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Zur Übersichtsseite "Radio und Fernsehen"
Hinweis: Genaue Angaben zu den Senderstandorten, Sendeleistungen und -frequenzen finden Sie in der Tabelle weiter unten!
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a) Vor 1946: Reichssender Saarbrücken
Die ersten deutschen Rundfunksendungen begannen 1923 in Berlin. Kurz darauf nahmen die Sender Frankfurt und Stuttgart ihren Betrieb auf; sie waren aber im Saargebiet nur schlecht zu empfangen. Ab 1926 wurde der Empfang durch den neuen Sender bei Kaiserslautern verbessert. Im Saargebiet, das seit 1920 dem Völkerbund unterstellt und wirtschaftlich mit Frankreich verbunden war, gab es vor 1935 keinen eigenen Rundfunksender. Es wurden allerdings mehrfach einzelne Sendungen anderer Reichssender von der Saar aus übertra- gen, die erste im Jahr 1929.
Nach dem Anschluss des Saargebiets ans Deutsche Reich (am 1. März 1935) begann der neue Reichssender Saarbrücken zunächst mit Probesendungen und am 29. September 1935 mit einem eigenen Vollprogramm. Am 4. Dezember 1935 wurde der Reichssender Saarbrücken mit einer großen Feier in der Saarbrücker Wartburg eröffnet. Gesendet wurde auf Mittelwelle 240 m = 1249 kHz, zunächst mit einer Leistung von 700 Watt, einige Monate später bereits mit 17 KW. Der Sender wurde dem Großdeutschen Rundfunk angegliedert, der ab 1940 zwei nationalsozialistische Programme für das ganze Deutsche Reich über alle Reichssender ausstrahlte. Nur am Vormittag gab es Fenster mit regionalen Sendungen und Unterhaltungsprogrammen direkt aus Saarbrücken.
Die Sendestudios des Reichssenders befanden sich damals in verschiedenen Gebäuden der Stadt, z.B. in einer Villa Am Eichhornstaden 11 (heute Am Staden), in der Hohenzollernstraße, im Gasthaus Stiefel und in Dudweiler. Der Sender stand in Heusweiler (siehe Foto rechts oben, von 1935). Aus dem Saal der Wartburg wurden manchmal große Rundfunk-Veranstaltungen übertragen, z.B. "Sperlings Bunte Bühne", aber auch Sinfoniekonzerte.
Intendant des Senders war von 1935 bis 1940 Dr. Adolf Raskin, danach Karl Mages. Etwa 1938 plante man ein neues Funkhaus-Zentrum auf dem Wackenberg, aber Berlin hatte andere Pläne, und so musste der Landkreis Saarbrücken das riesige Gelände auf dem Saarbrücker Halberg einschließlich des dort vorhandenen Schlosses 1939 an die Reichsrundfunk-Gesellschaft verkaufen. Hier sollte nun der Reichssender eine neue, komfortable Unterkunft finden. Aber dann begann der Krieg,
und im Schloss Halberg nistete sich eine Flak-Einheit ein. Als die erste Evakuierungswelle begann, verstummte der saarländische Sender bis zum Spätsommer 1940, um sich dann aus der Wartburg wieder zu melden. Er sendete bis zum März 1945, als die Sendeanlagen in Heusweiler von alliierten Jagdbombern beschossen wurden. Dies war das Ende des Reichssenders Saarbrücken, der neben dem Sender Köln der einzige linksrheinische deutsche Sender war.
Foto: Die Familie von Rainer Freyers Mutter hört in den 30er Jahren Radio - damals noch mit Kopfhörern. (Foto von R. Freyer).
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b) Nach dem Zweiten Weltkrieg: Radio Saarbrücken
Am 17. März 1945 wurden die hölzernen Antennenmasten des Reichssenders Saarbrücken von einem amerikanischen Jagdbomber zerstört. Damit war der Sender Saarbrücken endgültig verstummt. Nachdem die Franzosen Ende Juli 1945 die Amerikaner als Besatzungsmacht im Saarland abgelöst hatten, war ihnen sehr daran gelegen, einen populären Radiosender im Land zur Verfügung zu haben. Dessen Hauptaufgabe sollte darin bestehen, die Bevölkerung im künftigen Staatswesen zu verankern und in diesem Sinne umzuerziehen. Mit seiner Hilfe wollten sie der Bevölkerung ihr, wie sie sagten, "unvermeidliches" Ziel
näherbringen,
das Saarland möglichst eng an Frankreich anzubinden. Über einen Rundfunksender konnte man die Bevölkerung direkt ansprechen. Für die Rundfunkversorgung der übrigen französischen Zone war der spätere Südwestfunk (SWF) in Baden-Baden vorgesehen.
