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oben
www.saar-nostalgie.de - VERKEHR
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Inhalt des Kapitels VERKEHR:
a) Wiederaufbau / Autofahren im Saarst.
b) Die Kfz-Kennzeichen des Saarlandes
c) Was bedeutete das "OE"?
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d) PKW: französische Fabrikate
Extraseiten:
Renault 4 CV - Citroën
Traction Avant
e) PKW: deutsche u.ausländische Marken
f ) Motorräder und Motorroller
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g) Fahrzeuge mit "SAAR"-Kennzeichen
h) Nutzfahrzeuge: LKW 1, LKW 2, Kombis, Sonderfahrzeuge, Omnibusse, Straßenbahn, Obusse, Eisenbahn, Feuerwehr, Fliegen, Schiffe
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b) Die Kfz-
Kennzeichen
des Saarlandes
("SAAR",
"SA", "OE", "VWS")
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Foto aus: Becker/Schmidt, Saarbrücken in den 50er und 60er Jahren, Wartberg-Verlag 1999 |
Inhalt dieser Seite:
1) Von 1920 bis 1945: SAAR 2) Von 1945 bis 1949: SA 3) Von 1949 bis 1958: OE 4) Diplomatenkennzeichen
5) Internationales Kennzeichen: SA 6) VWS 7) "SARRE" für Lkw 8) Nach der Rückgliederung 1957: SB usw. 9) Kfz-Briefe
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Übersicht über alle jemals im Saarland zugelassenen Arten von Kfz-Kennzeichen
Im Saarland wurden die Kfz-Kennzeichen im Laufe des letzten Jahrhunderts mehrfach geändert. In den verschiedenen gesetzlichen Verfügungen und Verordnungen sind die Daten der erstmaligen Verwendung der neuen Kennzeichen aufgeführt. Es wurde aber auch festgelegt, bis wann die jeweils vorher gültigen Kennzeichen noch verwendet werden durften. Hierdurch konnte man für kurze Zeitspannen die alten und die neuen Kennzeichen nebeneinander auf den Straßen sehen:
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28.07.1920 - 9.12.45
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10.12.45 - 25.12.45
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26.12.45 - 09.02.49
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10.02.49 - 30.06.49
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01.07.49 - 31.12.56
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02.01.57 - 31.12.58
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ab 01.01.59
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nur SAAR
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SAAR und SA
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nur SA
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SA und OE
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nur OE
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OE und SB, SLS...
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SB, SLS....
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Hinweis: Mit "SB, SLS..." sind die neuen BRD-Kennzeichen gemeint, also HOM, IGB, MZG, OTW, SB, SLS, WND (mehr dazu im Punkt 8).
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Wenn Sie, verehrte Leser,
noch private Fotos von Autos oder Motorrädern mit
SA- oder OE-Kennzeichen besitzen, würde
ich mich freuen, wenn Sie sie mir zur Veröffentlichung
auf dieser Webseite zur Verfügung stellen wollten
(ich würde nur eine Kopie davon brauchen). Bitte
rufen Sie mich an oder senden Sie mir eine e-Mail (Nummer und Adresse siehe
Seite Kontakt).
Die verschiedenen Kennzeichen im Einzelnen:
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1)
Von 1920 bis 1945: "SAAR" |
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Das Wort "SAAR" wurde am
28.07.1920 als
"Unterscheidungskennzeichen für den Verwaltungs- bereich" für saarländische
Kfz eingeführt und während der
Völkerbundzeit (von 1920 bis 1935) verwendet. Auf den
Nummernschildern folgte der Buchstabengruppe "SAAR" eine bis zu fünfstellige
Zahl (siehe Foto
rechts). Nach
dem Anschluss an das Dritte Reich wurde "Saar" am 1. April 1935 als Kfz- Kennzeichen
in die reichsdeutsche StVZO eingefügt (und von
da an meist in Kleinbuchstaben geschrieben). Bis 1935
wurden Zahlen bis 23999 zugeteilt, danach ging es weiter
bis 78200. Auch nachdem Saar, Pfalz und Lothringen 1940
zur Westmark vereinigt worden waren, wurden im Saarland
weiterhin "Saar"-Kennzeichen ausgegeben, in der
Rheinprovinz verwendete man weiterhin IZ (römische I und
Z), in Deutschlothringen Wm. (Foto oben: Karola Hartkorn, Elversberg.)

