwendet wurden.
Die rechtlichen Voraussetzungen
für die Vereinheitlichung des Feuerwehrfahrzeugbaus
waren bereits in Vorschriften aus dem Dritten Reich
festgelegt worden, nämlich im Reichsfeuerlöschgesetz von 23.11.1938 sowie seinen ergänzenden
Durchführungsverordnungen. So schrieb z.B. der
Erlass des Reichsministers
des Innern vom 16.02.1940 über die "Typenbegrenzung
im Feuerwehrfahrzeugbau" den Bau von getypten Feuerwehrfahrzeugen auf
Fahrgestellen der Nutzlasten 1,5 to, 3 to und 4,5 to
vor. In jeder Nutzlastklasse sollten nach diesem Erlass
Löschgruppenfahrzeuge, Drehleitern und weitere
Sonderfahrzeuge entwickelt werden. Die Bezeichnungen
in der folgenden Tabelle wurden nach dem Kriegsende
weiter verwendet, auch im Saarland. Heute werden
allerdings viele dieser Abkürzungen und Zahlenangaben
so nicht mehr gebraucht, weil zum Teil die Normen geändert wurden.
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Fahrzeugtyp
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auf 1,5-to-Fahrgestell
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auf 3-to-Fahrgestell
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auf 4,5-to-Fahrgestell
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LG: Löschgruppenfahrzeug
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LLG: Leichtes
LG mit TSA (s.unten)
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SLG: Schweres
LG
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GLG: Großes
LG
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DL: Drehleiter*)
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LDL: Leichte
DL, 17m Steighöhe
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SDL: Schwere
DL, 22m Steighöhe
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GDL: Große
DL, 32m Steighöhe
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SK: Schlauchkraftwagen
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LSK: Leichter
SK
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SSK: Schwerer
SK
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GSK: Großer
SK
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*)
eine Zahl hinter "DL" gibt die genormte Steighöhe der Leiter an.
Weitere Abkürzungen (die meisten davon wurden ab
etwa 1943/44 verwendet):
VP: Vorbaupumpe, das sind vorne am Fahrzeug angebaute
Pumpen. Eine dahinter gestellte Zahl gibt die Wasserfördermenge
an, Beispiel:
VP
8: 800 Liter,
VP 15: 1500 Liter.
FP: Förderpumpe bzw. Feuerlöschkreiselpumpe; das sind i.d.R.
in Löschfahrzeuge eingebaute Pumpen; Angabe der Fördermenge
wie bei VP.
TS: Tragkraftspritze; dies sind in Löschfahrzeuge eingeschobene,
tragbare FP. Die Zahl gibt die so genannte
Nennförderleistung an; TS 16/8 bedeutet
z.B. Tragkraftspritze mit 1600 Liter Wasserförderung pro Minute
(l/min) bei 8 bar Druck (entspricht 80 Meter Wassersäule).
TSA: Tragkraftspritzenanhänger, in der Regel mit
eingeschobener TS 8/8. Die TSA wurden an ein Kraftfahrzeug
angehängt (s. Bild weiter unten bei der FF Wiebelskirchen!).
LF: Löschgruppenfahrzeug
(eine nachgestellte Zahl gibt die Wasserförderleistung der fest eingebauten FP an. Ein LF 8 ist also ein LF mit einer fest eingebauten FP mit 800 l/min bei 8 bar Förderleistung. Ein LF-TS 8 hätte keine feste Pumpe, aber eine TS 8 an Bord. Ein LF 8 - TS 8 hätte
dann sowohl eine feste FP, als auch eine TS an Bord. Die Bezeichnungen LF 8 und LF 15 ersetzten die alten Namen LLG und SLG.
TLF: Tanklöschfahrzeug
(über die nachgestellte Zahl siehe unter LF!) - UGW: Unfallgerätewagen -
RKW:
Rüstkranwagen
(Aufstellung: R. Freyer nach Infos
von Hans Dieter Berger, Oberbexbach und Christopher Benkert, Furpach)
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Martin-Horn und Blaulicht - wie sie entstanden
Anfang der 1930er Jahre entwickelte die Deutsche Signal- und
Instrumentenfabrik Max B. Martin in Markneukirchen/Sachsen ein Folgetonhorn,
das von 1932 an für Einsatzfahrzeuge von Polizei und Feuerwehren zugelassen
wurde. An Fahrzeugen des Sanitätsdienstes durfte es allerdings nur dann
angebracht werden, wenn der Krankentransport von der Feuerwehr durchgeführt
wurde. Diese "Martin-Hörner" (umgangssprachlich auch
"Martinshörner") wurden seither wesentlich verbessert und sind auch
heute noch auf modernen Löschfahrzeugen zu finden. Der Firmensitz ihres
Herstellers ist heute in Philippsburg.
Ebenfalls
in den 30er Jahren begann man, mit Lichtsignalen zusätzliche
Aufmerksamkeit zu erwecken. Dies wurde mittels nach vorn gerichteter
Scheinwerfer mit farbigen Scheiben und teilweise auch mit Blinkschaltungen
bewerkstelligt. Im Deutschen Reich wurde die Idee des Blaulichts entwickelt, da
man hoffte, dass dieses Licht bei Fliegerangriffen nicht so deutlich erkennbar
war. Nach dem 2. Weltkrieg nahm die Motorisierung in Deutschland immer stärker
zu, und besonders in den Städten stieg die Zahl von Unfällen mit
Einsatzfahrzeugen rasch an, weil diese nur mit den nach vorne gerichteten
feststehenden kobaltblauen Kennscheinwerfern ausgerüstet und deshalb nicht gut zu
erkennen waren.
Auf Anregung der Berliner Feuerwehr entwickelte die Firma Auer
etwa Mitte der 1950er Jahre eine neue optische Warneinrichtung, die „Auerleuchte“.
Ihre amtliche Bezeichnung war „Einsatz-Blaulicht“ (EBL). Sie bestand aus
einem Fuß mit eingebautem Antriebsmotor, auf dem ein Lampengehäuse angebracht
war. Darin befanden sich ein- oder zweistöckig angeordnete Gürtellinsen mit
Lichtquelle und ein rotierender Zylinder mit blauen Linsen. Dadurch kam ein Blinken
zustande, das man eher als Flirren bezeichnen konnte. Die gewölbte
Außenlinse war klar.
Diese „Einsatz-Blaulichter“ wurden ab 1956 auch auf saarländischen
Polizei-, Sanitäts- und Feuerwehrfahrzeugen montiert; ein Beispiel dafür zeigt dieses Foto der
Feuerwehr Dudweiler, das beim Kreisfeuerwehrtag 1959 in Dudweiler aufgenommen wurde.
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In der zweiten Hälfte der 50er Jahre brachten die Firmen Eisemann
(Bosch) und Hella die noch heute gebräuchlichen
Rundumleuchten in Deutschland auf den Markt. Die saarländischen
Einsatzfahrzeuge wurden in den 60er Jahren ebenfalls damit ausgerüstet. Man kann sie an vielen der auf dieser Seite abgebildeten Löschfahrzeuge sehen. Im Inneren dieser Drehspiegelleuchten rotiert ein Spiegel um
eine Glühlampe. Das Blaulicht entsteht durch die Färbung des
transparenten Außengehäuses. Heute verwendet man stattdessen immer öfter
balkenförmige Mehrfach-Blitzleuchten ohne drehende Teile.
Folgende typische Insignien sind an diesem Fahrzeug zu erkennen (vorne, von oben nach unten): Auer-Leuchte,
kobaltblaue Kennleuchte, Arbeitsscheinwerfer und Motor-Kugelwecker. Letzterer
war von den 30er Jahren bis Mitte der 50er Jahre neben dem Mehrtonhorn als
Sondersignal der Feuerwehr zugelassen.