 
Die im Krieg stark beschädigte Saarbrücker Wartburg wurde mit Unterstützung der Rundfunkabteilung der französischen Armee notdürftig wieder in Stand gesetzt, damit sie als Funkhaus für den neuen Rundfunksender dienen konnte. (Eine ausführliche Beschreibung der Wartburg als Funkhaus finden Sie hier.)
(Fotos: SR)
Schon im September 1945 wurde beim Regierungspräsidium Saar von der Militär-regierung eine Dienststelle mit der Bezeichnung "Rundfunksender Saarbrücken" errichtet und Emanuel Charrin zu ihrem "Officier-Chef du Centre Emetteur de Sarrebruck" ernannt. Der letzte Intendant des Reichssenders Saarbrücken, Karl Mages, konnte seinen Posten wieder einnehmen, und auch einige andere seiner früheren Mitarbeiter wurden wieder eingestellt. Die Spitzenpositionen wurden ausschließlich mit Franzosen besetzt. Charrin sorgte gemeinsam mit Gilbert Grandval dafür, dass die französische Armee einen fahrbaren, 2 Kilowatt starken amerikanischen Marconi-Militärsender (Foto links) leihweise zur Verfügung stellte. So konnte man bereits am 7. Dezember 1945 im Hof der Wartburg mit Versuchssendungen beginnen. Man verwendete dazu eine 30 m hohe T-Antenne auf der Mittelwellen-Frequenz 1348 kHz = 222,5 Meter.
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Am 17. März 1946 war es dann so weit: Unter dem Namen Radio Saarbrücken nahm der neue Sender sein Programm auf. Es wurde von der Wartburg aus mit demselben 2-KW-Sender ausgestrahlt und sollte zunächst der französischen Militärregierung als Sprachrohr dienen. Ein "französischer Sender in deutscher Sprache" war auf saarländischem Gebiet entstanden. Die erste Sendung begann an diesem 17.3.1946 um 19.10 Uhr mit der Marseillaise, danach kam die deutsche Ansage: "Radio Saarbrücken - hier spricht die Saar". Ab 21 Uhr wurde im großen Sendesaal der Wartburg in Anwesenheit von Gilbert Grandval die feierliche Eröffnung des Senders gefeiert. Das Sinfonieorchester Metz und das Radio-Orchester Saarbrücken spielten Werke von Berlioz, Saint-Saëns, Rabaud, Debussy und Lalo. Am folgenden Morgen begannen die regelmäßigen Sendungen. Man sendete anfangs nur etwa vier Stunden am Tag, und zwar von 7 bis 8 Uhr morgens, von 12:30 bis 13:30 mittags und abends von 19 bis 21 Uhr. Es wurde aber in Aussicht gestellt, schon bald acht Stunden am Tag und später den ganzen Tag durchzusenden.
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Damit wurde unser Sender die erste Radiostation der französischen Zone. Seine Reichweite endete allerdings wegen der geringen Leistung schon in der näheren Umgebung von Saarbrücken. Es dauerte noch zwei Wochen, bis der
Südwestfunk am 31.3.1946 in Baden-Baden ins Leben gerufen wurde. Danach wurde Radio Saarbrücken dem SWF untergeordnet. Dies bedeutete,
dass er zu einem Regionalsender dieser Anstalt wurde und - genauso wie z.B. Radio Koblenz - außerhalb der täglichen anderthalbstündigen regionalen Fenster das für die ganze französische
Zone bestimmte Südwestfunk-Programm ausstrahlte.
Nachdem man begonnen hatte, das Saarland von
der übrigen französischen Besatzungszone
zu isolieren, beschloss man am 24. Juni 1946 in Baden-Baden, ein saarländisches Rundfunkamt einzurichten. Emanuel Charrin wurde nun zu dessen "Contrôleur Général". Am 15. September 1946 wurde Radio Saarbrücken wieder vom SWF-Sendernetz
abgekoppelt und setzte seine eigenständigen Sendungen
fort. Nur noch wenige Programme wurden vom Südwestfunk übernommen. Am
16. Nov. 1947 wurde das Rundfunkamt in "Saarländische Rundfunkverwaltung" umbenannt und die Oberaufsicht auf Gilbert Grandval übertragen, der alsbald einen neuen Verwaltungsrat
einsetzte. Da die Führungspositionen des Senders weiterhin
von Franzosen besetzt sein mussten, wurde der Pariser Brunschwig zum Vorsitzenden des Verwaltungsrats ernannt. Ihm folgte kurz danach Gérard Losson als erster Generaldirektor von Radio Saarbrücken;
Sendeleiter war Pierre Séguy.