Anmerkung: Ein breiter Streifen im Norden des Saarlandes
gehörte bis zum 1.8.1946 zur Rheinprovinz (mit
Orten wie z.B. Losheim, Weiskirchen, Perl, Wadern, Türkismühle u.v.a.
(siehe Seite Geografie und Landeskunde unter "Änderungen der Grenzen"). Daher gab es dort bis zum Anschluss dieser Gebiete an das Saarland keine
"Saar-", sondern IZ-Kennzeichen. Ein Beispiel dafür finden Sie
unten, Abschnitt 9 im zweiten abgebildeten Kfz-Brief).
Zu dem Foto links: Fahrzeuge der Polizei und der
technischen Nothilfe (Feuerwehr
usw.) trugen bis 1945 in ganz Deutschland - also auch im Saarland - den Schriftzug
"Pol" im Nummernschild (Bsp.:
POL - 96490).

Bis wann gab es die "SAAR-"
(bzw. "Saar-") Kennzeichen?
Die "SAAR"-Kennzeichen
blieben im Saarland auch nach
dem Krieg zunächst
in Kraft. Es wurden sogar noch neue "Saar"-Kennzeichen
zugeteilt, wie dieser Auszug aus dem Kfz-Brief eines
PKW Marke Wanderer (Typ W22C) bezeugt. Er wurde am 27.
August 1945 für die Eisenwarenhandlung Brandenburger
K.G. in Brebach unter der Nummer "Saar-16094"
zugelassen. Wie an anderer Stelle des Briefs vermerkt, war er erstmals am 2.4.1939,
ebenfalls in Brebach, auf einen anderen Halter zugelassen
worden. Später erhielt das Fahrzeug das Kennzeichen
SA-04-5032 und danach 5032-OE 4.
Zahlreiche weitere Fotos mit
"SAAR"- Nummernschildern finden Sie auf der Seite
Fahrzeuge mit SAAR-Kennzeichen.
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2)
Von Ende 1945 bis 1949: "SA" |
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Erst mit der Verfügung Nr. 10 vom 8.12.1945 (Text siehe weiter unten) ordnete das Oberkommando
der französischen Besatzungsmacht die
Neuregistrierung sämtlicher Kraftfahrzeuge
in der gesamten französischen Zone an. Die neuen
Nummernschilder sollten einen hellroten Untergrund haben
(Art. 6),
und die neuen
Kennzeichen sollten bestehen aus: zwei Buchstaben für
den jeweiligen Verwaltungsbezirk, gefolgt von zwei Ziffern für
den Kreis, einem mittig stehenden Punkt
und 4 weiteren Ziffern (Art.4;
Beispiele siehe Fotos).
Für den Verwaltungsbezirk Saarland wurde das Buchstabenpaar
SA gewählt, für die anderen
Verwaltungsbezirke der französischen Zone gab es folgende Kürzel: PF für Hessen-Pfalz, RL für Rheinland, BD für Südbaden, WB für Nord-Baden und
Nord-Württemberg, WT für Süd-Württemberg und
Hohenzollern, X für Lindau (siehe www.kennzeichengeschichte.de). 
Für
die 3. und 4. Stelle der Kennzeichen wurden im Saarland
die Ziffernpaare 01 bis 08 den
einzelnen Landkreisen zugeteilt (01 = Kreis Homburg
usw., siehe Tabelle
unten im Punkt 3).
Ein Erlass oder eine Verfügung über die Einführung
des Kürzels SA und die Zuordnung der Ziffern zu
den Landkreisen konnte bislang in keiner amtlichen Verfügung o.ä.
gefunden werden; wahrscheinlich wurden sie lediglich
durch interne Verordnungen festgelegt. Die erste offizielle Erwähnung des "SA" erfolgte erst in der späteren Verordnung über die Einführung der OE-Kennzeichen (vom 10. Februar 1949). Dort wird im § 2 das "SA" als "Abkürzung des früheren Unterscheidungszeichens SAAR" genannt (den Wortlaut dieser Verordnung können Sie auf der Seite Bedeutung des OE nachlesen)
Allerdings gab es in diesen ersten Nachkriegsjahren nur wenige zugelassene Fahrzeuge, denn wegen Spritmangels durften Kraftfahrzeuge damals nur zu beruflichen Zwecken genutzt werden.