Das so ausgestattete Tanklöschfahrzeug wurde 1955 von der Gemeinde Dudweiler bei der Firma Metz in Karlsruhe bestellt und zu Beginn des Jahres
1956 an die Freiwillige Feuerwehr Dudweiler ausgeliefert (siehe auch weiter unten bei der FF
Dudweiler). Hier ist es beim Kreisfeuerwehrtag 1959 in Dudweiler zu sehen.
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Den Anstoß zu dieser Ausarbeitung gab Reiner Schwarz, Dudweiler; technische Unterstützung: Karl Presser, Viernheim.
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Welche Farbe trugen die saarländischen
Feuerwehrfahrzeuge?
Bis 1938 waren Feuerwehrfahrzeuge in Deutschland,
also auch an der Saar, rot lackiert. Mit dem Erlass des "Reichsgesetzes über
das Feuer- wehrlöschwesen" am 23. November 1938
wurden die Feuerwehren in "Feuerschutzpolizei" umbenannt. Gleichzeitig wurde festgelegt,
dass die Feuerwehrfahrzeuge - genauso wie die Polizeifahrzeuge
- grün
lackiert werden
mussten, und zwar in der Farbe RAL 6009 "Tannengrün".
Ab 1941 soll RAL 7021 "Schwarzgrau" und ab
1943 RAL 7028 "Dunkelgelb" (Sandfarben) verwendet
worden sein, allerdings nur bei fälliger Anstricherneuerung
bzw. bei Neulieferungen. (Info: Jürgen Kaltschmitt.)
Am 19.
September 1947
wurde durch Direktor Schulte von der Verwaltungskommission
des Saarlandes für Inneres in einem Erlass (Tgb.
Nr. 298 /47) bekannt gegeben, dass "alle Fahrzeuge der saarländischen
Feuerwehren endgültig die rote Farbe zu tragen haben". Gleichzeitig wurde für
alle anderen Wagen diese Farbe verboten. Die vorgesehene
Farbe für Aufbau, Führerhaus und Motorhaube
trug die Bezeichnung "Feuer- wehrrot, Farbton RAL
3000". Für Rahmen, Räder und Kotflügel
wurde der Farbton "Schwarz, RAL 9005" bestimmt.
Die Umstellung sollte bis zum 1. Juni 1948 abgeschlossen
sein.
Bis in die 1950er Jahre soll in Deutschland das Rot der Feuerwehrfahrzeuge
das relativ dunkle RAL 3003 (Rubinrot) gewesen sein,
erst Ende der 50er wurde auch dort "amtlich"
auf RAL 3000 (Feuerrot) umgestellt. (Info: Jürgen Kaltschmitt
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FFW Siersburg
Dieser Citroën (2469-OE6)
gehörte der
Freiwilligen Feuerwehr Siersburg
(heute Teil der Gemeinde
Rehlingen-Siersburg)
Foto: Karosseriewerke Schreiner,
Saarbr.
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Freiwillige
Feuerwehren
Bergweiler
& St. Wendel
(Bergweiler ist heute
ein Löschbezirk der Freiwilligen Feuerwehr
Tholey)
Dieser Mercedes 320 war das erste Einsatzfahrzeug der FF Bergweiler.
Es war ursprünglich ein Fahrzeug der
Regierung des Saarlandes gewesen und gehörte
danach dem Metzgermeister Bender in Thalexweiler.
Am 6. August 1956 kaufte es ihm die Feuerwehr
Bergweiler zum Preis von 100.000 ffrs. ab.
Es wurde umlackiert und zu einem für
die damalige Zeit durchaus brauchbaren Feuerwehrfahrzeug
umgebaut. Somit war die Freiwillige Feuerwehr
Bergweiler die einzige Wehr, die - abgesehen
von Tholey - motorisiert war. (Bild rechts).
Als der umgebaute Mercedes- Benz vom TÜV
nicht mehr zugelassen wurde, kam er 1961
nach St. Wendel.
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Dort gehörte
er zunächst (s. Bild links) zur Feuerwehr, später
zu einem Karnevalsverein, für den er
in mehreren Jahren das Karnevalsprinzenpaar
durch die Straßen kutschierte. Und
sogar heute noch ist er, vollständig
restauriert, in der Hamburger Gegend in
Betrieb.
Fotos: Freiwillige
Feuerwehr Bergweiler (Webseite: http://www.bergweiler-feuerwehr.de) bzw. privat.
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Freiwillige Feuerwehr
Ottweiler
Der Benz Baujahr 1920 gehörte zur Freiwilligen Feuerwehr Ottweiler.
Das Foto ist in den Jahren nach 1948 entstanden. Wir suchen weitere Bilder und Infos über die FF Ottweiler aus der Zeit von 1945 bis 1959.
Website der FF Ottweiler: http://www.feuerwehr-ottweiler.de/FFO/Home.html
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Freiwillige
Feuerwehr
Wiebelskirchen
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Auf den beiden Fotos rechts kann man gut die 4x5 cm großen Stoffaufnäher mit dem Saarlandwappen erkennen, die auf den Ärmeln der Uniformen angebracht waren. .
Diese Fotos von
der Freiwilligen Feuerwehr Wiebelskirchen
wurden von Rudolf Ruster zur Verfügung gestellt. Er ist Ex-Saarländer und wohnt
seit 1976 in Leichlin- gen bei Köln.
Sein Hobby ist die Feuerwehr, weil sein Vater bei der Feuer- wehr war.
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Im Bild unten rechts ist er als
zweijähriger Knirps auf dem Arm seines Vaters Walter
Ruster im Jahr 1952 beim Feuerwehrfest in Ottweiler
zu sehen. Das erste Familienauto der Familie Ruster war ein
DKW, den Sie sich auf der Seite PKW (deutsch) unter 3) anschauen können.
Bild oben: Die
Mannschaft der Amtsfeuerwehr von Wiebelskirchen, 1950
in Lautenbach.
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Dieses LF8 Marke Mercedes-Benz gehörte
in den 50er Jahren der FF Wiebelskirchen.
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Es wurde 1941 gebaut und steht
heute - liebevoll restauriert - in Leichlingen bei Rudolf
Ruster. Wie man auf dem Foto unten links sieht, wird
es gerne bei Hochzeiten u.ä. eingesetzt - eine
beliebte Art der "Spätverwertung" solcher
liebenswerter Veteranenfahrzeuge! Das LF8 war im Laufe
seines "Lebens" unter folgenden Kennzeichen
zugelassen: 1941: SAAR 13169, 1946: SA 03-0415, 1949:
415-OE 3, 1958: OTW 249, 1975: NK 245., heute: GL -
07111.
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Sogar
heute noch ist auf dem linken Kotflügel des LF8 ein Tarnscheinwerfer montiert. Diese waren im Krieg bei Verdunkelung vorgeschrie-
ben
und sollten den Fahrern auch bei ausgeschalteten Scheinwerfern noch
ausreichende Sicht auf die Fahrbahn ermöglichen, während
die
Fahrzeuge
für einen weiter entfernten Beobachter oder aus der Luft nicht
mehr erkennbar waren. (Näheres
darüber finden Sie bei wikipedia.)
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Auch dieser Citroën-UGW der Feuerwehr
Neunkirchen ist
jetzt nach sorgfältiger Restaurierung im Besitz
von Rudolf Ruster.
Es trug die Aufschrift "Regierung
des Saarlandes"; das alte Wappen wurde wahr-
scheinlich kurz nach der Volksabstimmung
oder nach der Rückgliederung abgekratzt.
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Der Tragkraftspritzenanhänger TSA (links) war der Anhänger für das LF 8 (Baujahr 1941).
Rechts der Kompressor für den oben abgebildeten Citroën-UGW. Er besteht aus einem französischen
Hiros-Motor und einem Aufbau der Firma Flottmann. Zum UGW gehörte noch ein 25 kVA leistender Stromerzeuger, der heute im Löschbezirk Furpach der Feuerwehr Neunkirchen steht.
