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              www.saar-nostalgie.de - RADIO UND FERNSEHEN

  

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a) Die Geschichte

 

 

des Rundfunks

  

                 

im Saarland bis 1959

   

 

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       Zur Übersichtsseite "Radio und Fernsehen"

       Hinweis: Genaue Angaben zu den Senderstandorten, Sendeleistungen und -frequenzen finden Sie in der Tabelle weiter unten!

 

 

 

a) Rundfunk im Saarland vor der "Saarstaat"- Zeit: Reichssender Saarbrücken  

 

Die ersten deutschen Rundfunksendungen begannen 1923 in Berlin. Kurz darauf nahmen die Sender Frankfurt und Stuttgart ihren Betrieb auf; sie waren aber im Saargebiet nur schlecht zu empfangen. Ab 1926 wurde der Empfang durch den neuen Sender Kaiserslautern verbessert. Im Saargebiet selbst, das seit 1920 dem Völkerbund unterstellt und wirtschaftlich an Frankreich gebunden war, gab es vor 1935 keinen eigenen Rundfunksender. Es wurden allerdings mehrfach einzelne Sendungen anderer Reichssender von der Saar aus übertragen, die erste im Jahr 1929.

 

Nach dem Anschluss des Saargebiets an das Deutsche Reich (am 1.März 1935) begann der neue Reichssender Saarbrücken zunächst mit Probesendungen und am 29. September 1935 mit einem eigenen Vollprogramm. Am 4. Dezember 1935 wurde der Reichssender Saarbrücken mit einer großen Feier in der Saarbrücker Wartburg eröffnet. Gesendet wurde auf Mittelwelle 240 m = 1249 kHz, zunächst mit einer Leistung von 700 Watt, einige Monate später bereits mit 17 KW. Der Sender wurde dem Großdeutschen Rundfunk angegliedert, der ab 1940 zwei nationalsozialistische Programme für das ganze Deutsche Reich über alle Reichssender ausstrahlte. Nur am Vormittag gab es Fenster mit regionalen Sendungen und Unterhaltungsprogrammen direkt aus Saarbrücken.

 

Die Sendestudios des Reichssenders befanden sich in verschiedenen Gebäuden der Stadt, z.B. in einer Villa Am Eichhornstaden 11 (heute Am Staden), in der Hohenzollernstraße, im Gasthaus Stiefel und in Dudweiler. Der Sender stand in Heusweiler (siehe Foto rechts oben, von 1935). Aus dem Saal der Wartburg wurden manchmal große Rundfunk-Veranstaltungen übertragen, z.B. "Sperlings Bunte Bühne", aber auch Sinfoniekonzerte.

 

Intendant des Senders war von 1935 bis 1940 Dr. Adolf Raskin, danach Karl Mages. Etwa 1938 hatte man ein neues Funkhaus-Zentrum auf dem Wackenberg geplant, aber Berlin hatte andere Pläne, und so musste der Landkreis Saarbrücken das riesige Gelände auf dem Saarbrücker Halberg einschließlich des dort vorhandenen Schlosses 1939 an die Reichsrundfunk-Gesellschaft verkaufen. Hier sollte nun der Reichssender eine neue, komfortable Unterkunft finden. Aber dann begann der Krieg, und im Schloss Halberg nistete sich eine Flak-Einheit ein. Als die erste Evakuierungswelle begann, verstummte der saarländische Sender bis zum Spätsommer 1940, um sich dann aus der Wartburg wieder zu melden. Er sendete bis zum März 1945, als die Sendeanlagen in Heusweiler von alliierten Jagdbombern beschossen wurden. Dies war das Ende des Reichssenders Saarbrücken, der neben dem Sender Köln der einzige linksrheinische deutsche Sender war.

 

Foto: Rainer Freyers Mutter (vorne rechts) und ihre Familie hören in den 30er Jahren Radio - damals natürlich noch mit Kopfhörern.

(Foto: Rainer Freyer).