Die Neuregistrierung der Fahrzeuge
musste (unter Strafandrohung!) schon bis zum 25.12.45
abgeschlossen sein (siehe
unten im Art. 7 der Verfügung). Meist wurde dabei im Kfz-Brief zunächst nur das alte "Saar"-Kennzeichen durchgestrichen und ein neues "SA"-Zeichen
eingesetzt (ohne Datum). Nur bei Ummeldung auf einen neuen
Halter wurde eine Neueintragung mit Datum und Stempel
vorgenommen. So kommt es, dass nur einige wenige Umschreibungen
von "Saar" in "SA" schon Ende 1945 mit Datumsangabe dokumentiert sind (siehe als Beispiel den unten im Abschnitt 9 abgebildeten Brief!). Die früheste Eintragung in den hier vorliegenden Kfz-Briefen ist vom 27. Dezember 1945, die Mehrzahl erfolgte erst 1947 und 1948.
Fotos: Das oben links gezeigte Nummernschild
war dasjenige des ersten Reportagewagens von Radio Saarbrücken. Das Fahrzeug im Foto rechts
ist ein RENAULT
Juvaquatre, es
gehörte zur Polizei. Das auf der Stoßstange
rechts angebrachte Polizeischild mit dem Saar-Wappen ist auf
der Seite Polizei in Großaufnahme abgebildet. Das Fahrzeug links (Marke unbekannt) war ca. 1948 für den Transport von Dozenten der Universität zwischen Homburg und Saarbrücken zuständig.
(Foto oben links: Saarländ. Rundfunk; oben rechts: Polizeimuseum Saaarbrücken; unten links: Universitäts-Archiv)
Weitere Fotos von Fahrzeugen mit "SA"-
Nummernschildern finden Sie auf der Seite Nutzfahrzeuge.
Hier folgt der amtliche
Text der Verfügung zu den neuen Kennzeichen der
französischen Zone vom 12. Dezember 1945.
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Diese Verfügung wurde
im Journal
officiel du Commandement en Chef Français
en Allemagne (dem "Amtsblatt"
der französischen Besatzungszone),
Nr. 8 vom 12.12.1945, auf Seite 55 abgedruckt.
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1948 Geplant, aber verworfen: "FS" (für
"Französische Zone Saarland")
1949 wurden für
die französische Besatzungszone neue
Kraftfahrzeug-Kennzeichen eingeführt, die die oben beschriebenen hellroten Schilder ablösten und bis 1956 verwendet wurden. Sie trugen eine weiße Schrift auf schwarzem Grund und enthielten folgende Kürzel für die einzelnen Gebiete (das F bedeutete Französische Zone): FB: Südbaden, FBy oder By: Lindau, FR: Rheinland-Pfalz und
FW:
Süd-Württemberg/Hohenzollern.
Die beiden Buchstaben
standen auf den Schildern meistens übereinander, wie in den Beispielen
rechts.
Für das Saarland war damals das Kürzel
FS vorgesehen. Dieser
Plan wurde aber wegen der Herauslösung des Saarlandes aus der französischen Zone und seiner dadurch entstandenen Eigenständigkeit zugunsten der OE-Kennzeichen aufgegeben. (Kennzeichen-Bilder mit freundlicher Genehmigung von
http://www.hegis.de).
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Beispiel für Südbaden:

für Süd-Württemberg/Hohenzollern:

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3)
Von 1949 bis 1958: "OE" |
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(Foto von Karola
Hartkorn, Elversberg) |
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Im ersten Halbjahr
1949
gab
es im Saarland neue Nummernschilder mit
weißer
Schrift auf schwarzem Grund (wie sie in Frankreich
schon lange üblich waren - siehe hier). Sie bestanden
aus einer ein- bis vierstelligen Zahl, gefolgt
von den beiden Buchstaben OE und einer oder zwei weiteren Ziffern.
