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Die Wartburg wurde 1927/28 als evangelisches Gemeindehaus der Kirchengemeinde St. Johann erbaut.
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Sie macht schon einen recht "trutzigen" Eindruck, die Saar- brücker Wartburg. Sie wurde ur- sprünglich als Gemeindehaus für die (finanziell gut ausgestattete) evangelische Kirchengemeinde
St. Johann errrichtet. Ihr Erbauer war der Architekt Rudolf Seifert (Foto). Der Standort war damals noch Teil der Nauwieser Straße, heute gehört er zur Martin-Luther-Straße.
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Das Foto links ist von etwa 1949 (Stadtarchiv Saarbrücken).
Rechts: So sieht das Haus heute aus (Januar 2010) (Foto: R.Freyer)
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Die Wartburg war ein typisches Beispiel für den Kunst- und Architekturstil, der in den 20er und 30er Jahren von Frankreich aus unter dem Begriff "Art-Déco" in die ganze Welt ging. Damit trat er die Nachfolge des damals bereits abgeklungenen Jugendstils an und wurde zum Stil der "goldenen 20er Jahre". Er zeichnete sich durch geometrische Strukturen und stilisierte natürliche
Formen aus. Ein typisches Beispiel dafür ist der rückwärtige Teil der Wartburg, nämlich das Bühnenhaus (auf den Fotos oben im Vordergrund zu sehen und zur heutigen Hessestraße hin gelegen) mit seinen senkrechten und waagerechten geraden Linien, die im Zuge der Renovierungen des Gebäudes inzwischen leider fast gänzlich entfernt worden sind (Foto oben rechts). Auch die Gestaltung des großen Festsaales verriet die Züge
des Art-Déco-Stils, als Beispiel mag die große Leuchte über der Bühne dienen (siehe Innenaufnahmen weiter unten!).
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Die Bauherren verliehen dem Gemeindehaus den Namen "Wartburg" in Erinnerung an die Wartburg in Eisenach, Thüringen, auf welcher der Reformator Martin Luther 1521/22 Zuflucht gesucht und das neue Testament ins Deutsche übersetzt hatte. Der Saarbrücker Pfarrer Wilhelm Reichard schrieb dazu in der Festschrift zur Einweihung der Wartburg
"Wir dachten an die Wartburg als an die sagenumwobene, mit deutscher Geschichte und Kultur verknüpfte romantische Feste." Ein weiterer Grund für die Namensgebung sei die Tatsache gewesen, dass das Saarbrücker Gebäude "wie ein steingewordener Ausdruck trotziger Kraft" in den Himmel ragte und mit seinem "gewaltigen Saalbau" und den "burgartigen, zinnengekrönten Formen seines Bühnenhauses" wie eine Burg erschien [1].
Da die Gemeinde sehr viele Mitglieder hatte und einen großen Saal benötigte, wurde das Gebäude mit einem großzügig bemessenen Festsaal ausgestattet, der viele Jahre lang der weitaus größte Veranstaltungssaal im ganzen Saargebiet war (siehe Fotos weiter unten!). Er fasste 1400 bis 1700 Personen.
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Am 11. November 1928 wurde die Wartburg in feierlich-kirchlichem Rahmen eingeweiht. Oben die Einladung an "hochwohlgeborene" Gäste.
Die Wartburg wurde etwa gleichzeitig mit der Versöhnungskirche in Völklingen gebaut und eingeweiht. Beide Gebäude tragen in ihrer ursprünglichen Baugestalt und Nutzung einer vom Nationalismus durchdrungenen Glaubensidee Rechnung [2].
[1] W.Reichard: Festschrift zur Vollendung und Einweihung des Ev. Gemeindehauses "Wartburg" Saarbrücken-St.Johann. Saarbrücken 1928.
[2] http://www.memotransfront.uni-saarland.de/sakralbauten.shtml.
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Bilder aus der Wartburg kurz vor ihrer Einweihung (Stadtarchiv Saarbrücken; L. Werner).