 

 

 

b) Rundfunk im Saarland während der "Saarstaat"- Zeit: Radio Saarbrücken

 

Am 17. März 1945 wurde der hölzerne Antennenmast des Reichssenders Saarbrücken von einem amerikanischen Jagdbomber zerstört. Damit war der Sender Saarbrücken endgültig verstummt. Nachdem die Franzosen Ende Juli 1945 die Amerikaner als Besatzungsmacht im Saarland abgelöst hatten, war ihnen sehr daran gelegen, einen populären Radiosender im Land zur Verfügung zu haben. Dessen Hauptaufgabe sollte darin bestehen, die Bevölkerung im künftigen Staatswesen zu verankern und in diesem Sinne umzuerziehen. Mit seiner Hilfe wollten sie der Bevölkerung ihr, wie sie sagten, "unvermeidliches" Ziel näherbringen, das Saarland möglichst eng an Frankreich anzubinden. Über einen Rundfunksender konnte man die Bevölkerung direkt ansprechen. Für die Rundfunkversorgung der übrigen französischen Zone war der spätere Südwestfunk (SWF) in Baden-Baden vorgesehen.

Karl Mages (Fotos: SR)    

Die im Krieg stark beschädigte Saarbrücker Wartburg wurde mit Unterstützung der Rundfunkabteilung der französischen Armee notdürftig wieder in Stand gesetzt, damit sie als Funkhaus für den neuen Rundfunksender dienen konnte. (Eine ausführliche Beschreibung der Wartburg als Funkhaus finden Sie hier.)

 

Schon im September 1945 wurde beim Regierungspräsidium Saar von der Militär-regierung eine Dienststelle mit der Bezeichnung "Rundfunksender Saarbrücken" errichtet und Emanuel Charrin zu ihrem "Officier-Chef du Centre Emetteur de Sarrebruck" ernannt. Der letzte Intendant des Reichssenders Saarbrücken, Karl Mages, konnte seinen Posten wieder einnehmen, und auch einige andere seiner früheren Mitarbeiter wurden wieder eingestellt. Die Spitzenpositionen wurden ausschließlich mit Franzosen besetzt. Charrin sorgte gemeinsam mit Gilbert Grandval dafür, dass die französische Armee einen fahrbaren, 2 Kilowatt starken amerikanischen Marconi-Militärsender (Foto links) leihweise zur Verfügung stellte. So konnte man bereits am 7. Dezember 1945 im Hof der Wartburg mit Versuchssendungen beginnen. Man verwendete dazu eine 30 m hohe T-Antenne auf der Mittelwellen-Frequenz 1348 kHz = 222,5 Meter.

 

Am 17. März 1946 war es dann so weit: Unter dem Namen Radio Saarbrücken nahm der neue Sender sein Programm auf. Es wurde von der Wartburg aus mit demselben 2-KW-Sender ausgestrahlt und sollte zunächst der französischen Militärregierung als Sprachrohr dienen. Ein "französischer Sender in deutscher Sprache" war auf saarländischem Gebiet entstanden. Die erste Sendung begann an diesem 17.3.1946 um 19.10 Uhr mit der Marseillaise, danach kam die deutsche Ansage: "Radio Saarbrücken - hier spricht die Saar". Ab 21 Uhr wurde im großen Sendesaal der Wartburg in Anwesenheit von Gilbert Grandval die feierliche Eröffnung des Senders gefeiert. Das Sinfonieorchester Metz und das Radio-Orchester Saarbrücken spielten Werke von Berlioz, Saint-Saëns, Rabaud, Debussy und Lalo. Die regelmäßigen Sendungen begannen am folgenden Morgen. Man sendete anfangs nur etwa vier Stunden am Tag, und zwar von 7 bis 8 Uhr morgens, von 12:30 bis 13:30 mittags und abends von 19 bis 21 Uhr. Es wurde aber in Aussicht gestellt, schon bald acht Stunden am Tag und später den ganzen Tag hindurch zu senden.

 

Damit wurde unser Sender die erste Radiostation der französischen Zone. Seine Reichweite endete allerdings wegen der geringen Leistung schon in der näheren Umgebung von Saarbrücken. Es dauerte noch zwei Wochen, bis der Südwestfunk am 31.3.1946 in Baden-Baden ins Leben gerufen wurde. Danach wurde Radio Saarbrücken dem SWF untergeordnet. Dies bedeutete, dass er zu einem Regionalsender dieser Anstalt wurde und - genauso wie z.B. Radio Koblenz - außerhalb der täglichen anderthalbstündigen regionalen Fenster das für die ganze französische Zone bestimmte Südwestfunk-Programm ausstrahlte.

