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saar-nostalgie.de - SAARSTATUT und Volksbefragung 1955
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2) Volksbefragung
und
Abstimmungskampf
über das
Saarstatut am 23. Oktober 1955
(Mehr über diesen und
andere Aufkleber finden Sie hier.) |
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Das Abkommen zwischen
den Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der
Französischen Republik über das Statut der
Saar
(kurz Saarstatut) wurde zwischen
Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem französischen Ministerpräsidenten Pierre Mendès-France
ausgehandelt und am 23.10.1954 von ihnen unterzeichnet.
Es sah im Wesentlichen
eine Europäisierung
des Saarlandes
vor, das unter Beibehaltung der Wirtschaftsunion mit
Frankreich zu einem supranationalen (außerstaatlichen)
Territorium werden und verschiedene europäische Behörden beherbergen sollte. Es hätte
sich damit zum
ersten Baustein einer künftigen europäischen
Staatengemeinschaft entwickeln sollen.
Einzelheiten über diese Zusammenhänge und Vorgänge können Sie auf der Seite Saarstatut
lesen: A) Wie es zu diesem Statut gekommen war,
B) Was bei Annahme des Statuts aus dem Saarland hätte
werden sollen und C) den vollständigen Wortlaut
des Statuts.

a) Das Gesetz betreffend die Durchführung
der Volksbefragung (VBG) wurde mit seiner Veröffentlichung im
Amtsblatt des Saarlandes (ab Seite 1024/1955) am 8.
Juli 1955 in Kraft gesetzt. Dieses Gesetz regelte alle
Einzelheiten der Volksbefragung. Es legte fest, dass
sie allgemein, gleich, geheim und frei sei, und enthielt
Anordnungen über Stimmrecht, Stimmbezirke, Stimmlisten,
Auszählungsmodi, Feststellung der Ergbenisse u.v.m.
Auch über den Abstimmungskampf ergingen ausführliche
Regelungen, z.B. über die Presse, Flugblätter, Aufschriften
und Plakate (§§
27 - 29). Verboten wurden Lautsprecher
auf öffentlichen
Plätzen und Straßen (§ 30) sowie öffentliche
politische Versammlungen und politische Aufzüge
unter freiem Himmel (§ 32): sie mussten in
geeigneten Räumen oder Hallen abgehalten werden.
Rundfunk und Fernsehen durften keiner Partei Sendezeit
zur Verfügung stellen, und eigene Berichte der
Sender über den Ablauf des Abstimmungskampfes mussten
neutral sein (§ 31). Weitere Einzelheiten
über den Ablauf des Abstimmungs-
kampfs lesen Sie auf den folgenden
Seiten.
b) Die politischen Parteien
wurden genauso
wie die Vereine, Zeitungen und öffentliche Versammlungen
drei Monate vor dem Abstimmungstag nach den Bestimmungen
des Saarstatuts (Abschnitte VI und X) von jeglicher Genehmigungspflicht befreit. Das dafür notwendige neue Vereins-, Versammlungs-
und Pressegesetz trat ebenfalls am 8. Juli 1955 in Kraft.
Dadurch konnten bisher verbotene (DPS) oder nicht zugelassene Parteien (CDU-Saar,
DSP usw.) unzensiert an die Öffentlichkeit treten.
Wegen der kurzen Zeitspanne bis zur Abstimmung mussten
die neuen Parteien sich in aller Eile organisieren,
Mittel zur Finanzierung ihrer Aktivitäten besorgen
und geeignete Presseorgane aus dem Boden stampfen. Mit
Amtsblatterlass (Seite 1053 von 1955) wurden vom 25.
Juli 1955 an die damals bestehenden europäischen Organisationen (s.
Tabelle) hinsichtlich
der Benutzung von Plaktanschlagtafeln wie politische
Parteien angesehen. Am 3. September schlossen sich CDU-Saar,
DSP und DPS zum Deutschen
Heimatbund
zusammen, um gemeinsam und mit vereinten Kräften
gegen die Annahme des Saarstatuts zu kämpfen (lesen Sie hierüber den
Deutsche-Saar-Artikel auf der Seite Zeitungen).