Unten: Blick von der Mittelempore auf die Bühne. Rechts: Die Mittelempore im großen Festsaal. Das Farbfoto darunter zeigt die Wandelhalle der Wartburg.
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Erste Saar-Volksabstimmung am 13. Januar 1935
Die Stimmen der Volksabstimmung wurden vom 13. bis 15. Januar in der Wartburg ausgezählt. Die versiegelten Abstimmungsurnen aus allen saar-
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ländischen Gemeinden wurden am Abend des 13. Januar 1935 unter strenger Bewachung
durch internationale Polizeieinheiten in den Festsaal der Wartburg gebracht.
Das Abstimmungsergebnis verkündete dann am 15. Januar um neun Uhr morgens der schwedische Präsident der Regierungskommission, Rohde. Dieses Ereignis wurde direkt aus der Wartburg im Reichsrundfunk übertragen. Zur Erinnerung daran wurde im Eingangsbereich der Wartburg eine Tafel aufgehängt (s. Bild links oben, Foto: R. Freyer). Nach dem Krieg ließen die Franzosen sie entfernen,
weil sie an die Volksabstimmung erinnerte, die 1935 zur Rückkehr der Saar an Deutschland führte. Nach dem Ende des Saarstaats beschloss der Saarbrücker Stadtrat in seiner Sitzung vom 30.10.1956, die Tafel wieder zu errichten und am 13. Januar 1957 einzuweihen [1]. Sie ist noch heute dort zu sehen. An der Wand gegenüber der Tafel ist auch ein altes Foto des großen Festsaals angebracht. An die spätere Verwendung der Wartburg als Funkhaus von Radio Saarbrücken
gibt es dort aber keinen Hinweis. [1] Stadtratsbeschluss vom 30.10.1956, Stadtarchiv Sbr.
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1935 bis 1944: Gelegentliche Nutzung durch den Reichssender Saarbrücken
Nach dem Anschluss des Saargebiets an das Deutsche Reich wurde in der Wartburg am 4. Dezember 1935 der Reichssender Saarbrücken mit einer großen Feier eröffnet.
Auch in den folgenden Jahren wurden bis zum Krieg zahlreiche größere Aufführungen im Wartburgsaal veranstaltet und im Radio über- tragen. Es gab volkstümliche Programme (z.B. "Sperlings Bunte Bühne", die im ganzen Reich ausgestrahlt wurde), aber auch Sinfoniekonzerte.
Die eigentlichen Studios des Senders waren aber in anderen Gebäuden der Stadt untergebracht (siehe auch auf der Seite Rundfunkgeschichte, im Teil a). Foto: Stadtarchiv Sbr.
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Nach dem 2. Weltkrieg ...
... wurde die Wartburg von der evangelischen Kirchengemeinde als Gemeindehaus noch weiter verwendet. Im großen Festsaal fanden aber auch größere Veranstaltungen aller Art statt, wie z.B. die erste öffentliche Nachkriegsversammlung der saarländischen Sozialdemokraten im Januar '46.
Die Wartburg beherbergte damals auch ein Kino. Die Wartburg-Lichtspiele waren neben d. Kino im Johannishof das erste wieder funktionierende Lichtspielhaus in der Stadt nach dem Krieg.
In der Hauptsache aber fungierte die Wartburg ab 1946 als Funkhaus für Radio Saarbrücken (siehe weiter unten!).
Diese beiden Fotos zeigen die Wartburg von der Martin-Luther-Straße aus gesehen. Aus dieser Perspektive lässt sie ihre riesigen Ausmaße nur erahnen. Das eigentliche Gebäude erstreckt sich zwischen Martin-Luther-Straße und Hessestraße.
Foto links (ca. 1950): Stadtarchiv Saarbrücken.
Foto rechts: R. Freyer (Januar 2010).