(Alle Fotos dieses Abschnitts:
Rudolf Ruster)
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Freiwillige Feuerwehr
Stadt Sulzbach
Dieses Löschfahrzeug wurde
von der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt
Sulzbach benutzt. Die Aufnahme entstand
in der Straße Am Rö- merkastell in Saarbrücken. Die dort ansässigen Karosseriewerke Schreiner hatten den Aufbau auf ein Citroën-Fahrgestell montiert. Es
trug zur Zeit der Aufnahme ein VWS-Kennzeichen, weil
es danach nach Sulzbach ausgeliefert wurde. Foto: Karosseriewerke Schreiner,
Saarbrücken.
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Freiwillige
Feuerwehr Einöd
Ein LF 8 auf Citroën
9 CV
Es ist das restaurierte Modell der Freiwilligen Feuerwehr Einöd, aufgenommen im Sommer 2007 beim Festumzug "50 Jahre Bundesland Saarland" in Saarbrücken.
Foto R. Freyer.
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Solche Citroën-Löschfahrzeuge wurden bei mehreren saarländischen Feuerwehren verwendet. Die korrekte Benennung des Typs lautet: LF 8 / TS Citroën F, Typ 23 R U. So ist es z.B. auch in den Fahrzeugpapieren des Citroën-Oldtimers von Einöd eingetragen.
(Mitteilung von Dieter Berger, Oberbexbach)
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Freiwillige
Feuerwehr Schmelz
Dieses LF 8 auf Citroën 9 CV gehörte in den 50er Jahren der Freiwilligen Feuerwehr Schmelz. Es trägt noch das originale
OE 6- Kennzeichen. (Foto: privat.)
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Freiwillige Feuerwehr
Rohrbach
Das Löschfahrzeug der Feuerwehr Rohrbach war ein "SLG" aus Kriegszeiten, das Fahrgestell ein Magirus Klöckner-Humboldt-Deutz S 3000.
Auf diesem Foto aus dem Jahr 1949
nimmt die Freiwillige Feuerwehr
Rohrbach an
einem Festzug
durch die Gemeinde teil. Die
Feuerwehrmänner spritzen - bei offensichtlich sehr
warmem Wetter - aus zwei Schläuchen Wasser zur
Abkühlung über die Zuschauer, die sich zum
Teil mit Schirmen davor zu schützen
suchen.
Foto:
Karl Abel, Rohrbach
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Foto rechts: Dasselbe Löschfahrzeug befindet sich heute im Feuerwehrmuseum Salzbergen (Mitteilung von Thomas Kolmes, 1. Vorsitzender des Feuerwehrmuseumsvereins F.F. Salzbergen e.V.
(www.feuerwehrmuseum-Salzbergen.de).
(Foto: Verein)
Das
Magirus-Emblem, das auf dem Foto oben (von 1949) nicht
zu sehen ist, wurde von den Feuerwehrleuten in Salzbergen
erst später wieder an der Motorhaube angebracht.
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Freiwillige Feuerwehr St. Ingbert
Ende 1952 beantragte die Freiwillige
Feuerwehr St. Ingbert die Anschaffung einer Drehleiter (DL 25). Die Regierung des Saarlandes
befürwortete dies mit Schreiben vom 17.12.1952.
Die Firma Carl Metz, Karlsruhe, baute die DL 25 auf einem Fahrgestell Berliet-GLC
mit Doppelkabine und vier
Türen auf. Die Lieferung
erfolgte im Jahr 1954. Das Befürwortungsschreiben der Regierung und die Originalrechnung können Sie hier im Original lesen.
Die DL 25 war ausgerüstet mit einer 25-m-Leiter,
einer vorne angebrachten Pumpe VP 15 mit 1500 l/min. und einem Notstromaggregat.
Das Fahrzeug ist im Großen und Ganzen
baugleich mit der weiter unten abgebildeten Drehleiter
der Feuerwehr Dudweiler. Beide Fahrzeuge wurden zur
gleichen Zeit von den beiden Kommunen angeschafft. Sie
unterscheiden sich nur durch die Pumpe, die bei dem
St. Ingberter Modell (VP 15) leistungsfähiger war
als bei der DL in Dudweiler (VP 8).
Die St. Ingberter Drehleiter führte folgende
amtliche Kennzeichen:
VWS 0905 (bei
der Überführung nach IGB, siehe
beide S/W-Fotos).
4072 OE 7 ab dem 15.7.54 und ab 1957 IGB 229
(FF St.Ingbert).
HOM 293 (15.11.78 bis 05.3.1990) bei der FF Bexbach.
Von 1990 bis 2005 muss sie irgendwo nicht zugelassen
'herumgestanden' haben.
HS 04442 ab 12.5.2005: rotes Kurzzeitkennzeichen;
HS 07058 ab 22. Januar 2007: rotes Dauerkennzeichen.
(Vielen Dank für diese
Info an Dieter Berger, Oberbexbach.)
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Heute steht sie in 52538 Gangelt/ Nordrhein-Westfalen,
ca. 20 km nördlich von Aachen, perfekt restauriert
und wieder mit der Aufschrift "Freiwillige Feuerwehr
St.Ingbert" und dem St. Ingberter Stadtwappen auf
den vorderen Türen (siehe
Foto unten, aufgenommen im Januar 2007).
SW-Fotos: Werksfotos der Fa.
Metz, Farbfoto: Gerhard Schütz.
Weitere Infos zu dem Fahrzeugtyp gibt es
weiter unten bei der Dudweiler Feuerwehr, die ein fast
identisches Fahrzeug hatte.
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Die Originalschreiben des Landesfeuerwehramts
und der Firma Metz zu der Drehleiter finden Sie im Anhang zur Feuerwehrseite.
Freiwillige Feuerwehr Dudweiler
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Das Foto zeigt die Löschzüge I und
II im Jahre 1949,
aufgenommen vor der Turmschule, gegenüber dem alten
Feuerwehrgerätehaus, anlässlich des 80-jährigen
Bestehens der Dudweiler Feuerwehr. Zwischen den beiden
Löschfahrzeugen hat sich die damalige Mannschaft
zum Gruppenfoto aufgestellt. Der Opel Blitz (rechts im Bild) war ein LLG aus dem Dritten Reich, Baujahr 1943 (spätere Bezeichnung: LF 8) und wurde Anfang 1949 von der Feuerwehr Saargemünd übernommen. Der
Mercedes-Benz (links) war ein altes SLG, Baujahr 1944, das direkt vom Werk nach Dudweiler ausgeliefert wurde (spätere Bezeichnung: LF 15).
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Zwei weitere Aufnahmen aus dem
Jahr 1949 von den Feierlichkeiten zum 80-jährigen
Bestehen der Dudweiler Feuerwehr. Das Foto links entstand
bei der Jahreshauptübung am 28. August 1949, die in der
Hauptsache im Bereich Ecke Bahnhofstraße/Am Neuhauser
Weg stattfand und zahlreiche Schaulustige anlockte.
Das LF 15 war derselbe Mercedes-Benz, der auf dem Foto darüber auf der linken Seite
zu sehen ist. Das kleine Foto rechts zeigt am selben Tag
auf dem Alten Markt vor der Marktschule (v.l.n.r.) den
Chef der Wehr, Bürgermeister Johann Pitz, den Wehrführer
Christian Braun und Polizeirat Ludwig Florsch von der
Polizei Dudweiler.
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Noch einmal die Einsatzfahrzeuge I und II der Freiwilligen Feuerwehr Dudweiler.
Die beiden LF
15 stehen hier
im Jahr 1952 in der Fahrzeughalle des alten
Feuerwehrgerätehauses. Links der Opel Blitz, rechts
der Mercedes-Benz.
Leiterübung 1955: Im Hof des alten Feuerwehrgerätehauses
fand eine Übung mit Hackenleitern statt.
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Die Mannschaft der Löschzüge I/II im Jahr 1955.
Das Foto wurde im Rahmen der Jahreshauptübung auf
dem Schulhof der Turmschule aufgenommen.