Anhand der allerletzten Ziffer des Nummernschilds
konnte man (wie schon bei den bisherigen
SA-Kennzeichen an der Ziffer hinter "SA-0")
die Städte
oder Land-
kreise erkennen, in denen
die Fahrzeuge gemeldet waren. Der Simca
im Foto links (OE13) kam also aus dem Kreis
Ottweiler. Wenn der Zahlenblock vor dem
OE bis zur Nr. 9999 ausgegeben war, wurde
vor die Ziffer, die nach dem OE folgte,
zunächst eine 1 gestellt (z.B. OE14)
und bei erneutem Aufbrauch des Blocks eine
2, 3 oder 4 (siehe
folgende Tabelle).
Nach der entsprechenden
Verordnung*) vom 10.02. bzw.11.4.1949
mussten die bereits bestehenden SA-Kennzeichen
bis spätestens zum 30. Juni 1949 durch
OE-Schilder ersetzt werden. Dabei wurde
nach Möglichkeit die bisherige vierstellige
Nummer des SA-Kenn-
zeichens übernommen
(aus SA-04-6179 wurde z.B. 6179-OE4). |
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Fahrzeuge mit bereits vorhandenen
OE-Kennzeichen konnten diese bis zum 31.12.1958
behalten. Für Neuzulassungen wurden allerdings vom 2.1.1957 an nur noch die neuen bundesdeutschen Kennzeichen ausgegeben (siehe weiter unten im Punkt 8). In den Jahren 1957 und 1958 konnte man also im Saarland Fahrzeuge mit den alten OE- und den neuen bundesdeutschen Kennzeichen nebeneinander sehen.
*) Den genauen Wortlaut der erwähnten Verordnung können Sie auf der Seite Bedeutung des OE nachlesen.
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Liste der SA- und OE-Kennzeichen:
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1945-49 |
ab 1949 |
Zulassungsort (Kreis)
*) |
seit 1957 |
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SA 01
SA 02
SA 03
SA 04
SA 05
SA 06
SA 07
SA 08
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OE 1, 11, 21
OE 2, 12, 22, 32
OE 3, 13, 23, 33
OE 4, 14, 24, 34, 44
OE 5, 10, 15, 25, 35
OE 6, 16, 26, 36
OE 7, 17, 27
OE 8, 18, 28
OE 9
OE 10
VWS / VW
|
Homburg
Merzig-Wadern
Ottweiler
Saarbrücken-Land
Saarbrücken-Stadt
Saarlouis
St. Ingbert
St. Wendel
Dienstwagen (s. unten!)
Saarbrücken-Stadt
"Versuchs-Wagen Saar"
(siehe unten unter Nr.
6!) |
HOM
MZG
OTW / NK
SB / VK
SB
SLS
IGB
WND
SB
|
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*)
Die Zuordnung der Ziffern 1 bis 8 zu den einzelnen Städten/Landkreisen
erfolgte in alphabetischer Reihenfolge. Sie war bereits
im Dezember 1945 anlässlich der Einführung
der SA-Kennzeichen in Kraft getreten. Wann und von wem
diese Einteilung vorgenommen wurde, konnte bisher in
keiner amtlichen Veröffentlichung gefunden werden
(siehe auch oben
unter Punkt 2).
Die beiden abgebildeten Kennzeichen wurden im Juli 2009 im Historischen Museum Saarbrücken fotografiert. Das obere ist an einer dort ausgestellten Vespa montiert. (Fotos: Rainer Freyer.)
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Was bedeutete das "OE" in den Kfz-Kennzeichen?
Über diese Frage streiten
die Saarländer schon seit der Einführung der
OE-Nummernschilder im Jahr 1949. Auch in der SZ gab
es in den letzten Jahren (2000 und 2007) ganze Artikelserien,
in denen die Leser darüber debattierten. Viele
hatten eine Meinung dazu, aber keiner wusste es genau
oder konnte es belegen. Und dann präsentierte im
Januar 2008 ein Leser dieser Webseite einen Zeitungsartikel
von 1949, in dem - schon im Jahr der Einführung
der OE-Kennzeichen - die Antwort auf diese Frage stand:
Das "OE"
hat überhaupt keine Bedeutung. Unsere weiteren Recherchen ergaben:
Es ist lediglich eine Buchstabengruppe, die in der Liste
der bereits bestehenden Kennzeichen für die Kfz in Frankreich noch frei war.