 

Als das Saarland aus der französischen Besatzungszone ausgegliedert und mit der Einführung der Frankenwährung sein wirtschaftlicher Anschluss an Frankreich vollzogen wurde, beschloss man am 24. Juni 1946 in Baden-Baden, ein saarländisches Rundfunkamt einzurichten. Emanuel Charrin wurde nun zu dessen "Contrôleur Général". Am 15. September 1946 wurde Radio Saarbrücken wieder aus dem SWF-Sendernetz ausgekoppelt und setzte seine eigenständigen Sendungen fort. Nur noch wenige Programme wurden vom Südwestfunk übernommen. Am 16. Nov. 1947 wurde das Rundfunkamt in "Saarländische Rundfunkverwaltung" umbenannt und die Oberaufsicht auf Gilbert Grandval übertragen, der alsbald einen neuen Verwaltungsrat einsetzte. Da die Führungspositionen des Senders weiterhin von Franzosen besetzt sein mussten, wurde der Pariser Brunschwig zum Vorsitzenden des Verwaltungsrats ernannt. Ihm folgte kurz danach Gérard Losson als erster Generaldirektor von Radio Saarbrücken; Sendeleiter war Pierre Séguy.

 

Nach der Verabschiedung der saarländischen Verfassung konnte die Regierung des Saarlandes von 1948 an allmählich einen gewissen Einfluss auf das Programm des Senders ausüben, das dadurch immer mehr saarländische Züge annahm. Das tägliche Programm begann und endete ab 1949 mit der Saarhymne. Der Verwaltungsrat setzte sich jetzt zu gleichen Teilen aus französischen und saarländischen Vertretern zusammen, unter ihnen waren Erwin Müller, Johannes Kirschweng und Albert Dorscheid. Der Vorsitzende musste aber weiterhin ein Franzose sein, und deshalb folgte auf Gérard Losson am 28. Oktober 1948 Fréderic Billmann. So blieb die enge Verbindung zu Frankreich ein beständiges Element des Programms. Es gab z.B. Nachrichten aus Frankreich, werktäglich einen viertelstündigen Sprachkurs ("Wir lernen Französisch") und eine Sendung mit dem Titel "So lebt Frankreich".

 

Im Juli 1948 wurde Radio Saarbrücken von Radio Nancy leihweise ein 20-KW-Sender mit einem 120 m hohen Sendemast zur Verfügung gestellt, der in Heusweiler in Betrieb genommen wurde. Damit konnte die Reichweite des Senders tagsüber auf fast das gesamte Saarland ausgedehnt werden; nachts betrug sie bis zu 500 km. Auch die Sendefrequenz wurde geändert. Auf der Kopenhagener Wellenkonferenz von 1948 wurde Radio Saarbrücken die Frequenz 1421 kHz = 211 Meter zugewiesen. Ebenfalls 1948 wurden erstmals Werbesendungen im Radio ausgestrahlt (siehe Seite RadioSaarbrücken unter "Radioreklame").

  Schwarzenbergturm Saarbrücken:

Am 28.07.1950 fand im Großen Saal der Wartburg eine Bach-Gedenkfeier statt. In seiner Einladung an den Ministerpräsidenten Johannes Hoffmann und dessen Gattin wies Generaldirektor Billmann stolz darauf hin, dass dies das erste Konzert des Senders war, das vom französischen Rundfunk übernommen wurde.

 

Am 18. Juni 1952 wurde das erste saarländische Rundfunkgesetz erlassen und die "Saarländischer Rundfunk GmbH" wurde gegründet. Deren Gesellschafter waren die saarländische Regierung (zu zwei Dritteln) un die französische Société Financière de Radiodiffusion (SOFIRAD) in Paris (zu einem Drittel).

 

Zusätzlich zum bisherigen Geschäftsführer des Senders, Frédéric Billmann, wurde ein saarländischer Geschäftsführer eingesetzt. Zunächst kam Hans Wettmann zum Zuge, ab 1955 Professor Hermann Görgen.

 

Das Radioprogramm lief bis zur Rückgliederung des Saarlands weiter unter dem Stationsnamen "Radio Saarbrücken". Im Mai 1952 nahm der erste UKW-Sender im Saarland seinen Betrieb auf. Er hatte eine Strahlungsleistung von 1,5 KW und befand sich auf dem Schwarzenbergturm in Saarbrücken. Er strahlte zunächst das Mittelwellenprogramm aus, von 1953 an das neue 2. Programm. Dieses wurde ab 1956 mit 10 KW Strahlungsleistung vom Schaumberg bei Tholey aus gesendet.