Interessant ist die Tatsache,
dass damals schon - wie heute auch - das Landeswappen auf dem linken Ärmel der
Uniformjacke getragen wurde. Natürlich war es damals
das Wappen des autonomen Saarlands (siehe Seite "Namen, Wappen usw.").
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1954: Diese Motordrehleiter DL
25 war das erste
Nachkriegsfahrzeug der Feuerwehr Dudweiler. Das Foto
links entstand kurz nach ihrer Auslieferung durch die
Firma Metz (siehe
Text unter dem Foto).
Dabei trug sie noch eine VWS-Nummer (Näheres dazu unter Kfz-Kennzeichen), während sie nach ihrer Übergabe
an die Feuerwehr (kleines
Foto) bereits
eine OE 14- Nummer hatte.
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Sie war bis auf die Vorbaupumpe
(hier nur eine VP 8 mit 800 l/Minute) baugleich mit
dem Fahrzeug der Stadt St. Ingbert (siehe weiter oben). In der Saarstaatzeit war es üblich,
bei der Neuanschaffung von Feuerwehrfahrzeugen die Aufbauten
von deutschen Firmen auf französische Fahrgestelle
montieren zu lassen, weil die damalige Regierung des
Saarlandes Zuschüsse zur Anschaffung nur dann gewährte,
wenn die Aufbauten auf Fahrgestelle französischer
Herkunft erfolgten. So kam es, dass Neufahrzeuge zumeist
französische Fahrgestelle hatten, die Aufbauten
aber "aus dem Reich" kamen. (Lesen Sie dazu auch bitte auf der Seite
Nutzfahrzeuge, im ersten Abschnitt). Diese Drehleiter wurde (wie ihre
"Schwester" in St. Ingbert) von der deutschen
Feuerwehrgerätefabrik Carl Metz, Karlsruhe (heute
Rosenbauer) auf ein französisches Fahrgestell des
Typs Berliet GLC montiert.
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Vier Original-Schreiben der Saar-Regierung und der Firma Metz wegen der Anschaffung der beiden Drehleitern können Sie hier lesen.
Anmerkung von Christopher Benkert, Furpach: Zu den Drehleitern aus St. Ingbert und Dudweiler ist noch zu sagen, dass nicht nur das Fahrgestell etwas Besonderes war. Auch die Vorbaupumpen waren damals bei Drehleitern nicht üblich. Standard war jedoch die Kabine für eine Staffel aus sechs Einsatzkräften und die am Heck aufgeprotzte Schlauchhaspel. Wobei man aucherwähnen
muss, dass die Deutschen erst sehr spät die Schlauchhaspel aus Frankreich übernommen hatten.
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Links: Bei der Jahreshauptübung der Freiwilligen
Feuerwehr Dudweiler im
Jahre 1957 wurde die Drehleiter im Innenhof
des Rathauses Dudweiler eingesetzt. Zu diesem Zeitpunkt
hatte das Fahrzeug noch nicht die blauen Rundum-Leuchten,
sondern noch die alten Blinklampen.
Unten: Das Alte Feuerwehrgerätehaus in Dudweiler befand sich gegenüber
der Turmschule. Es war 1915 erbaut worden und stand
im Breich des heutigen Kraftfahrzeugbetriebes. Erst
Anfang der 60er Jahre wurde es abgerissen.
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Großbrand im Sommer
1954 in den "Herrensohrer
Wiesen" in der Chemischen Fabrik Dr. Jörns
(im Volksmund "Pulverfabrik" genannt). Unter
anderem waren größere Mengen von Magnesium
in Brand geraten. Aufgrund der hohen Brandintensität
waren auch die Freiwillige Feuerwehr Sulzbach und die
Berufsfeuerwehr Saarbrücken herbeigerufen worden.
Die Nachlöscharbeiten dauerten mehrere Tage und
das Feuer konnte am Ende nur durch den Einsatz von trockenem
Sand gelöscht werden.
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Die Dudweiler
Feuerwehr bei einer Großübung,
die im Jahr 1959 auf dem Alten Markt vor der Marktschule abgehalten wurde.
Die Übung wurde im Rahmen der Feiern zum 90-jährigen Bestehen der
Dudweiler Wehr durchgeführt.

Übung der TLF von Friedrichsthal, Sulzbach und Dudweiler anlässlich des Kreisfeuerwehrtages 1959
in Dudweiler.
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Die Aufnahmen von der Freiwilligen Feuerwehr DUDWEILER aus der Zeit des Saarlandes von 1948 bis 1959 hat uns
Reiner Schwarz, Dudweiler, zur Verfügung gestellt. Von ihm stammen auch die Informationen zu den Bildunterschriften.
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Diese Ehrenurkunde des Ministers des Inneren wurde am 20. Juni 1953 dem Ober-Brandmeister Georg Haffner in Anerkennung seiner dreißigjährigen treuen Dienste bei der Freiw. Feuerwehr Dudweiler verliehen. Die Unterschrift ist die von Innenminister Edgar Hector. |
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Am 31. März 1955 verlieh der Minister des Inneren, Edgar Hector, dem Brandmeister Otto Jungbluth eine etwas anders gestaltete Ehrenurkunde wegen seiner dreißigjährigen treuen Dienste bei der Feuerwehr. (Zur Verfügung gestellt von Daniel Goetz.)
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Freiwillige Feuerwehr Oberbexbach
Die
Gemeinden Mittelbexbach, Oberbexbach, Frankenholz und
Höchen bildeten vom 1. April 1937 bis zum 1. Mai
1947 die Großgemeinde
"Höcherberg". Der Brandschutz
wurde in dieser Zeit von der Amtsfeuerwehr Höcherberg-Saarpfalz gewährleistet.
Schon ab Herbst
1938 wurde sie voll motorisiert, als eine "Kraftfahrspritze" (oder "Motorspritze")
der Marke Mercedes-Benz angeschafft wurde (siehe Foto
hier unten; später verwendete man dafür die
Bezeichnung "Löschfahrzeug
LF 8").
Es war für 11.212 Reichsmark bei der Fa. Ing. Ernst
Luy in Saarbrücken gekauft worden und stand im
Gerätehaus in der Johannesstraße in Mittelbexbach.
Wie damals üblich, war es grün lackiert (siehe Kasten weiter oben!)
und trug in der Zeit des Dritten Reichs auf den Türen
die Kennzeichnung "Feuerlöschpolizei
Höcherberg"
sowie den Reichsadler. Sein erstes amtliches Kennzeichen
lautete (bis zum Kriegsende) Pol 21-165, danach trug es wahrscheinlich eine SA 01 - Nummer und ab 1949 ein OE 1 -
Kennzeichen. 1957 erhielt es die Nummer HOM 211.
Die "Kraftfahrspritze" war ein Daimler-Benz L 2000 mit Vergasermotor M 142,
65 PS und einem zulässigen Gesamtgewicht von 4180
kg. Das Foto wurde in den Kriegsjahren aufgenommen und
zeigt das LF 8 mit zwangsverpflichteten Feuerwehrmännern.
(Foto:
Friedrich Schappe)
Nach dem unglückseligen Krieg war der
Stand der Mannschaft fast total aufgebraucht. Aus einer
vom Landrat des Kreises Homburg geforderten Meldung
über das Feuerlöschwesen in der Gemeinde Höcherberg ist ersichtlich, dass die Mannschaftsstärke
am 01.Nov.1945 achtzehn Mann betrug und die Feuerwehr
einsatzbereit war. Nun musste mit dem Neuaufbau
der Wehr begonnen werden.
Viel Idealismus, persönlicher Einsatz und große
Überzeugungskraft benötigte der Wehrführer
Alois Schmid, um diese Aufgabe gemeinsam mit dem damaligen
Bürgermeister Hermann Welter zu verwirklichen.
Es wurde wieder eine schlagkräftige und allen Anforderungen
gewachsene Wehr in Oberbexbach aufgebaut. Unter anderem
kam es auch zur Neuuniformierung der Wehr und der Anschaffung
einer neuen Pumpe.