Einzelheiten über diese Diskussionen mit weiteren Erläuterungen, früheren (teils scherzhaften) Deutungsversuchen, Belegen
und dem Original-Artikel
von 1949
finden Sie auf der Seite Bedeutung des OE.
Ein Kennzeichen für das Heck eines 4 CV. Das Loch in der Mitte war für die Aufnahme der Kennzeichenleuchte vorgesehen.(Foto:Ralf Hegewald)
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Regierungs- und
Dienstwagen-Zulassungen
Ab 1949 wurden
Teile der OE 5 - Nummernserie für die
Regierung und
für Verwaltungen reserviert.
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Die
Nummernblöcke: |
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wurden
ausgegeben für: |
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von 1-OE
5 bis 100-OE
5 |
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Landesregierung
(Bsp.Foto oben: 54
- OE5 ^ ) |
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von 101-OE
5 bis 7499-OE 5 |
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Privat-
und Firmenwagen |
|
von
7500-OE 5 bis 7750-OE
5 |
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Grubenverwaltung
(Régie des Mines) |
|
von
7751-OE 5 bis 7850-OE
5 |
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Postverwaltung (Saar-Post). |
|
von 7851-OE
5 bis 7899-OE 5 |
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Privat-
und Firmenwagen (oder nicht
vergeben?) |
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von
7900-OE 5 bis 7999-OE
5 |
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Eisenbahnverwaltung
(EdS) |
|
von
8000-OE 5 bis 9999-OE
5 |
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Landesregierung (Bsp.
siehe Foto rechts) |
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(Die
Infos zu dieser Tabelle sind
von Bernt Larsson / Placamundi) |
Später
wurde für Dienst- und Regierungswagen
die Serie "OE 9" reserviert:
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Foto: Landesarchiv Actuelle-367
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In den Jahren 1950 und 1951 wurden
OE9-Kennzeichen zunächst auch für Privatleute und private Firmen im Saarbrücker
Raum ausgegeben. Später wurden sie aber nur noch
für Dienstwagen
sowie Behörden- und Regierungsfahrzeuge verwendet. So trugen viele Fahrzeuge
von Ministerien, Verwaltungen, Regierungsmitgliedern
und staatlichen Ämtern OE 9-Kennzeichen.
Die Regierung Hoffmann verfügte
über mehrere gleich aussehende schwarze Dienstwagen des Typs Citroën
11 CV. Etwas Kurioses
hat ein Saarländer erzählt, der als junger
Mann Anfang der 50er Jahre in einer Kfz-Werkstatt arbeitete.
Eines Tages sollten sie in einige von diesen Regierungswagen
Neiman-Schlösser einbauen. Dabei stellten sie
erstaunt fest, dass es mehrere Fahrzeuge gab (drei bis
vier), die alle genau dasselbe
Autokennzeichen
mit ein und derselben Nummer hatten.
Mehr Informationen über die Dienstwagen des saarländischen
Ministerpräsidenten finden Sie auf der Seite über
Johannes Hoffmann.
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Einzelheiten zu dem Fahrzeug oben (es ist ein Kaiser Henry J) finden Sie auf der Seite PKW (deutsche und ausländische).
(Foto: Privat, Igb)
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Weil sie möglichst "echt" aussehen sollten, wurden sogar die Autos und Motorräder der Kinderkarusselle auf Jahrmärkten (Kirmes, Kerb, Kirf) mit OE-Kennzeichen ausgerüstet!
Foto: Familie Falk-Ziebuhr, Saarbrücken.
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Weitere Fotos mit OE-Nummernschildern finden Sie auf den Seiten PKW (franz.), PKW (deutsche), Nutzfahrzeuge, Post, Polizei und Radio.
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Ab 1952 wurden Kennzeichen
mit schwarzer
Schrift auf gelbem Grund (wie in Frankreich)
für das Corps Diplomatique (CD, Diplomatisches
Korps) eingeführt. Nach einer Info
von Bernt Larsson (placamundi) war die Serie
"CD-1-SA" bis "CD-99-SA" für den
Botschafter reserviert und die
Serie "CD-1-OE" bis "CD-999-OE" für andere Diplomaten (für die letztgenannte Serie gibt es aber bisher keinerlei Belege).