Nach der Verabschiedung der saarländischen Verfassung konnte die Regierung des Saarlandes von 1948 an allmählich einen gewissen Einfluss auf das Programm des Senders ausüben,
das dadurch immer mehr saarländische Züge annahm. Das tägliche Programm
begann und endete ab 1949 mit der Saarhymne. Der Verwaltungsrat setzte
sich jetzt zu gleichen Teilen aus französischen und saarländischen Vertretern zusammen. Unter ihnen waren Erwin Müller, Johannes Kirschweng und Albert Dorscheid. Der Vorsitzende musste aber weiterhin ein Franzose sein, und deshalb folgte auf Gérard Losson am 28. Oktober 1948 Frédéric Billmann. So blieb die enge Verbindung zu Frankreich ein beständiges Element des Programms. Es gab z.B. Nachrichten aus Frankreich, werktäglich einen viertelstündigen Sprachkurs ("Wir lernen Französisch") und eine Sendung mit dem Titel "So lebt Frankreich".
Im Juli 1948 wurde Radio
Saarbrücken von Radio Nancy leihweise ein 20-KW-Sender mit einem
120 m hohen Sendemast zur Verfügung gestellt, der
in Heusweiler in Betrieb
genommen wurde. Damit konnte die Reichweite des Senders
tagsüber auf fast das gesamte Saarland ausgedehnt werden; nachts betrug sie bis zu 500 km. Auch die
Sendefrequenz wurde geändert. Auf der Kopenhagener Wellenkonferenz
von 1948 wurde Radio Saarbrücken nun die Frequenz 1421 kHz = 211 Meter
zugewiesen. Ebenfalls 1948 wurden erstmals
Werbesendungen im Radio ausgestrahlt (siehe Seite RadioSaarbrücken unter "Radioreklame").
Schwarzenbergturm Saarbrücken:
Am 28.07.1950 fand im Großen Saal der Wartburg eine Bach-Gedenkfeier statt. In seiner Einladung
an den Ministerpräsidenten Johannes Hoffmann und
dessen Gattin wies Generaldirektor Billmann stolz
darauf hin, dass dies das erste Konzert des Senders war, das
vom französischen Rundfunk übernommen wurde.
Am 18. Juni 1952 wurde das erste saarländische
Rundfunkgesetz erlassen, und die "Saarländischer Rundfunk GmbH" wurde gegründet. Die Gesellschafter der GmbH waren die saarländische Regierung (zu zwei Dritteln) und die französische Société Financière de Radiodiffusion (SOFIRAD) in Paris (zu einem Drittel).
Zusätzlich zum bisherigen Generaldirektor des Senders, Frédéric Billmann, wurde jetzt ein saarländischer Geschäftsführer eingesetzt. Zunächst kam Hans Wettmann zum Zuge, ab 1955 Professor Hermann M. Görgen.
Das Radioprogramm lief bis zur Rückgliederung des Saarlands weiter unter dem Stationsnamen "Radio Saarbrücken". Im Mai 1952 nahm der erste
UKW-Sender im
Saarland seinen Betrieb auf. Er hatte eine Strahlungsleistung
von 1,5 KW und befand sich auf dem Schwarzenbergturm in Saarbrücken (s. Bild auf der Briefmarke und Foto rechts - Foto: Ernst Becker). Er strahlte zunächst das Programm der Mittelwelle aus, ab 1953 das neue 2. Programm. Von 1956 an wurde dieses mit 10 KW Strahlungsleistung vom Schaumberg bei Tholey
aus gesendet. (Einzelheiten dazu in untenstehender Tabelle.)

Nach Angaben auf der Website des heutigen SR war Radio Saarbrücken schon in den frühen 1950er Jahren "ein bestens ausgestattetes Unternehmen mit fünf vollständig ausgerüsteten Studios, Zehntausenden von Schallplatten und Bändern und über 200 fest angestellten Mitarbeitern." Da im Funkhaus Wartburg der Platz eng wurde, mietete man 1953 zusätzliche Räume im Städtischen Saalbau am Kleinen Markt in Saarlouis hinzu. Dessen großer Saal wurde als Probe- und Aufnahmeraum für das Saarländische Kammerorchester genutzt. Diese Dépendance wurde auch unter der Bezeichnung "Studio Saarlouis" bekannt.