1950 wurde ein neues Feuerwehr-Gerätehaus
hinter dem Rathaus in der Ortsmitte bezogen. Zu den
Räumlichkeiten gehörten auch ein ca. 15 Meter
hoher Schlauchturm, eine Schlauchwaschanlage, ein kleiner
Schulungsraum sowie ein großer Geräteraum
zur Aufnahme des zweirädrigen Hydrantenwagens mit Schlauchhaspel
usw.
Das LF 8 Daimler-Benz L 2000
verblieb nach der Auflösung der Großgemeinde
Höcherberg (1947) bei der Gemeinde Mittelbexbach,
die den anderen drei Höcherberg-Gemeinden einen
finanziellen Anteil dafür auszahlen musste. Hiervon
schafften die Gemeinden Höchen (1953), Frankenholz
(1952) und Oberbexbach (1953) jeweils ein Löschfahrzeug
LF 8 der Marke
Citroën an, die alle drei mit einer Löschgruppe
1/8 und einer eingeschobenen Feuerlöschkreiselpumpe
mit 800 Liter Leistung/ Minute ausgestattet waren. Der
Benz war noch bis Mai 1966 im Einsatz und wurde dann
wegen Fahr- und Einsatzuntauglichkeit außer Betrieb
gestellt.
Foto: Dieses Löschfahrzeug stellt inetwa den Citroën der Freiwilligen Feuerwehr Oberbexbach in den Jahren 1952-1960 dar. Dieses Fahrzeug steht noch fast originalgetreu,
fahrbereit, getüvt und zugelassen in Liebstal (Kreis Kusel). Foto: Berger, Bildbearbeitung:
Berger.
Im Jahr 1956
war die Freiwillige Feuerwehr Oberbexbach im Einsatz
beim Großbrand des Falzziegelwerkes in Mittelbexbach.
Im
August 1957 wurde das 30-jährige
Bestehen der Oberbexbacher Feuerwehr mit
einem dreitägigen
Fest gefeiert, mit einem großen Festumzug, ausgiebigen
Feuerwehr-Übungen, einer Schaum-Übung der
kanadischen Flugplatzwehr und mit zahlreichen Kinderbelustigungen.
An dieses in seiner Durchführung und Darbietung
einmalige und bis heute in Oberbexbach nicht mehr dagewesene
Feuerwehrfest erinnern sich auch jetzt noch viele Mitbürger.
Zum Zeitpunkt dieses Feuerwehrfestes
betrug die Mannschaftsstärke 33 Mann.
Die Wehr 1957 vor dem Citroën (Foto: Groß).
Die Informationen über
die Bexbacher Feuerwehr stammen von Brandmeister Hans
Dieter Berger, Oberbexbach. Von ihm sind (bisher) drei
Publikationen herausgegeben worden: 1) Brandschutz und
Feuerwehr in Oberbexbach, 2) Meine 50 Jahre in der Freiwilligen
Feuerwehr, 3) Brandschutz und Feuerwehr in der Stadt
Bexbach.
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Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen
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Dieses Bild zeigt das Daimler Benz LF 25 der FF Neunkirchen in den 50er Jahren, offensichtlich während einer Feuerwehrübung im Prießnitzbad an der Lakaienschäferei. Die Badegäste beobachten aufmerksam, wie die Feuerwehrleute verschiedene Löschschläuche abwickeln und auf der Wiese ausrollen. (Foto
und Dokumente: Familie Hanauer, Niederkirchen.)
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LF 25 Daimler Benz - Kraftfahrspritze Bj. 1940
Die Neunkircher Feuerwehr kaufte 1940 ein Löschfahrzeug LF 25 von Daimler-Benz. Das Fahrgestell war von Mercedes, der Aufbau von Carl Metz, Karlsruhe. Der Diesel-Motor Type OM 67 leistete 100 PS bei 7,3 ltr. Hubraum (siehe links im Auszug aus dem Kfz-Brief). Der Neupreis ist ebenfalls im Kfz-Brief vermerkt, er betrug damals 25.735 Reichsmark.
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Das erste Kennzeichen des LF 25 lautete POL - 28823. Im Krieg wurde das Fahrzeug durch Fliegerbeschuss teilweise zerstört. Kurz nach dem Kriegsende wurde es von der Polizei zum Rücktransport von Polizeibeamten in Anspruch genommen. Später fand man es bei Offenburg wieder auf. Es war vollständig ausgeplündert, wertvolle
Teile waren entwendet worden. [1]
Am 22.12.1946 wurde es wieder zugelassen, und zwar unter dem pol. Kennzeichen SA-03-0720. 1948 setzte die Neunkircher Firma Albert Tschan den Motor instand, und die Firma Werner, Saarbrücken, reparierte die Pumpe, so dass das Fahrzeug wieder für den Brandschutz verwendet werden konnte. Mitte 1949 wurde das Kennzeichen in 720 -
OE 3 geändert. Am 27.12.1957 teilte man dem LF die Nummer
OTW - 226 zu, und am 14.02.1968 erhielt es schließlich NK - 211 (s. oben rechts, im Titelblatt des Kfz-Briefes).
Da bei der Reparatur 1948 hauptsächlich gebrauchte und veraltete Teile verwendet worden waren, wurde schon 1954 eine erneute Reparatur erforderlich. Diese führte wiederum die Fa. Tschan durch; und zwar zum Preis von 200.000 Franken.
1976 stellte man das LF 25 nach ca. 36 Jahren außer Dienst. Familie Hanauer kaufte das Fahrgestell für etwa 500 DM. Es fand in ihrem Garten seine (vorläufig?) letzte Ruhestätte, größtenteils von Pflanzen überwuchert (siehe Foto unten rechts!).
[1] Erläuterungen zu einem Antrag des Bürgermeisters an die Beigeordnetensitzung der Stadt Neunkirchen vom 15.10.1954.
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Links: "Fahrausweis" der Regierung des Saarlandes für die Zeit vom 9.10.1948 bis 9.1.1949. Die Gebühren dafür betrugen 50 Reichsmark. Bild rechts: So sieht heute (März 2012) das übrig gebliebene Fahrgestell im Garten der Hanauers in Niederkirchen aus. (Foto: R. Freyer)
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Dieses Fahrzeug wurde in der Wellesweilerstaße in Neunkirchen in Richtung Schlachthof kurz vor der Einmündung der Fernstraße aufgenommen. Deutlich zu erkennen ist die Oberleitung der Neunkircher Straßenbahn. Die Aufschrift auf der Beifahrertür ist kaum lesbar, sie hieß wohl Freiwillige Feuerwehr Stadt Neunkirchen. Das LF8 war auf dem Citroën-Fahrgestell 23 RU aufgebaut.
Es war von der Neunkircher Karosseriebaufirma Josef Jakob & Söhne, Wellesweilerstr. 184, gebaut worden und sollte nun an die Feuerwehr ausgeliefert werden. Es war noch nicht für den Einsatz bei der Wehr ausgerüstet. Auf dem Nummernschild stand vielleicht "ganz zart" mit Kreide geschrieben (das gab es damals häufig) eine VWS-Nummer. Foto: Archiv Reduit.
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Die Werk-Feuerwehr
des Neunkircher Eisenwerks
(NE - heute Saarstahl AG, Werk
Neunkirchen)
In den letzten Kriegsmonaten
war die Stadt Neunkirchen wegen ihres Eisenwerks
und ihrer Grube König häufiges
Ziel für die Luftangriffe amerikanischer
Bomber. Die Werkfeuerwehr des Neunkircher
Eisenwerks musste in ständiger Alarmbereitschaft
sein, und es kam zu häufigen Einsätzen
unter schwierigsten Bedingungen. Erst als
am 21. März 1945 die amerikanische
Armee das Saarland besetzte, kehrte endlich
Ruhe ein in das vom Krieg gebeutelte Land.
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Mit dem Wiederaufbau
des Neunkircher Eisenwerks konnte nur sehr
langsam begonnen werden. Als erstes wurden
das Kraftwerk und die Sauerstoffanlage repariert
und wieder in Betrieb genommen, denn Strom
und Sauerstoff wurden dringend gebraucht.