Die
am Abstimmungskampf teilnehmenden Parteien
und
ihre Vorsitzenden
|
F Ü
R das Saarstatut waren:
CVP (Christliche Volkspartei
des Saarlandes);
Johannes Hoffmann
SPS (Sozialdemokratische
Partei des Saarlandes);
Richard Kirn
sowie
kleinere bzw. Splitterparteien:
FDP (Freie Deutsche Partei;
Info:
letztes Bild Seite Plakate!).
UAPS (Unabhängige
Arbeiterpartei Saar)
CSU-Saar (Christlich-Soziale
Union; Info
siehe hier.)
Europäische
Organisationen (siehe Absatz über
dieser Tabelle):
EU (Europa-Union)
NEI (Nouvelles Équipes
Internationales oder
Gruppe Neues Europa)
Die Europa-Bewegung des Saarlandes war keine Partei,
setzte sich aber mit Hilfe von großformatigen
Zeitungsanzeigen für das Saarstatut ein. |
GEGEN das
Saarstatut kämpften:
a)
Die drei Heimatbundparteien, die erst ab 8. Juli 1955 zugelassen
worden
waren:
CDU-Saar (Christlich-Demokrat. Union
Saar); Dr.
Hubert Ney
DSP (Deutsche Sozialdemokratische
Partei); Kurt
Conrad
DPS (Demokratische
Partei Saar); Dr.Heinrich
Schneider
b)
Andere "Neinsager"-Parteien:
KP
bzw. KPS (Kommunistische Partei, Landesverband Saar);
(Fritz Bäsel)
DDU (Deutsche
Demokratische Union, linksgerichtet).
|
Eine ausführliche
Aufstellung aller Parteien und Berichte
über ihren Werdegang finden Sie auf
der Seite Politische
Parteien. |
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c)
Der eigentliche Abstimmungskampf begann offiziell am 23. Juli 1955 und wurde, wie die Abstimmung selbst, von einer Kommission
der WEU überwacht,
nämlich der "Europäischen Kommission
für das Saar-Referendum".
Alle Parteivorsitzenden,
sämtliche Herausgeber von Zeitungen und anderen
Druckerzeugnissen sowie alle Redner bei Kundgebungen
mussten zur Teilnahme an der Volksabstimmung Berechtigte
(also Stimmberechtigte) sein. Sämtliche Druckstücke, die verteilt
oder aufgehängt wurden, mussten im Saarland gedruckt
worden sein und Angaben über den Herausgeber und
die Herstellerfirma enthalten. Mit diesen Maßnahmen
wollte man eine Beeinflussung des Abstimmungskampfs
durch Wahlpropaganda aus dem Ausland, besonders der
Bundesrepublik, verhindern. Zahlreiches Propagandamaterial
erreichte die saarländische Bevölkerung aber
trotz aller Verbote: Sie wurden über die deutsch-saarländische
Grenze geschmuggelt und heimlich verteilt.
Der Abstimmungskampf
verlief sehr leidenschaftlich. Es kam zu einem
verbissenen Gefecht zwischen den Ja- und Nein-Sagern,
das mit Hilfe von Plakaten, Flugblättern und Aufklebern aller Art und
Anzeigen in den verschiedenen Presseorganen sowie bei Abstimmungs-
kundgebungen ausgetragen wurde.
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In den Zeitungen
und Sonderblättern lieferten sich die Parteien
eine regelrechte journalistische "Schlammschlacht"
und schreckten nicht vor Verunglimpfungen und Beleidigungen
zurück. Eine ausführliche Aufstellung aller
Zeitungen und Sonderblätter, die am Abstimmungskampf
teilnahmen, mit den Original-Titelzeilen und weiteren
Einzelheiten über die Blätter finden Sie unter
Zeitungen.