In der Aufnahme
rechts sehen wir das Dienstfahrzeug des
"Hohen Kommissars" Gilbert Grandval,
einen
Citroën 15 CV mit dem Kennzeichen CD-1-SA. Die Aufnahme
entstand in Saarlouis. (Foto: Landesarchiv. Actuelle-118
A)
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5)
Internationales Kennzeichen: "SA"
Bereits im Internationalen Abkommen über
den Verkehr mit Kraftfahrzeugen vom 24.4.1926 wurde
im Artikel 5 ein "länglichrundes Schild"
mit Unterscheidungszeichen für die verschiedenen
Staaten vorgesehen. Für Deutschland und Frankreich
wurde damals das D bzw. F festgelegt und für das Saargebiet SA. Diese Bezeichnung
blieb bis zum Anschluss an das Deutsche Reich in Kraft.
Am 1. April 1935 wurde das internationale Unterscheidungszeichen "SA"
gestrichen und stattdessen das D-Schild
verwendet. Nach dem 2. Weltkrieg trat "SA" wieder in Kraft (im ersten Foto ganz oben auf dieser Seite kann man es z.B. an drei Fahrzeugen sehen). Die Schilder mussten bei Reisen ins Ausland (auch nach Frankreich) am Fahrzeug angebracht
sein. Vom 1. Januar 1957 an galt
auch im Saarland wieder das D-Schild.
(Das
SA-Schild oben ist aus der Sammlung von Gerd Schulthess, St. Ingbert.
Er hatte es damals an seiner VeloSolex angebracht.)
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Eine elegante Lösung
war die Verbindung von Autonummer und Länderkennzeichen
in einem einzigen Schild (aus der Sammlung
von Rolf Helbig, 65934 Frankfurt) |

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Eine kleine Anekdote aus den 50er Jahren, erzählt von Christian Rumler (geboren im Saarland, lebt jetzt in Tirol):
Wir haben damals des Öfteren Reisen nach Österreich
unternommen. Wegen unseres exotischen schwarzen Nummernschildes und SA - Länderkennzeichens haben uns die Leute manchmal gefragt, wo wir denn herkommen. Um unsere Exotik noch zu
unterstreichen, haben wir ihnen kurzerhand erklärt, wir kämen aus Süd-Afrika....
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6)
"Versuchs-" oder "Vorführwagen"
mit Kurzzeitzulassung: VWS/VW
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Ein Panhard Dyna Z. (Ausschnitt aus einem Foto von Walter Barbian) |

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Nach meiner Erinnerung
wurde "VWS" umgangssprach-
lich als Abkürzung
für "Vorführ-Wagen Saar" oder auch
"Versuchs-Wagen Saar" bezeichnet.
Aber in Wirklichkeit hatten die drei
Buchstaben (genauso wie "OE")
keine Be- deutung. Mit den VWS-Kennzeichen
wurden Werkstatt- und Vorführwagen
mit Kurzzeit-Zulassung und -Versiche- rung
für Prüfungs-,
Probe- und Überführungsfahrten versehen, so wie
es heute mit den roten Kennzeichen geschieht.
An den VWS-Kennzeichen
war der Zulassungsort nicht erkennbar, wohl aber bei der folgenden
Abart:
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Bei dieser (wohl wesentlich selteneren)
Ausführung des "Vorführwagen"-Kennzeichens
war der Ort der Zulassungsstelle zu erkennen.
Der hier gezeigte LKW der Karlsberg-Brauerei
war mit einer Kurzzeitzulassung versehen
worden, weil er zu Reparatur- oder Umbauzwecken
zum Karosseriewerk Schreiner in Saarbrücken
gebracht worden war. Er hatte zu diesem
Zweck aber kein "VWS"- Kennzeichen
erhalten, sondern eine "VW"-Nummer, an die die Kennung "OE1"
(für Homburg) angehängt wurde.
Das vorher gülltige normale OE1- Nummernschild
hatte man teilweise abgedeckt.
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Bei diesem VWS-Schild (Foto rechts), das sich an einem Speditionswagen
der Fa. Anterist und Schneider befand, sieht man,
dass es über einem SB-Nummernschild
angebracht war. Das zeigt, dass die VWS-Schilder
auch noch nach der politischen Rückgliederung
der Saar (1957) zunächst weiter benutzt
wurden. Sie wurden sogar bis in die 60er Jahre hinein noch verwendet, bevor die roten Überführungskennzeichen auch bei uns eingeführt wurden.