Bei der Instandsetzung dieser brandgefährdeten
Anlagen kam es häufig zu kleineren
Bränden. Deshalb musste die Feuerwehr
den Brandschutz übernehmen. Brandmeister
Werle wurde damit beauftragt, die Werkfeuerwehr
den Umständen entsprechend neu zu gestalten.
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Das hier abgebildete
Löschfahrzeug
Büssing-NAG Typ 30 "Burglöwe" war etwa im Jahr
1936 vom NE als Neufahrzeug angeschafft
worden. Der Dreitonner hatte die Funktion
eines TSF/MTW u.GW und wurde von einer 70-PS-Maschine
mit 3895 ccm Hubraum angetrieben.
Sein Aufbau wurde
während der langen Einsatzzeit des
Fahrzeugs zweimal umgerüstet (in den
Jahren 1949 und 1957). Im Bild rechts ist
es noch in seinem Originalzustand, kurz
nach dem Krieg zu sehen. Die Aufnahme unten
zeigt es nach seinem letzten Umbau, der
von der Firma Karosseriebau Jacob &
Söhne durchgeführt wurde. Das
Farbfoto darunter stammt aus den 60er Jahren.
Als der Wagen
später ausgemustert wurde, ging er
in die Hände eines Sammlers in Deutschland.
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Einigen amerikanischen
Soldaten soll damals eines der Neunkirchener
Feuerwehrfahrzeuge so gut gefallen haben,
dass sie es mitnahmen und so lange damit
fuhren, bis der Motor streikte und das Fahrzeug
in der Pfalz liegen blieb. Von dort holte
es die Feuerwehr wieder zurück, reparierte
es und benutzte es weiter.
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Foto unten: dasselbe
Büssing- Fahrzeug in den
60er-Jahren. Es hat jetzt ein OTW-Kennzeichen
und ein blaues Rundumlicht, und die "Winker"
sind durch Blinker ersetzt.
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Nachdem die Franzosen
im Juli 1945 die Verwaltung im Saarland
übernommen hatten, wurde die Werkfeuerwehr
neu organisiert und dem Werkschutz untergeordnet.
Dessen Leiter Ecker wurde damit zu ihrem
neuen Chef. Die Feuerwehr musste nun verjüngt
und vergrößert werden. 1947 wurden
25 neue Wehrmänner angeworben, die
in der Hauptsache junge Handwerker waren.
Im Werk übernahm
die Feuerwehr auch den Sanitätseinsatz, für den die
Wehrmänner besonders ausgebildet wurden.
Es wurde auch ein Krankenwagen angeschafft (siehe
Foto weiter unten!)
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Mercedes- Benz-Gerätewagen
LF 8: Etwa
im Jahr 1943 hatte die NE-Werk-Feuerwehr
dieses Löschfahrzeug aus Wehrmachtsbeständen
erworben. Es überstand den Krieg und
konnte danach mehrere Jahrzehnte lang weiter
verwendet werden. (Die Farbfotos unten müssen - wegen der NK-Kennzeichen - nach 1974 aufgenommen worden sein.)
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Bis Anfang 2012 wurde es im Saarstahlwerk Neunkirchen wieder restauriert.
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Im Jahr 1954 konnte
das Neunkircher Eisenwerk endlich wieder in Betrieb
genommen
werden.
Nun wurde zur Ergänzung
des Fahrzeugparks der Neunkircher Werks-Feuerwehr
ein Citroën-Löschfahrzeug angeschafft. Es
stand später im Werk Homburg.
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Im Foto rechts
ist das Citroën-Löschfahrzeug
in seinem
Originalzustand
zu sehen. Es hat noch "Winker"
und eine OE 3-Nummer.
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Als der Citroën nach einigen
Jahrzehnten ausgemustert wurde, erwarben
ihn Oldtimer-Fans, und wie das Farbfoto
aus dem Jahr 2006 zeigt, existiert es, liebevoll
restauriert, heute noch. Es steht allerdings
nicht mehr im Saarland, sondern in Hard
(Österreich).
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Derselbe Citroën:
Nach 1956
stand er
im Werk Homburg
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Das Foto links
zeigt einen Teil der Feuerwehr-Mannschaft
des Neunkircher Eisenwerks hinter dem weiter
oben beschriebenen Mercedes-Benz-Gerätewagen
im Jahr 1956.
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Bild unten:
Der Krankentransportwagen
(1753 - OE
3) der
NE-Werk-Feuerwehr war ein Peugeot 203
C8 Ambulance. Nach seiner Außerdienststellung,
etwa 1970, "kam er in den Hochofen",
d.h. er wurde verschrottet.
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Die Infos zu den
Texten dieses Abschnitts stammen aus dem
Heft "CHRONIK der Werkfeuerwehr Saarstahl
AG, Werk Neunkirchen" von H. Gillenberg,
M. Kowalewski, G. Willems und H. Wagner,
Mai 2004, in dem die Entwicklung dieser
Wehr von etwa 1870 bis zur Gegenwart geschildert
wird.
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Die Fotos hat
Frank Nekola von der Werkfeuerwehr Saarstahl
Neunkirchen zur Verfügung gestellt.
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Freiwillige Feuerwehr Losheim
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Nach dem Krieg brauchten auch Losheim
und seine Nachbargemeinden Feuerschutz.
Wehrführer Franz Heinz und Amtswehrführer
Josef Thielen begannen schon Ende 1945 mit
dem Wiederaufbau
der Wehr.
Aus dem Krieg heimgekehrte frühere
Wehrleute stellten sich trotz der Not der
damaligen Zeit wieder in den Dienst der
Allgemeinheit, und einige "Alte"
blieben noch, bis sie durch Jüngere
ersetzt waren. Anfang 1946 erhielt die Wehr ein
älteres Lösch-fahrzeug
(LLG, spätere Bezeichnung LF 8), das der Amtswehrführer irgendwo im "Reich" organisiert hatte. Es war auf einem Mercedes-Benz L 1500-Fahrge- stell aufgebaut und bis 1961
im Einsatz (s. Fotos rechts und unten links). Allmählich wurde auch der Bestand
an Schläuchen aufgefüllt, und
notdürftig reparierte Standrohre wurden
durch neue ersetzt. Diese waren allerdings auf Grund der Material- knappheit in der Nachkriegszeit nicht besonders gut. Das LF8 konnte
in einem Schuppen untergestellt werden,
der auch als Gerätehaus diente, bis
im Jahre 1950 das neu erbaute Feuerwehrgerätehaus
in der Straße Im Mees seiner Bestimmung
übergeben wurde.
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Unten:
Das LF 8 Mercedes
fährt durch
die Straßen von Losheim.
Rechts: Das TLF
15/24 Berliet im
Einsatz (Beschreibung und Seitenansicht
weiter unten!).
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Dies ist eines
der ganz seltenen Farbfotos eines Feuerwehrautos
mit OE-Kennzeichen. Es zeigt einen Unfallgerätewagen
der
Marke Citroën,
Baujahr
1954, mit sogenanntem Omnibusaufbau. Dieser
war flacher als die üblichen Aufbauten.
In der Nacht vom
15./16. Juli 1952 musste die Feuerwehr Losheim
zu einem Brand des Hauses Strässer-Graus
in die Hochwaldstraße ausrücken.
Die im Schlaf von den Flammen überraschten
Bewohner des Hauses konnten sich rechtzeitig
in Sicherheit bringen. Dank des schnellen
Einsatzes der Löschkräfte, so
der Bericht in der Saarbrücker Zeitung,
konnte noch größerer Schaden,
gerade für die angrenzenden Häuser,
verhindert werden.
In der Folgezeit
erfuhr die Wehr einen hohen Mitgliederzuwachs.