Beide Lager waren
nicht
zimperlich
in der Wahl ihrer Mittel: Die Ja-Sager wurden als Separatisten beschimpft, während
Heinrich Schneider (DPS) und die anderen Neinsager als
Nationalisten oder sogar Nazis bezeichnet wurden.
Beide Seiten leisteten sich Ungerechtigkeiten und Entgleisungen,
übertrieben oft maßlos und scheuten auch
nicht davor zurück, Plakate und Klebezettel des jeweiligen
Gegners zu übermalen, abzureißen oder zu
überkleben (siehe
Bild rechts und Text unten; weitere Infos auf der Seite
Plakate).
Bei den Kundgebungen kam es zu schweren
Auseinandersetzungen zwischen den beiden Lagern und
heftigen Angriffen auf die Gegner des Statuts einerseits
und auf Ministerpräsident Hoffmann und seine Regierung
andererseits (siehe Seite Tumulte).
Zum Bild rechts:

(Ausschnitt und Bild aus der
Saarbrücker Zeitung, Oktober 1955) |
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d) Zweigeteiltes
Land: Der
Abstimmungskampf
ging
mitten durch Familien, Freundeskreise, Dörfer und
Gemeinden hindurch und trieb einen Keil zwischen sie.
Mit welcher
Inbrunst er von der ganzen Bevölkerung mitgetragen
wurde und welche Auswirkungen er auf das Leben der Menschen
während dieser Zeit hatte, beschreibt der folgende
Ausschnitt aus Werner Reinerts Roman "Der Dicke
muss weg", Dillingen 1980, Seite 137f: |


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Armin Schlicker
schreibt über den Abstimmungskampf auf der Internetseite
des Historischen Vereins der Stadt Neunkirchen (www.hvsn.de):
"Die jahrelang
aufgestaute Wut über Annexionsversuche, Bevormundung,
Bespitzelung, Vorenthaltung demokratischer Rechte und
Abschottung von der Bundesrepublik brach jetzt explosionsartig
aus. Die Bevölkerung war auch deshalb so gegen
Hoffmann aufgebracht, weil dieser die Zustimmung der
Bundesregierung und des Bundestages zum Saarabkommen
so interpretierte, als ob damit alles, was vorher an
der Saar geschehen sei, eine Rechtfertigung gefunden
habe. Auf der prodeutschen Seite bestand die Sorge,
eine Annahme des Statuts könne die Trennung der
Saar von Deutschland auf unabsehbare Zeit zementieren."
(...)
"Die Radikalisierung
des Abstimmungskampfes war das Ergebnis der 10-jährigen
Freiheitsunterdrückung an der Saar. Die neuen Möglichkeiten
der freien Meinungsäußerung in Wort und Schrift
wurden extensiv ausgenutzt. Dabei spielte der Vorsitzende
der DPS, Dr. Heinrich Schneider, und seine Zeitung Deutsche
Saar eine herausragende Rolle. Seine Veranstaltungen
waren am besten besucht, da er die härtesten verbalen
Attacken führte, die oft auch unter die Gürtellinie
gingen. Wahlveranstaltungen heute sind dagegen die reinsten
Kaffeekränzchen."
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Der Konflikt zwischen
Bundes-CDU und Saar-CDU
Ein
brisanter Aspekt in diesem Abstimmungskampf ergab sich
aus der Tatsache, dass Bundeskanzler Konrad Adenauer
- der ja das Saar-
statut
zusammen mit Pierre Mendès-France in Paris erarbeitet
hatte - mit seiner Bundes-CDU natürlich f ü r das Statut war
und deshalb
die
Bürger an der Saar dazu aufforderte, es zu billigen.
Auf Plakaten rief sein Konterfei ihnen zu: "Ja zum Saarstatut".
In einer Rede am
2.9.1955 in Bochum sagte er, er verstehe zwar, dass
die Saarländer gerne Johannes Hoffmann und seine
Regierung loswerden wollten, aber gerade deshalb sollten
sie dem Statut zustimmen und anschließend einen
neuen Landtag wählen, der dann eine neue Regierung
bilden könne.