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Die Wartburg kurz nach dem Krieg
In seinem autobiographischen Roman "La troisième personne" [1] beschreibt François-Régis Bastide aus Biarritz die Wartburg, so wie er sie Ende 1945 bei seiner Ankunft in Saarbrücken vorfand. Er nahm dort eine Stelle im Informationsbüro der französischen Militärregierung ein und kümmerte sich unter anderem darum, für den
Rundfunk wieder
ein Sinfonieorchester aufzubauen. (Über seine weiteren Tätigkeiten an der Saar werden wir in Kürze an anderer Stelle dieser Website berichten; siehe Pausenzeichen.)
Die Wartburg in Saarbrücken ist ein riesiges Gebäude aus roten Steinen, dessen Architektur ziemlich afrikanisch anmutet. Sie überschaut ein Stadtviertel mit kleinen sumpfigen Schrebergärten, und man weiß nicht genau, ob sie ein Kino, eine Kathedrale, ein Museum, ein Spielkasino oder ein Hallenschwimmbad ist. Vor den Bombenangriffen war sie nur
ein kleiner friedlicher
Ort für protestantische Sozialarbeit. In dem großen Saal, der 1200 Personen fasst, wurden die Stimmzettel des 13. Januar 1935 ausgezählt, durch die die Saarländer zu ihrer geliebten deutschen Nation zurück- kehrten, wobei 5 % der Stimmen (aus purer Höflichkeit) dem beschützenden Frankreich zugestanden wurden.
Dieser Saal hat eine wunderbare Akustik. Die politischen Reden, die lutherischen Predigten, die Chöre und Orchester haben die Schönheitsfehler ausgebügelt, die der Architekt so breit über sein Werk verstreut hat: Die Töne und die Stimmen haben die Wände geputzt und die Decken mit einer wundersamen Patina überzogen, sie haben
die Unebenheiten geglättet und die Unschönheiten ausgeglichen, um einen Tempel des vollkommenen Klangs zu schaffen.
Die Bomben und Geschütze haben die Wartburg verschont, während sie die gesamte übrige Umgebung zerstörten. [2] (...)
Da der Saal gut beschützt war, wird er dem ganzen Saarland als künstlerisches Zentrum dienen, bis das Theater wieder aufgebaut ist. Diese Tatsache hält aber natürlich keinesfalls die kurzerhand neu organisierten politischen Parteien davon ab, sich dort jeden Sonntag vor den Gottesdiensten prächtigen Rededuellen hinzugeben. Das
Wort geht dem Gebet voraus. Das Gebet der Musilk. [3]
[1] François-Régis Bastide. La Troisième Personne. Roman. Mulhouse, Paris, Lausanne 1948.
[2] Diese Einschätzung des Autors steht im Widerspruch zu derjenigen in dem Text-
ausschnitt rechts, 2. Satz: "...mit schwersten Beschädigungen...".
[3] François-Régis Bastide, a.a.O., S. 139 ff. (Übersetzung: R. Freyer.)
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Die "Umwidmung"...
...der Wartburg nach dem Krieg in ein Lichtspielhaus und Funkhaus löste bei deren Eigentümerin, der evangelischen Kirchengemeinde
St. Johann, keine Freude aus.
In der Festschrift "375 Jahre evangelische Kirche an der Saar" von 1950 [1] war in einem Bericht der Gemeinde St. Johann folgendes zu lesen:

[1] Superintendent Wilhelm Engel, Dirmingen. 375 Jahre evangelische Kirche an der Saar. 1950. Seite 67.
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Die Wartburg als Funkhaus von Radio Saarbrücken
Die Wartburg wurde im Krieg stark beschädigt und ab 1945 mit Hilfe der französischen Militärregierung repariert. Die Franzosen wollten in Saarbrücken einen Radiosender zur Verfügung haben, der sie bei der Durchsetzung ihrer Ziele im Saarland unterstützen konnte. Und so gab es am 17. März 1946 in der Wartburg gut 10 Jahre nach der Eröffnung des Reichssenders eine erneute feierliche Einweihung.