 

Nach Angaben auf der Webseite des heutigen SR war Radio Saarbrücken schon in den frühen 1950er Jahren "ein bestens ausgestattetes Unternehmen mit fünf vollständig ausgerüsteten Studios, Zehntausenden von Schallplatten und Bändern und über 200 fest angestellten Mitarbeitern." Da im Funkhaus Wartburg der Platz eng wurde, mietete man 1953 zusätzliche Räume im Städtischen Saalbau am Kleinen Markt in Saarlouis hinzu. Diese Dépendance wurde auch unter der Bezeichnung "Studio Saarlouis" bekannt. Der große Saal wurde als Probe- und Aufnahmeraum für das Saarländische Kammerorchester genutzt.

 

Ende 1953 begannen reguläre Fernsehsendungen aus dem und für das Saarland. (Lesen Sie Näheres hierzu im Kapitel TELESAAR).

 

Am 1.1.1957 wurde gleichzeitig mit der politischen Angliederung des Saarlandes an die BRD der Saarländische Rundfunk in eine Anstalt des öffentlichen Rechts umgewandelt und in die ARD aufgenommen. Der Sendername wurde geändert: Aus "Radio Saarbrücken" wurde "Saarländischer Rundfunk, 1. bzw. 2. Programm". 1964 wurde aus dem 1. Programm die Europawelle Saar und 1967 aus dem 2. die Studiowelle Saar.

 

1958 wurde der Heusweiler Mittelwellen-Sender auf eine Leistung von 100 Kilowatt verstärkt und der Gründungsintendant Dr. Franz Mai trat sein Amt an. 1958 und 1959 wurde das neue Funkhaus auf dem Halberg gebaut, in das der Sender am 4.September 1961 einzog.

 

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Weitere Einzelheiten über den Sender, sein Programm, seine Mitarbeiter und sein Funkhaus finden Sie auf den Seiten Radio Saarbrücken und Wartburg.

 

 

 

c) Der private Sender EUROPE 1 (Europa 1)

 

Dieser private französische Rundfunksender strahlt sein werbefinanziertes Programm seit 1954 (und noch heute) über die weithin sichtbaren Langwellenantennen in Berus aus. Aufgrund seiner starken Abstrahlleistung ist er in ganz Frankreich empfangbar. Seine Antennenstrahlung wird in Richtung Deutschland mit Hilfe von Reflektoren abgeschwächt. Die saarländische Regierung erteilte dem Betreiberkonsortium damals eine Sendelizenz, weil dieses als Gegenleistung die Radio- und Fernseheinrichtungen des Saarlands finanziell unterstützten (siehe auch Kapitel TELESAAR!).

 

Weitere Details über diese in Europa einmalige Konstellation (privater Werbesender auf ausländischem Staatsgebiet) folgen hier in Kürze.

 

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Chronologische Übersicht über die

 

                 

Rundfunksender im Saarland

 

                 

von 1935 bis kurz nach der Rückgliederung der Saar (1957/59)

 

 

Sendername

Datum

Sendefrequenzen

Senderstandort, Strah-

lungsleistung, Antenne

Studios

   

1) Staatliche / Öffentlich-Rechtliche Sender

   

Reichssender Saarbrücken

 

 

9. Sept. 1935 bis 10. März 1945 (mit längeren Unterbrechungen während des Krieges)

MW 1250 kHz = 240 m

ab 23. Dezember 1935:

Heusweiler, 17 kW; T-Antenne 31/35m hoch

verschiedene Gebäude in Saarbrücken

Radio Saarbrücken

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17.03.1946: Neubeginn

MW 1348 kHz = 222,5 m, MW 1267 kHz = 236,8 m

und verschiedene andere

MW-Frequenzen

Hof der Wartburg, 2 kW

Wartburg

      

     

      

     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19.06.46: neuer Senderstandort

Heusweiler, 2 kW, 50m Stahl-Fachwerkmast

 8. August 1948: mehr Leistung, höherer Antennenmast

Heusweiler, 20 kW

neuer, 120 m hoher

Stahl-Fachwerkmast

15. März 1950 Frequenzwechsel

MW 1421 kHz = 211 m

ab 21. Mai 1952

(zunächst MW-Programm,

ab 1953 das neue 2. Programm)