Sie wurde immer mehr zu einer Stützpunktwehr
für den Bereich des Amtes Losheim und
den gesamten Hochwaldraum. Gemeinde und
Amt Losheim stellten enorme Mittel für
den Feuerschutz bereit. So wurde die Losheimer
Wehr in der Folgezeit auch zu Großeinsätzen
in den Raum Merzig und Mettlach gerufen.
Auf Grund der geographischen Lage Losheims
und der Schlagkraft seiner Feuerwehr stationierte
die Regierung des Saarlandes in Losheim
zwei Sonderfahrzeuge, ein TLF 15/24 auf einem Omnibusfahrgestell Berliet PCK 8
R,
Baujahr 1952 (bis 1966 im Einsatzdienst,
Bild
rechts)
und einen Unfallgerätewagen
(UGW,
Fahrge- stell Citroën
45,
Baujahr 1954, bis 1985 im Einsatzdienst, s. Farbfoto oben). Der UGW musste
in seiner Dienstzeit zu zahlreichen Unfällen
und Technischen Einsätzen im gesamten
Kreisgebiet ausrücken, da dieses Fahrzeug
eines der wenigen im Kreisgebiet war, das
mit den für solche Einsätze benötigten Rettungsgeräten
ausgestattet war. So wurde die Feuerwehr
Losheim z. B. in der Nacht vom 20. auf den
21. März 1954 zu einem Großbrand
im Trolitan-Presswerk nach Weiskirchen alarmiert.
Nur mit der Unterstützung weiterer
Wehren aus Wadern, Merzig, Dillingen und
Fraulautern gelang es, den Brand unter Kontrolle
zu bringen. Dennoch konnte ein Übergreifen
der Flammen auf das Hauptgebäude mit
den Büroräumen nicht verhindert
werden, aber die eigentliche Fabrikationshalle
mit den lebenswichtigen Maschinen blieb
unversehrt, so dass die Werksproduktion
nur im geringen Maße beeinträchtigt
wurde. Am 18. Mai 1954 unterstützten
die Losheimer Feuerwehrleute ihre Kollegen
aus Wadern beim Brand des Anwesens Gasthaus
Brücker.
Die Gemeinde Losheim
beschaffte in der Folgezeit eine 16-Meter-Anhängeleiter (Baujahr 1951),
die bis 1974 im Einsatz war. Eine Vielzahl
von technischem Kleingerät, wie Schaumlöscher
verschiedener Fabrikate, Zumischer und Schaumrohr, Trennschneider,
Pressluftatmer usw. ergänzten die Ausrüstung
der Feuerwehr. Außer Schutzanzügen
für Einsatz und Übung erhielt
auch die gesamte Wehr neue Uniformen. Schließlich
wurde 1954 durch die Regierung des Saarlandes
auch noch ein Notstromaggregat mit
12,5 KVA als Anhänger an die Losheimer
Wehr ausgeliefert, um die Ausrüstung
des UGW zu ergänzen. Es ist heute noch
im Einsatz (Bild rechts).
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Die Texte dieses
Abschnitts stammen teilweise
aus der Chronik der Freiwilligen Feuerwehr
Löschbezirk Losheim, die Alfons Jakobs,
Raimund Jakobs und Andreas Brausch verfasst
haben. Die vollständige Chronik umfasst
die Zeit von 1882 bis 2007. Die Fotos wurden
mit freundlichen Genhmigung der
Webseite http://www.ffw-losheim.de/ entnommen.
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Freiwillige Feuerwehr Saarlouis
1947: Durch den Erlass der Militärregierung
vom 6.1.1947 und Verfügung vom 21.7.1947 wird die
Freiwillige Feuerwehr Saarlouis nach dem Krieg neu gebildet.
In der Innenstadt unterschreiben 30 Beitrittswillige
einen Verpflichtungsschein mit folgendem Wortlaut: "Ich
stelle mich freiwillig der Stadt Saarlouis zum Eintritt
in die Feuerwehr zur Verfügung und verpflichte
mich auf fünf Jahre ...". Diese Männer
erhalten gemäß der Verfügung des Landrats
für einen Einsatz von drei Stunden eine Sonderzuwendung
von 100g Brot, 20g Käse, 80g Fleisch und 60g Teigwaren.
Die Einsatzfahrten müssen mit dem Leichenwagen
von Louis Paquet durchgeführt werden, da kein eigenes
Löschfahrzeug zur Verfügung steht. Motorspritze
und Löschgerät finden ihren Platz darin und
auch die Löschmannschaft nimmt im Leichenwagen
Platz.
Dunkelblaue Röcke aus schwerem
Wollstoff werden eingeführt, die noch am Kragen
zugehakt und damit ohne Binder getragen werden können.
Die Hosen tragen rote Biesen. Ein Gürtel mit Zweidornschnalle
gehört ebenfalls zur Ausstattung. Als Kopfbedeckung
dient eine Schirmmütze in der Form der Feldmütze
der ehemaligen Wehrmacht, ab Brandmeister mit silberner
Deckellitze statt roter bei der Mannschaft. Außerdem
werden neue Dienstgradabzeichen eingeführt. Am
linken Oberarm führt man das neue Staatswappen des Saarlandes.
1950: Die Stadt beschafft ein LF 8 der Marke Citroën, Waldbrandgeräte und einen
Kohlensäureschnee-Löscher.
1952: Ein Rüstkranwagen
(RKW 7 - Magirus)
wird der Freiwilligen Feuerwehr Saarlouis von der Landesregierung
zugewiesen. (Hier
links ein späteres Foto von dem Fahrzeugs.)
1954: Ein erstes Röhren-Funkgerät wird durch die Landesregierung
für den RKW 7 angekauft. Die neue Feuerwache in der Vaubanstraße wird am 04.07.1954
im Rahmen des Kreisfeuerwehrtages offiziell ihrer Bestimmung übergeben.
Sie war nach damaligen Maßstäben hervorragend
konzipiert und ausgestattet, so dass der damalige Amtswehrführer
Münzmay in einem Schreiben an die Schriftleitung
der Zeitschrift Brandschutz vom 28.08.1954 feststellte:
"Neben den neuen Feuerwachen in Dillingen und Neunkirchen
gilt diese Wache als eine der besten, die Freiwilligen
Wehren hier im Saarland zur Verfügung stehen."
Am 02.10.1954 findet die Hauptübung
der Feuerwehr Saarlouis im Gelände der Firmen Jyldis
(Zigarettenfabrik) und Astra (Kartonagenfabrik) statt.
Die Saarländische Landesregierung macht in diesen
Jahren große Anstrengungen, die darniederliegende
Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehren im Saarland
wieder zu verbessern. So wurde mit Schreiben vom 20.10.1954
von der Regierung des Saarlandes der Feuerwehr Saarlouis
"zur Durchführung des Hochwasserhilfsdienstes
[...] 1 Stahlboot mit Außenbordmotor sowie
Fahrgestell und sonstiges Zubehörgerät"
zugewiesen.
Mit Zuweisungsbescheid vom 06.12.1954
erhält die Freiwillige Feuerwehr Saarlouis einen
Unfallgerätewagen
(UGW) der Marke Citroën, der mit technischem Gerät zur Hilfeleistung
insbesondere bei Unglücksfällen, Unwettern
und Hochwasser ausgestattet ist (Foto oben).
Am Sonntag, dem 4. Juli 1954
findet in der Stadt Saarlouis der großangelegte Kreisfeuerwehrtag des Landkreises Saarlouis statt.
Der Tag gibt nicht nur einen umfassenden Überblick
über Stand und Ausbildung der Saarlouiser Feuerwehr
und einen imposanten Gesamteindruck von
den damals 52 Wehren des Kreises, sondern bietet auch
ein reichhaltiges Festprogramm für ein interessiertes Publikum, das sich auch durch anhaltende Regenfälle nicht verdrießen lässt. Höhepunkt für
die Saarlouiser Feuerwehr und deren Entwicklung ist
die Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses
in der Vaubanstraße (am heutigen Standort des
Parkhauses Pieper).