Die Saar-CDU dagegen hatte
am 7. August 1955 in ihrer Gründungs-
versammlung unter
Dr. Hubert Ney einstimmig beschlossen, g e g e
n das Statut zu kämpfen. So kam es, dass sich die
bundesdeutsche CDU und ihr Parteichef Dr. Adenauer von
der Haltung ihrer Schwesterpartei im Saarland distanzieren
musste.
Lesen Sie dazu einen Zeitungs- artikel aus der AZ Mainz.
Karikatur: Abendpost
v. 19.9.1955 |
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Ich habe
damals (wie wahrscheinlich viele meiner Altersgenossen)
noch nicht genau verstanden, was das Saarstatut für
unser Land bewirkt hätte, wenn es denn in Kraft
getreten wäre. Aber ich wusste auf Grund der Parolen
auf den vielen Plakaten und Zetteln und aus den Zeitungen
sowie aus Gesprächen in der Familie und auf der
Straße, dass seine Ablehnung oder Annahme eine
wichtige Entscheidung für die Zukunft unseres Landes
bedeuten und ein Nein zur Rückkehr der Saar nach
Deutschland führen würde.
Eine Angliederung
an die Bundesrepublik war für meine Familie und
mich alleine schon deshalb wünschenswert, weil
die beiden Schwestern meiner Mutter samt Familien "im
Reich" wohnten (nämlich in Mainz bzw. Alzey), und weil ich
dann z. B. endlich nicht mehr mit dem Fahrrad nach Zweibrücken
hätte fahren müssen, um dort Schallplatten
oder Zubehörteile für mein Fahrrad zu kaufen
und (mit viel Herzklopfen!) über die deutsch-saarländische
Grenze nach Hause zu schmuggeln. |
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Eine in Lausanne erscheinende
schweizerische Zeitung informierte ihre Leser etwa einen
Monat vor der Volksabstimmung im Saarland über
dieses Ereignis aus der neutralen Sicht der Eidgenossen. >>>
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Was am Abend des Abstimmungstags
und an den Tagen und Monaten danach im Saarland geschah,
können Sie auf der Seite Ergebnisse und Folgen lesen. |

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War es eine "Volksabstimmung"
oder eine "Volksbefragung"?
Im Artikel I des
Saarstatuts ist festgelegt: "Nachdem das Statut
im Wege einer Volksabstimmung gebilligt worden
ist, kann es bis zum Abschluss eines Friedensvertrages
nicht mehr in Frage gestellt werden". Auch im danach
folgenden Text des Abkommens ist immer nur von einer
Volksabstimmung die Rede. Trotzdem
stand auf dem offiziellen Stimmzettel zum Referendum
"Stimmzettel für die Volksbefragung über das
europäische Statut für das Saarland"
(siehe unten!). In den meisten Büchern über
diesen Abschnitt der Saargeschichte wird für das
Referendum von 1955 der Begriff "Volksbefragung"
verwendet, aber auch "Volksabstimmung" trifft
man häufig an. Welche Bezeichnung ist die "richtige",
und gibt es Unterschiede zwischen den beiden?
Die Ausdrücke
Plebiszit
und Referendum sind eher allgemeine
Bezeichnungen für die Erkundung der Wählermeinung.
In der Gesetzgebung der heutigen Bundesrepublik Deutschland
gibt es weder den Begriff der Volksbefragung noch den
der Volksabstimmung. Im Grundgesetz ist nur ein Volksentscheid vorgesehen, und zwar bei einer Neugliederung
des Bundesgebiets, z. B. bei Grenzveränderungen
eines deutschen Bundeslandes (Artikel 29), sowie zur
Verfassungsablösung (Artikel 146). Auch in den
Verfassungen der Bundesländer werden nur die Begriffe
Volksbegehren und Volksentscheid verwendet.