Der neue Sender trug den Namen Radio Saarbrücken. Die Wartburg wurde zum Sitz und Funkhaus des Senders, und der Festsaal (Bild unten) wurde als Großer Sendesaal benutzt. Daneben wurden verschiedene Studios eingerichtet, die zu unterschiedlichen Zwecken benutzt wurden:
- Sprecherstudios für Wortsendungen, besonders die Nachrichten, die Stimme des Tages, religiöse Sendungen, Frauen- und Kinderfunk, die Saarlandbrille u.v.m.
- Sendesäle, die für Proben und Aufnahmen der verschiedenen Orchester ver- wendet wurden.
Fotos und weitere Informationen aus der Zeit der Funkhausfunktion der Wartburg finden Sie weiter unten.
Mehr über die Entwicklung des Rundfunks an der Saar im Allgemeinen und über Radio Saarbrücken im Besonderen können Sie nachlesen auf den Seiten Rundfunkgeschichte und Radio Saarbrücken..
Plakat zur Eröffnung in der Wartburg am 17. März 1946. (Stadtarchiv Saarbrücken)
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Da der Vertrag von Radio Saarbrücken mit dem Besitzer der als "provisorisches" Funkhaus genutzten Wartburg am 31.12.1956 ablief, plante man auf einem sechs Hektar großen Gelände auf dem Winterberg in Saarbrücken den Bau von vier Häusern in parkartigem Gelände. Sie sollten zum neuen Funkhaus für das Saar-Radio und -Fernsehen mit insgesamt 100 000 cbm umbautem Raum werden. Aber diese Pläne wurden nach der Volksabstimmung 1955 aufgegeben; statt dessen fand der SR neue Möglichkeiten auf dem Halberg.
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Die weitere Entwicklung der Wartburg nach der Angliederung der Saar an die Bundesrepublik 1957/59

Im Jahr 1961 zog der Saarländische Rundfunk ins Schloss Halberg um. Das saarländische Fernsehen benutzte aber für die Aufzeichnung seiner Shows und Fernsehspiele weiterhin die Wartburg. Dazu kamen bekannte Künstler
dorthin, z.B. die Filmschauspielerin Hildegard Knef, die zu dieser Zeit
eine neue Karriere als Chansonsängerin begann und 1963 vom SR in einem Porträt unter der Regie von Truck Branss vorgestellt wurde. Es wurden auch andere Shows dieses Regisseurs in
der Wartburg gedreht, z.B. "Françoise Hardy - Porträt
in Musik“.
1964 fanden in der Wartburg die Dreharbeiten zum TV-Krimi "Der Aussichtsturm“ statt. Der Regisseur Wilm ten Haaf, der beim Rundfunksender Radio Saarbrücken
das Hörspiel aufgebaut hatte, inszenierte dort später große Fernsehspiele und mehrere Tatorte.
Nach dem Auszug des Rundfunks wurde die Wartburg umgebaut. Heute beherbergt sie zahlreiche Büroräume privater Firmen, z. B. die Sparkassenakademie Saar des Sparkassenverbandes, das Max Planck Institute for Software Systems und die PLUSCARD Service-Gesellschaft für Kreditkarten-Processing mbH. Der große Festsaal existiert nicht
mehr; er musste ebenfalls Büroräumen weichen. Durch die eingreifenden Umbauten sieht heute die Fassade der Wartburg und der angrenzenden Gebäude
völlig anders aus als auf den historischen Abbildungen (siehe die Fotovergleiche weiter oben!).
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Fotos aus der Wartburg, als sie Funkhaus von Radio Saarbrücken war
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Da der große Festsaal des Gemeindehauses eine wunderschöne Bühne und Platz für etwa 1500 Zuschauer hatte, eignete er sich hervorragend für die vielen öffentlichen Veranstaltungen des jungen Senders. Und so wurde er zum großen Sendesaal von Radio Saarbrücken.