Weitere Fotos
mit "VWS"- Nummernschildern finden
Sie auf der Seite Nutzfahrzeuge. |
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7)
"Département"-Kennzeichen "Sarre"
für LKW (1949 bis ~56):
In Frankreich war
es für LKW vorgeschrieben, dass vorne
auf der Fahrerseite ein Schild mit dem Namen
des Départements angebracht war,
aus dem das Fahrzeug stammte. Da das Saarland
damals zum französischen Wirtschaftsraum
gehörte, galt diese Regel auch für
saarländische LKWs bei Fahrten nach
Frankreich. Statt des Namens eines Départements
wurde das Wort "Sarre" verwendet. Hierzu die beiden
folgenden Fotos (der LKW im Foto rechts ist aus Paris
und trägt deshalb ein Schild mit der Aufschrift
"Seine"):
Hinweis: Weitere LKW,
Möbel-, Getränke-, Kohle-Transporter
usw. mit SA- und OE-Kennzeichen finden Sie
auf der Seite Nutzfahrzeuge. |
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8)
Nach der politischen Rückgliederung
1957:
HOM,
IGB, MZG, OTW, SB, SLS, WND

Vom 2. Januar 1957 an wurden im Saarland bei Neuzulassungen nur noch Nummernschilder
zugeteilt, die den in der Bundesrepublik üblichen entsprachen und mit HOM, IGB, MZG, OTW, SB, SLS, WND begannen. Diese Kürzel sind in der ersten Tabelle oben
auf dieser Seite (unter Punkt 3) bereits mit aufgeführt. An bereits zugelassenen Fahrzeugen konnten
vorhandene OE-Kennzeichen auch über
dieses Datum hinaus belassen werden,
sie verloren aber am 31.12.1958 endgültig ihre Gültigkeit
und mussten spätestens dann durch
die neuen Schilder ersetzt werden (siehe Schreiben rechts!).
Weitere Entwicklung: Neu zugelassene Fahrzeuge erhielten ab 1968 in den Mittelstädten Neunkirchen und Völklingen die neuen Kürzel NK bzw. VK. Mit der Gebietsreform 1974 wurde auch für den neuen Landkreis Neunkirchen (bisher Kreis Ottweiler) NK eingeführt. Von diesem Zeitpunkt an wurden keine neuen OTW-Nummern mehr vergeben. Bereits vorhandene konnten aber beibehalten werden und sind sogar heute
noch gelegentlich an älteren Fahrzeugen zu sehen, die seither nicht ab- oder umgemeldet wurden. Aus den bisherigen Kreisen St. Ingbert und Homburg wurde 1974 der neue Saarpfalz-Kreis mit dem einheitlichen Kennzeichen HOM; nur an Besitzer von Kfz in der Stadt St. Ingbert werden weiterhin IGB-Nummern ausgegeben.
Neueste Entwicklung: Der Bundesrat hat im September 2012 beschlossen, dass abgeschaffte alte Kennzeichen wieder verwendet werden dürfen. Im Saarland könnte demnach das alte OTW wieder eingeführt werden. Dann könnte man vielleicht auch wieder den alten Spruch hören: "Behüte uns
vor Eis und Schnee, vor SLS und OTW!"
Abbildung oben: Ein solches Schreiben
erhielten die Fahrzeughalter 1957/58 von ihrer Straßenverkehrsstelle. Die Umschreibung war natürlich
gebührenpflichtig und kostete 250 Frs.(etwa 1,10 Euro). (Das Schreiben wurde von
Christian Gärtner zur Verfügung gestellt.)
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9) Kraftfahrzeugbriefe
erzählen Geschichte. 
Ein Fahrzeug,
viele verschiedene Kennzeichen
Der folgende Kraftfahrzeugbrief (Michael John, Holz, hat ihn in einem Nachlass
entdeckt) belegt das wandelhafte Leben
eines Fahrzeugs, das vier Besitzern gehörte,
fünf verschiedene Nummernschilder trug
und über eine Zeitspanne von nur elf
Jahren drei verschiedene Kennzeichenarten tragen
musste. Es wurde am 16.04.1937 in Saarbrücken erstmalig zugelassen
und erhielt das Kennzeichen Saar 33951. Nach zehn Jahren
wechselte es den Besitzer und erhielt in
St. Ingbert die neue Nummer Saar 49677 zugeteilt. Ein halbes
Jahr nach Kriegsende ließ es ein neuer
Eigentümer am 14.09.1945 unter der
Nummer Saar
13878
wieder zu. Kurz darauf wurde demselben Besitzer
die neue Nummer SA-04-0245
erteilt.