In der Verfassung
Oesterreichs gibt es folgende Festlegung: Eine Volksbefragung
ist
ein unverbindliches Referendum. Sie
ist konsultativ, d.h., das Parlament
ist nicht an ihr Ergebnis gebunden (es hat allerdings
dort bisher noch nie eine Volksbefragung stattgefunden).
Im Gegensatz dazu ist eine Volksabstimmung verbindlich. Nach dieser (oesterreichischen)
Sicht war das Saar-Referendum vom 13. Januar 1935 eine
echte
Volksabstimmung, d.h., der Wille der Wähler (Rückkehr
zu Deutschland) musste danach umgesetzt werden. Und
auch beim Referendum vom 23. Oktober 1955 war das Votum
der Wähler verbindlich, denn ob das Saarstatut
in Kraft gesetzt wurde oder nicht, war von seinem Ergebnis
abhängig. Demnach wäre auch für 1955
die Bezeichnung Volksabstimmung die zutreffende - jedenfalls
nach der oesterreichischen Auslegung. Warum die saarländische
Regierung die Vorgabe des Saarstatuts übergangen
und aus der "Abstimmung" eine "Befragung"
gemacht hat, konnte ich bisher nicht herausfinden. |
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So sah der
Original-
Stimmzettel
für die Volks-
befragung aus
>
hier schon
"vor-ausgefüllt"
auf der Titelseite
von "Wir sagen Ja!"
(Sonderblatt
der CVP) |

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Auf den folgenden Seiten finden Sie umfangreiches
Propagandamaterial aus dem Abstimmungskampf von
1955, Plakate, Handzettel, Flugblätter, Aufkleber
usw., von denen
ich damals - ich war gerade 13 Jahre alt - zahlreiche
Exemplare in den Straßen meiner Heimatstadt
Neunkirchen aufgesammelt oder von Wänden und Laternenpfosten
abgezogen hatte. Zusammen mit Zeitungsausschnitten habe ich sie damals in drei alte Schulhefte
eingeklebt (siehe
unten!) und jahrzehntelang
aufbewahrt, bis ich mich 2007, anlässlich der 50-Jahrfeier
des Bundeslandes Saar, dazu entschloss, die interessantesten
davon ins Internet zu stellen. Daher sind die meisten
der auf den folgenden Seiten gezeigten Dokumente aus
meiner Sammlung
(Ausnahmen -
hauptsächlich Plakate - sind durch Quellenangaben
gesondert gekennzeichnet). Einige Stücke stammen
auch aus der Sammlung von Wilhelm Mäs, Riegelsberg,
die er mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt
hat.
Ich habe die Dokumente bewusst
nicht nach "Ja- und Nein-Sagern" getrennt
sortiert, sondern sie nach Themen aufgeteilt.
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Kleine Literaturauswahl
zum Thema Volksbefragung:
- Stadtverband Saarbrücken,
Regionalgeschichtliches Museum (Herausg.): Von der 'Stunde Null' zum
'Tag X', Saarbrücken
1990
- Gerhard Ames, Ludwig Linsmayer
(Hg.): Ja und
Nein - Das Saarreferendum von 1955. Saarbrücken, 2005.
- Johannes Hoffmann: Das Ziel war Europa. Der Weg
der Saar 1945-55,
München, Wien1963
- Heinrich Schneider: Das
Wunder an der Saar.
Stuttgart 1974
- Jacques Freymond: Die Saar 1945 - 1955, München 1961
- Robert H. Schmidt: Saar-Politik 1945 - 1962, Berlin 1959 - 1962 (3-bändig)
- Klaus Altmeyer u.a.: Das Saarland. Saarbrücken 1958
- Werner Reinert: Der Dicke muss weg. Ein Saar-Roman, Dillingen/Saar
1980
- Herbert Elzer: Die deutsche Wiedervereinigung an der Saar. Bd. 8 d. Schriftenreihe d.
Stiftung Demokratie Saarland. St. Ingbert 2007. |
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Diese Seite wurde zuletzt bearbeitet am
13.04.2009
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