Ende 1953 begannen auch reguläre
Fernsehsendungen aus dem und für das Saarland, die aber nicht von der "Saarländischer Rundfunk GmbH", sondern von einem privaten französischen Konsortium veranstaltet wurden (Lesen Sie Näheres hierzu im Kapitel Telesaar).
1955 löste Eugen Meyer Prof. H.M. Görgen als Geschäftsführer der „Saarländischer Rundfunk GmbH“ ab.
Am 1.1.1957 wurde gleichzeitig mit der politischen
Angliederung des Saarlandes an die BRD der Saarländische
Rundfunk in eine Anstalt
des öffentlichen Rechts umgewandelt und in die ARD aufgenommen. Der Name des
Senders wurde geändert: Aus "Radio
Saarbrücken" wurde "Saarländischer Rundfunk, 1. bzw. 2. Programm". (Später wurde aus dem 1. Programm die Europawelle Saar (1964) und aus dem 2. die Studiowelle Saar (1967). 1980 kam die Saarlandwelle als 3. Hörfunkprogramm des SR hinzu.)
1958 wurde der
Heusweiler Mittelwellen-Sender auf eine Leistung von
100 Kilowatt verstärkt. Im selben Jahr trat der Intendant Dr. Franz
Mai sein Amt an. Er hielt es bis 1978 inne, dann folgten Dr. Hubert Rohde, 1989 Manfred Buchwald, 1996 Fritz Raff und im Juli 2011 Thomas Kleist.
Als Funkhaus wurde vorläufig weiter die Wartburg verwendet. 1958 und 1959 baute man
das neue Funkhaus auf dem Halberg, in das der Saarländische Rundfunk am
4.September 1961 einzog. Aber auch danach wurden einzelne Sendungen noch in der Wartburg produziert.
Wie sich das Fernsehen im Saarland weiter entwickelte, lesen Sie bitte auf der Seite Telesaar.
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Zahlreiche Einzelheiten über den Sender, sein Programm, seine Mitarbeiter und sein Funkhaus
finden Sie auf den Seiten Radio Saarbrücken und Wartburg.
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c) Der private
Sender EUROPE 1 (Europa 1)
Dieser private
französische Rundfunksender strahlt sein werbefinanziertes
Programm seit 1954 (und noch heute) über die weithin
sichtbaren Langwellenantennen in Berus aus. Aufgrund
seiner starken Abstrahlleistung ist er in ganz Frankreich
empfangbar. Seine Antennenstrahlung wird in Richtung
Deutschland mit Hilfe von Reflektoren abgeschwächt.
Die saarländische Regierung erteilte dem Betreiberkonsortium
damals eine Sendelizenz, weil dieses als Gegenleistung die
Radio- und Fernseheinrichtungen des Saarlands finanziell
unterstützten (siehe auch Kapitel TELESAAR!).
Weitere Details
über diese in Europa einmalige Konstellation (privater
Werbesender auf ausländischem Staatsgebiet) folgen
hier in Kürze.