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Generaldirektor Losson und seine Mitarbeiter (ca. 1950)
V.l.n.r.:
Jean-Bernard Schiff, Leiter der literarischen Abteilung
Edwin Müller, Verwaltungsdirektor
Gérard Losson, Generaldirektor
Pierre Séguy, Sendeleiter
Harald Boeckmann, Chefredakteur
Dr. Rudolf Michl, Musikalischer Oberleiter
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Blick in die verschiedenen Studios, Aufnahme- und Technikräume des Funkhauses von Radio Saarbrücken
Nach Angaben auf der Webseite des heutigen SR war Radio Saarbrücken schon in den frühen 1950er Jahren "ein bestens ausgestattetes Unternehmen mit fünf vollständig ausgerüsteten Studios, Zehntausenden von Schallplatten und Bändern und über 200 fest angestellten Mitarbeitern." Die folgenden Bilder bieten einen Einblick in die Einrichtungen des Funkhauses in der Wartburg.
Die ersten zehn Fotos sind aus der Broschüre "DREI JAHRE RADIO SAARBRÜCKEN", Saarbrücken 1949 (Landesarchiv Saarbrücken, B2482-A).
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Der zentrale Schaltraum war das "Gehirn" des Funkhauses.
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Studio III: Sprecherraum für Nachrichten und Wortsendungen.
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Regieraum1 zu unterschiedl. Zeitabschnitten. Das linke Fenster zeig- te zum Großen Sendesaal (Studio 1), das rechte zum Sprecherraum.
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Der Sendesaal III für Proben und Aufnahmen des großen Orchesters.
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Blick in den Sendesaal 4 (Studio 4).
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Die Verstärkerstelle. Links ein Magnetophon-(Tonband-)Gerät.
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Fernschreibraum der Nachrichtenredaktion.
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Oben: Schallplatten- und Magnetophon-Bandarchiv.
Links: Studio 1: Sprecherraum, z.B. für die Nachrichten (Handgong!)
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Blick auf ein Sendepult im Regieraum des Sprecherraums "Regie 8".Fritz Lukas, einer der Tontechniker,steuert eine laufende Sendung aus.
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Bild links: Sprecherraum Regie 8. - Bilder Mitte u. rechts: Einige Mitglieder des technischen Personals auf der Wartburg (waren später auch auf dem Halberg tätig): Abteilungsleiter Studiotechnik Max Dietz, Aufsichts-Ing. Erich Engel und Fritz Lukas / F. Lukas und Ernst Becker.
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Links: Ernst Becker aus Heckendalheim. Er hat diese sieben Fotos zur Verfügung gestellt.- Rechts: Else Buchholz und Fritz Lukas.
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Sylvester 195? wurde der Jahreswechsel im Regieraum direkt am Studio-Plattenspieler gefeiert.
Die Personen, v.l.n.r.: Rosel Wack, Uschi Eich, Waltraud Margraf (fast verdeckt vom LVD
Fritz Müller); der Lockenschopf gehörte Marliese Mathis, hier geküsst von Josef Becker.
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Die Orchester von Radio Saarbrücken (Stand: etwa 1950)
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Das große Radio-Orchester
auf der Bühne des großen
Sendesaals der Wartburg.
Zusätzlich zu diesem baute Karl Ristenpart etwa ab 1953
das Kammerorchester des Senders auf. Die beiden Klangkörper entwickelten sich aufgrund ihres hohen künstlerischen Niveaus zu musikalischen Botschaftern des Saarlandes in Europa.
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Das Radio-Tanz- und
Unterhaltungsorchester,
Leitung Heinz Gebhardt.
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Das Unterhaltungsensemble unter der
Leitung von Rudi Braun.
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Das Radio-Unterhaltungsorchester
wurde von August Antony
dirigiert.
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Informationen über diese und die später gegründeten weiteren Orchester von Radio Saarbrücken folgen demnächst
Die Fotos der Orchester sind der Broschüre "DREI JAHRE RADIO SAARBRÜCKEN", Saarbrücken 1949, entnommen.
Das Copyright für diese Abbildungen liegt beim Landesarchiv Saarbrücken (B2482-A). Bildbearbeitung: Rainer Freyer.
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Diese Seite wurde erstellt am 28.01.2010. Zuletzt geändert am 18.11.2011
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