Erster UKW-Sender im Saarland (250 W) auf 98,9 (oder 99,0?) MHz

Schwarzenberg (bei Saarbrücken),

1,5 kW ERP

ab 1. Mai 1956 (2. Programm)

 

neuer UKW-Sender (3 kW) auf 96,0 MHz

Schaumberg,

10 kW ERP

Saarländischer Rundfunk

          

 

 

  

 

 

 

 

1. Januar 1957

MW 1421 kHz = 211 m

UKW 96 MHz

 

 

MW: Heusweiler, ab 1958: 100 kW

UKW: Schaumberg,

Leistung wie bisher

4. Sept. 1961: Funkhaus-Umzug

Halberg

 

      

      

 

 

 

 

 

 

 

24. April 1962: Standortwechsel des UKW-Senders 

UKW 96 MHz

 

neu: Göttelborner Höhe

 

1. September 1962

 

neue Frequenzen für UKW: 88,0, 93,3 und 95,5 MHz

Göttelborner Höhe (3 x 100 kW)

 

1965 bessere MW-Antenne

 

zweiter 120-Meter-Mast

 

1973 Leistungserhöhung auf MW

23.11.1978: Neue MW-Frequenz

 

MW 1422 kHz

Tag 1,2 MW,Nacht 600                                kW

Sendername

Datum

Sendefrequenzen

Senderstandort, Strah-

lungsleistung

Studios

   

2) Privatsender

   

Europe 1

(über diesen Sender gibt es hier demnächst eine eigenes Kapitel)

 

Ende 1954

LW 239,5 kHz

Berus, 400 kW

Paris (Europe 1 ist ein französi- Privatsender, der aus dem Saarland sendet)

1. April 1955

LW 182 kHz

400 KW, ab 1964 700 kW, seit 1973 2 MW

 

 (eigene Aufstellung nach Angaben aus verschiedenen Quellen)             

           

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(Rundfunkgenehmigung zur Verfügung gestellt von Christian Kasper, Saarbrücken)

 

 

  

 

 

<  Empfangsbescheinigung aus der Sammlung von Thomas Maus, Urexweiler

 

 

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Quellen und weitere Literatuangaben:

 

Zahlreiche zeitgenössische Originaldokumente aus dem Landesarchiv Saarbrücken.

 

Axel Buchholz und Fritz Raff (Hg.): Geschichte und Geschichten des Senders an der Saar. Herder Verlag , 2007. In dieser hervorragenden Chronik des Rundfunks an der Saar finden sich unzählige Fakten und Geschichten über das Saar-Radio von den Anfängen bis 2007 sowie zahlreiche Fotos und Abbildungen.

 

Hans Bünte: Unser Sender an der Saar. 50 Jahre Rundfunk im Saarland. Saarbrücken 1985.

 

Klaus Altmeyer: 25 Jahre Saarländischer Rundfunk. Die Entwicklung seit Wiederbeginn. Saarbrücken [1971].

 

Rainer Hudemann unter Mitarbeit von Marcus Hahn, Gerhild Krebs und Johannes Großmann (Hg.), Stätten grenzüberschreitender Erinnerung – Spuren der Vernetzung des Saar-Lor-Lux-Raumes im 19. und 20. Jahrhundert. Lieux de la mémoire transfrontalière – Traces et réseaux dans l’espace Sarre-Lor-Lux aux 19e et 20e siècles, Saarbrücken 2002, 3., technisch überarbeitete Auflage 2009. Publiziert als CD-ROM sowie im Internet unter www.memotransfront.uni-saarland.de.

 

   

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Inhalt des Kapitels RADIO UND FERNSEHEN:

 

a) Geschichte des Rundfunks im Saarland (von 1929 bis 1959)

  

b) Radio Saarbrücken - der saarländische Heimatsender

  

 

     Die Saarlandbrille (beliebte Sonntagssendung mit Zick, Zack & Marieche)

 

 

 

c) Die Wartburg - das Funkhaus von Radio Saarbrücken

 

d) Fernsehen im Saarland der 50er Jahre - TELESAAR

  

e) Radio- und Fernsehgeräte aus saarländischer Produktion

 

 

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Diese Seite wurde zuletzt bearbeitet am 04.01.2010              

 

 

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