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Rundfunksender im Saarland
Chronologische Übersicht
von 1935 bis in die siebziger Jahre
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Sendername |
Datum |
Sendefrequenzen |
Senderstandort,
Strah-
lungsleistung,
Antenne |
Studios |
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1) Staatliche / Öffentlich-Rechtliche
Sender
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Reichssender
Saarbrücken
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9. Sept. 1935 bis 10. März
1945 (mit längeren Unterbrechungen während
des Krieges) |
MW 1250 kHz = 240 m |
ab 23. Dezember 1935:
Heusweiler, 17 kW; T-Antenne
31/35m hoch |
Am Staden und andere Gebäude in
Saarbrücken |
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Radio Saarbrücken
ab 1953:
Radio Saarbrücken,
1. und 2. Programm
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17.03.1946: Neubeginn |
MW 1348 kHz = 222,5 m, MW 1267
kHz = 236,8 m
und verschiedene andere
MW-Frequenzen |
Hof der Wartburg, 2 kW |
Wartburg
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19.06.46: neuer Senderstandort |
Heusweiler, 2 kW, 50m Stahl-Fachwerkmast
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8. August 1948: mehr Leistung,
höherer Antennenmast |
Heusweiler, 20 kW
neuer, 120 m hoher
Stahl-Fachwerkmast |
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15. März 1950 Frequenzwechsel
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MW 1421 kHz = 211 m |
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ab 21. Mai 1952
(zunächst MW-Programm,
ab 1953 das neue 2. Programm) |
Erster UKW-Sender im Saarland
(250 W) auf 98,9 (oder 99,0?) MHz |
Schwarzenberg (bei Saarbrücken),
1,5 kW ERP |
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ab 1. Mai 1956 (2. Programm)
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neuer UKW-Sender (3 kW) auf
96,0 MHz |
Schaumberg,
10 kW ERP |
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Saarländischer
Rundfunk
1. und 2. Programm
|
neuer Sendername ab 1. Jan. 1957 |
MW 1421 kHz = 211 m
UKW 96 MHz
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MW: Heusweiler, ab 1958: 100
kW
UKW: Schaumberg,
Leistung wie bisher |
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4. Sept. 1961: Funkhaus-Umzug |
Halberg
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24. April 1962: Standortwechsel
des UKW-Senders |
UKW 96 MHz
|
neu: Göttelborner Höhe
|
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1. September 1962
|
neue Frequenzen für UKW:
88,0 MHz (1. Prgr.), 93,3 u. 95,5 MHz (2. Prgr.) |
Göttelborner Höhe
(3 x 100 kW)
|
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ab 1964 Europawelle Saar
ab 1967 Studiowelle Saar |
1965 bessere MW-Antenne
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zweiter 120-Meter-Mast
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1973 Leistungserhöhung auf MW
23.11.1978: Neue MW-Frequenz |
MW 1422 kHz |
Tag 1200, Nacht 600 kW
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Sendername |
Datum |
Sendefrequenzen |
Senderstandort,
Strah-
lungsleistung |
Studios |
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2) Privatsender
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Europe 1
(über diesen Sender gibt es hier demnächst eine eigenes Kapitel)
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Ende 1954 |
LW 239,5 kHz |
Berus, 400 kW |
Paris (Europe 1 ist ein französi- Privatsender,
der aus dem Saarland sendet) |
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1. April 1955 |
LW 182 kHz |
400 KW, ab 1964 700 kW, seit
1973 2 MW |
(eigene Aufstellung nach Angaben aus verschiedenen
Quellen)
Dokumente zum Rundfunk im Saarland
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(Rundfunkgenehmigung
zur Verfügung gestellt von Christian Kasper, Saarbrücken)
< Empfangsbescheinigung
aus der Sammlung von Thomas Maus, Urexweiler
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Quellen und weitere Literaturangaben:
Fritz Raff, Axel Buchholz,
Hg.: Geschichte und Geschichten des Senders an der
Saar - 50 Jahre Saarländischer Rundfunk. Freiburg, Basel, Wien 2007. In dieser ausführlichen Chronik des
Rundfunks an der Saar finden sich unzählige Fakten
und Geschichten über das Saar-Radio von den Anfängen
bis 2007 sowie zahlreiche Fotos und Abbildungen aus diesem Zeitraum.
Saarländischer Rundfunk, Hg.: Unser Sender an der Saar.
50 Jahre Rundfunk im Saarland. Text: Hans Bünte. Saarbrücken 1985.
Klaus Altmeyer: 25 Jahre Saarländischer
Rundfunk - Die
Entwicklung seit Wiederbeginn. Saarbrücken 1971.
Heribert Schwan: Der Rundfunk als Instrument der Politik im Saarland 1945 - 1955. Berlin 1974.
Rainer Hudemann unter Mitarbeit von Marcus Hahn, Gerhild Krebs und Johannes Großmann, Hg.: Stätten grenzüberschreitender Erinnerung – Spuren der Vernetzung des Saar-Lor-Lux-Raumes im 19. und 20. Jahrhundert. Lieux de la mémoire transfrontalière – Traces et réseaux dans l’espace Sarre-Lor-Lux aux 19e et 20e siècles, Saarbrücken
2002, 3., technisch überarbeitete Auflage 2009. Publiziert als CD-ROM sowie im Internet unter www.memotransfront.uni-saarland.de.
Verschiedene zeitgenössische Originaldokumente aus dem Landesarchiv Saarbrücken.
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Diese Seite wurde zuletzt bearbeitet am 20.11.2011
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