Er wohnte in Bildstock, das damals zum Landkreis Saarbrücken gehörte (deshalb die 04 im Kennzeichen). Im April 1948 wechselte der Besitzer wieder, das alte Kennzeichen
blieb zunächst weiter gültig. Aber im Jahr
1949 wurde das SA-Kennzeichen in ein OE-Kennzeichen umgeschrieben. Dabei wurde, wie es damals üblich war, die vierstellige Nummer 0245 (ohne die Null) als 245 beibehalten und die
Kreis-Kennzahl 4 blieb ebenfalls. Und so wurde
aus SA- 04-0245 die Nummer 245-OE 4. Am 22.12.1950 wurde das Fahrzeug
schließlich stillgelegt.

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Der Kfz-Brief
oben gehörte zu einem
Goliath
F 400, einem kleinen drei- rädrigen Liefer- wagen.
(Foto des Modells:
R. Freyer).
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Interessante Details eines Motorrad-Briefes:
In dem oben abgebildeten Kfz-Brief befinden sich auf der linken Seite vier Siegel von Zulassungen aus 1937 und 1943. Die Hakenkreuze in den Siegeln wurden nach 1945 mit Tintenstrichen unsichtbar gemacht. In anderen Kfz-Briefen mit ähnlicher Geschichte ist dies nicht geschehen, wie man in dem Brief unten links sieht: Hier sind die Hakenkreuze noch gut sichtbar, obwohl 1948 eine Ummeldung erfolgte.
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Vier
verschiedene Arten von Kennzeichen für ein und dasselbe Motorrad!
Auf den verschiedenen Seiten des Briefes kann man sehen, dass
dieses Victoria-Kraftrad zunächstzwei verschiedene SAAR-Nummern
aus 1937 und 1938 hatte. Am 12.8.1939
bekam es in Lockweiler bei Wadern
eine Nummer, die mit IZ begann
(römische 1 und Z). Diese
bezog sich auf die Rheinprovinz, zu
der Wadern damals (und noch bis
zum 1.8.1946 - siehe
Seite Geografie
und Landeskunde)gehörte. Am 28.12.48 erhielt das Krad in Merzig eine
SA-02- Nummer,
die auf dem Titelblatt (Bild
oben) nicht vermerkt, aber
auf der Innenseite (Bild
links) eingetragen ist. Später wurden ihm dann
noch zwei OE-Kennzeichen
zugeteilt.
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Quellen:
- Amtsblatt des Saarlandes
- Journal officiel du Commandement
en Chef Français en Allemagne (Amtsblatt des Oberkommandos
der französ. Besatzungszone)
- Andreas
Herzfeld, Die Geschichte der deutschen Kfz-Kennzeichen, Deutsche Gesellschaft für
Flaggenkunde, 2006.
Link: Auf www.kennzeichengeschichte.de finden Sie weitere Infos
über deutsche Kfz-Kennzeichen (herzlichen Dank
an den Autor Andreas Herzfeld für einige Informationen
zu diesem Thema).
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Inhalt des Kapitels VERKEHR:
a) Wiederaufbau / Autofahren im Saarst.
b) Die Kfz-Kennzeichen des Saarlandes
c) Was bedeutete das "OE"?
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d) PKW: französische Fabrikate
Extraseiten:
Renault 4 CV - Citroën
Traction Avant
e) PKW: deutsche u.ausländische Marken
f ) Motorräder und Motorroller
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g) Fahrzeuge mit "SAAR"-Kennzeichen
h) Nutzfahrzeuge: LKW 1, LKW 2, Kombis, Sonderfahrzeuge, Omnibusse, Straßenbahn, Obusse, Eisenbahn, Feuerwehr, Fliegen, Schiffe
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Diese Seite wurde 2008 begonnen und zuletzt bearbeitet am
29.11.2012
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