1955: Am 21. Februar 1955 leistet die Feuerwehr
Saarlouis bei einem Großbrand in der Marschall-Ney-
Kaserne offenbar so gute Arbeit, dass sich der Kommandant
der französischen Truppen in Saarlouis, Colonel
Bonichon, zu einem eindrucksvollen Dankschreiben veranlasst
sieht.
In Anerkennung ihrer großen
Bedeutung und ihrer steten Bereitschaft für die
nachbarliche Brandhilfe wird der Feuerwehr Saarlouis
am 22. Januar 1955 das kreiseigene Löschfahrzeug LF 15 geschenkt. (Foto oben.) Die Vorbaupumpe des Fahrzeugs hat eine Pumpenleistung von 1500 Litern pro Minute und führt
zusätzlich eine eingeschobene TS 8/8 mit.
Überhaupt ist das Jahr 1955
das Jahr der Fahrzeugbeschaffungen. Am 11.02.1955 erhält
die Firma Magirus den Auftrag zur Lieferung einer
Drehleiter DL
25. Es handelt
sich um eine vollmotorisierte mechanische Drehleiter
mit einer Auszugslänge von 25 Metern plus einem
2 Meter langen Schiebestück an der Spitze, das
der Steiger bei Bedarf von Hand hinausschieben konnte.
Die Leiter wird noch im Jahre 1955 geliefert. (Foto rechts)
Chr. Benkert bemerkt hierzu: Die in Saarlouis eingesetzte DL 25 ist ein interessantes Fahrzeug, da es zum einen ein klassischer Rundhauber ist und zum anderen eine Staffelkabine aufweist. Heute würden sich Sammler nach einem solchen Fahrzeug die Finger lecken...
Auch ein bereits im Jahre 1954 von der Saar-Regierung der Feuerwehr Saarlouis zugewiesenes TLF 16 wird 1955 geliefert. Dabei handelt es sich um einen Latil mit Magirus-Aufbau. Insgesamt wurden acht bis neun dieser Latil-TLF verschiedenen Feuerwehren im Saarland zugewiesen. Ausführliche Einzelheiten über diese Fahrzeuge
finden Sie weiter unten, nach diesem Abschnitt über die FF-Saarlouis.
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Nachdem damit der Fahrzeugpark der Feuerwehr Saarlouis von 3 im Jahre 1954 auf jetzt 6 größere Fahrzeuge angewachsen ist, beantragt die Wehrführung mit Schreiben vom 22.9.1955, dem alleinigen Fahrzeug-Gerätewart Krämer einen zweiten "nebenberuflichen Fahrzeugpfleger" zur Seite zustellen. Dieser Antrag wird aber abgelehnt.
1956: Wohl als Konsequenz des Abstimmungsergebnisses vom 23. Oktober 1955 ordnet das Landesfeuerwehramt mit Schreiben vom 27.01.1956 an, dass die bis dahin getragenen Ärmelabzeichen mit dem Saarländischen Staatswappen von den Uniformen zu entfernen sind. Nach wiederholter Anmahnung verlangt Kreisbrandmeister Hoffmann mit Schreiben
vom 08.05.1956 ultimativ sofortige Vollzugsmeldung.
Parallel dazu fordert der Innenminister mit Schreiben vom 31.01.1956, dass das Saarländische Staatswappen aus der Aufschrift auf den Türen der landeseigenen Fahrzeuge (in Saarlouis zu diesem Zeitpunkt RKW, UGW und TLF) zu entfernen ist. Er fordert Vollzugsmeldung bis 28.02.1956.
Fahrzeugpark der Freiwilligen Feuerwehr Saarlouis im Jahre 1955 vor der neuen Feuerwache
Der Text über die Feuerwehr SLS wurde mit freundlicher Genehmigung (leicht verändert und gekürzt) der Chronik auf der Webseite der Freiwilligen Feuerwehr Saarlouis entnommen: http://www.feuerwehr.saarlouis.de/chronik-innen-1946.0.html. Auch die Fotos stammen von dieser Seite.
Freiwillige Feuerwehren Saarlouis, Homburg, Völklingen und andere:
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Latil TLF 16 mit Magirus-Aufbau
1954 gab die Saar-Regierung acht bis neun TLF 16 in Auftrag, die verschiedenen saarländische Feuerwehren zugewiesen wurden, u.a. den FF Saarlouis, Homburg, St. Wendel und Völklingen.
Aus politischen und preislichen Gründen ließ das Landesfeuerwehramt Magirus-Aufbauten (die verzollt werden mussten) auf Fahrgestelle des französischen Nutzfahr- zeugherstellers LATIL bauen (diese konnten zollfrei ins Land eingeführt werden).
Die TLF verfügten über 2 Hochdruckhaspeln, die rechts und links im Heck mit je 30 m Hochdruckschlauch angebracht waren. Der Wassertank fasste 2400 Liter Wasser, ein Behälter für 80 ltr. Schaumbildner war in den Wassertank integriert,
und
ein passender Zumischer war in die Rohrleitung zur rechten Hochdruckhaspel fest eingebaut.
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Oben: Latil TLF 16 der FF Saarlouis, Ende der 50er Jahre. (Foto und Infos: FF Saarlouis).
Links und unten das baugleiche Fahrzeug der FF Homburg.
Beide Fotos: Rainer Freyer,
Juli 2009 in Homburg.
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Das Homburger TLF 16 (Bilder oben und rechts) wurde am 13. Oktober 1955 mit dem Kennzeichen 1355 - OE1 und der Beschriftung 'Regierung des Saarlandes' zugelassen. Später wurde es auf HOM -233
umgeschrieben. Seit 14. August 2007 hat es nach einer Restaurierung durch die Oldtimerfreunde Feuerwehr Homburg-Mitte das Kennzeichen HOM FO 55 H (siehe Bild rechts).
Interessant ist die vorne in der Mitte des Fahrzeugdaches verbaute Elektror-Luft- sirene. Sie war ein Lizenzbau einer amerikanischen Sirene. Auch beim TLF der FF Saarlouis ist sie zu sehen (s.o.).
Danke an Karl Presser für verschiedene Infos.
Foto: Rainer Freyer im Mai 2011 in Saarbrücken.
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Weitere Angaben zu den Fahrzeugen:
(vom Verein zur Förderung und Erhaltung historischer Fahrzeuge und Geräte der Feuerwehr Homburg e.V.):
Motor: Wassergekühlter Diesel-Direktein- spritzer von Latil, 8.355 ccm, 120 PS, sechs Zylinder.
Pumpe: 1.600 Liter/min. bei 8 bar. Tankinhalt: 2.400 Liter.
Bild links:
Mindestens ein weiteres dieser seltenen Fahrzeuge hat überlebt. Es war ursprünglich in Völklingen beheimatet und wurde später nach Carling verkauft. Heute befindet es sich mit dem Kennzeichen HOM 0710 in Privatbesitz.
Foto: Torsten Gatzke im Mai 2011 in Saarbrücken.
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Freiwillige Feuerwehr
Völklingen
Diese Magirus Deutz Drehleiter wurde 1951 als DL 22 beschafft. Sie war eines der ersten neuen
Einsatzfahrzeuge in Völklingen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Sie war dort
bis 1969 im ersten Löschzug in der Stadtmitte im Einsatz, bevor sie durch eine neue Drehleiter DL 18 ersetzt wurde.
Danach ging das Fahrzeug zum damaligen Löschzug Obervölklingen, welcher kurz darauf in Löschzug Luisenthal
und 1977 schließlich zum Löschbezirk III Luisenthal wurde.
Die Aufnahme ist Anfang der 50er
Jahre entstanden.
Foto: Freiwillige Feuerwehr Völklingen
Fontanestraße 15, 66333 Völklingen. Infos: Herr München.
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Freiwillige Feuerwehr
Amt Kleinblittersdorf
Löschzug Rilchingen-Hanweiler
Citroën Löschfahrzeug
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FORTSETZUNG FOLGT!
Diese Seite wurde zuletzt bearbeitet am 5.3.2013
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