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www.saar-nostalgie.de - VERKEHR   

 

Inhalt des Kapitels VERKEHR:

a) Allgemeines zum Verkehrswesen

b) Die Kfz-Kennzeichen des Saarlandes

c) Was bedeutete das "OE"?

d) PKW: französische Fabrikate

    Sonderseite: Renault 4 CV (Crèmeschn.)

e) PKW: deutsche u. ausländische Marken

f ) Motorräder und Motorroller

g) Fahrzeuge mit "SAAR"-Kennzeichen

h) Nutzfahrzeuge:  LKW 1, LKW 2,  Kombis,  Sonderfahrzeuge, Omnibusse, Straßenbahn,  Eisenbahn, Feuerwehr, Flugzeuge, Saarschiffe

 

 

 

e) PKW - deutsche und ausländische Fabrikate

 

Voitures particulières de fabrication allemande et étrangère  

 

 

Fabrikate auf dieser Seite:     I) Deutsch:

 

 

 

                                           II) Ausländisch:

1) Adler  2) BMW  3) DKW  4) FORD  5) Gutbrod  6) Horch  7) Lloyd  

 

8) Mercedes  9) Opel  10) Porsche  11) Tempo  12) Volkswagen

 

1) Alfa Romeo  2) Cadillac  3)  Kaiser Henry

 


 

Zahlreiche Fotos dieses Kapitels sind von Besuchern der Webseite zur Verfügung gestellt worden. Ihnen allen herzlichen Dank!

 

Im Nachkriegs-Saarland fuhren natürlich nicht nur französische PKW. Es gab noch zahlreiche Vorkriegsfahrzeuge aus deutscher Herstellung, die die Zerstörungen des Krieges soweit überstanden hatten, dass sie noch fahrtüchtig waren oder wieder in einen gebrauchsfähigen Zustand versetzt werden konnten. Und es gab auch bald immer mehr Menschen, die es sich leisten konnten, sich ein Fahrzeug aus neuer deutscher Produktion zuzulegen. Auf dieser Seite sehen Sie einige Beispiele dafür.

 

 

I) Fahrzeuge deutscher Hersteller

 

 

1) Adler-Werke AG

 

Adler Trumpf Junior

 

Die Adler-Werke AG in Frankfurt produzierten bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts Kraftfahrzeuge, aber nur bis zum Ende des 2. Weltkriegs. Eines ihrer wichtigsten Modelle war der Adler Trumpf Junior, von dem zwischen 1934 und 1941 über 100.000 Stück gebaut wurden

 

Dieses erfolgreiche Mittelklasse-Auto hatte bereits Frontantrieb, einen 995-ccm-Motor mit 4 Zylindern und 25 PS und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 90 km/h.

 

In dem Foto rechts hat die Fahrerin ihren Adler Trumpf Junior 1 E (mit Zulassung im Landkreis Homburg, OE1) für die Fotoaufnahme im Schatten eines Baumes abgestellt.

(Foto: www.rojan.de)

 

Dieser Adler Trumpf Junior gehörte Heinrich Zell, dem früheren Amtsbürgermeister von Ensdorf. Die Aufnahme unten ist vom 03.08.1951 und zeigt seine vier Töchter. In dem Foto rechts sieht man ihn selbst vor seinem Auto stehend. Diese Aufnahme wurde am 12. April 1953 aufgenommen.

Vielen Dank für die Fotos an Ludwina Gürzenich (eine der vier Töchter) und Dominik Meyer (ein Enkel).

            

 

 

 

2) BMW

 

 

Leider ist nicht bekannt, wo die beiden BMW 326 aufgenommen wurden. Der linke war in St. Ingbert angemeldet (OE 4), der rechte mit OE 3 in Ottweiler. Er steht auf diesem Bild vor dem Weingut Friedrich Stent neben dem Hotel Storck - aber in welchem Ort? Fotos: ARCHIV REDUIT.

 

Das Modell 326 war 1936 auf der Automobilausstellung in Berlin neu vorgestellt worden. Die viertürige Limousine wurde das erfolgreichste Vorkriegsmodell von BMW. Sie bot bis zu fünf Personen Platz. Mit ihrem 6-Zylinder-Reihen-Motor und etwas über 1970 ccm erreichte sie eine Leistung von 38 kW (50 PS) und eine Höchstgeschwindigkeit von 115 km/h. Ihre Hinterachse war mit einer Drehstabfederung versehen.

 

             

Ein lustiges Bildchen zierte die Titelseite der Zeitschrift AUTO Technik und Sport des Automobil-Clubs Saar (ACS) im Juli 1952. Es dürfte sich wohl um einen BMW handeln, aber die Frage nach dem Typ konnte noch nicht sicher geklärt werden. Es könnte ein 326 sein (siehe oben), oder eventuell auch ein 321. Leider sieht man nicht viel von dem Wagen, auf dessen Motorhaube ein junges Paar turtelt. Auch der Fotograf des Bildes, Joachim Lischke aus Saarbrücken, weiß nur noch, dass es ein BMW war, an den Fahrzeugtyp kann er sich leider nicht mehr erinnern (es ist schließlich schon fast 60 Jahre her!).  Foto: Joachim Lischke.

 

 

3) DKW      

 

Die Abkürzung DKW stand ursprünglich (vor dem Ersten Weltkrieg) für "Dampfkraftwagen". Obwohl der Dampfantrieb für Straßenfahrzeuge bald fallen gelassen wurde, blieb die Abkürzung als Warenzeichen bestehen. Später wurde sie scherzhaft auch mit Das Kleine Wunder übersetzt. 1932 fusionierten DKW, die Rasmussen AG (zu der damals auch schon die Oberklasse-Marke Audi gehörte) sowie die Luxus- u. Mittelklassewagen-

Hersteller Horch und Wanderer zur Auto-Union. Sitz der neuen Firma war Chemnitz. Trotz dieser Fusion wurden die Kleinwagen aber nach wie vor unter der Bezeichnung DKW verkauft.

 

 

 

 

Das Foto aus dem Jahr 1952 zeigt einen DKW F 8 Meisterklasse (ein Zweitakter-Vorkriegsmodell mit Frontantrieb und 2 Zylindern, Baujahr vor

1940) zwischen Wiebelskirchen und Hangard. (Foto: Rudolf Ruster).

   Dieser DKW F 89 Meisterklasse gehörte Ernst Abel, der ihn in    Strasbourg auf einer Messe für 750.000 frs. gekauft hatte. Es war    kein Serienmodell, sondern eine "Handanfertigung". Foto: Karl Abel.

 

 

"Aus dem Reich" war dieser DKW (links) zu Besuch gekommen. Die Aufnahme entstand 1952 im Saarland. Es war auch ein F 8 Meister- klasse, dieses Mal als Cabrio mit offenem Stoff- Verdeck.

 

Foto: Heiner Lenthe

Der DKW F 8 im Bild oben rechts gehörte der Familie Schroden, Saarlouis. (Foto: Schroden.)

 

Baujahre der hier gezeigten DKW-Modelle:

DKW F7: 1937-38; F8: 1939-42; F89: 1950-54.

 

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Ein DKW Typ F 7, Baujahr 1937/38. Der Aufbau ist nicht werkseigen, er deutet von derFormgebung her auf die SKF hin.

Foto: Stadtarchiv Saarlouis. Vielen Dank für die Typenbestimmung an Bernd Regenberg

 

Ein DKW Sonderklasse mit V4-Motor - Pech gehabt!  Ab in die Werkstatt der Karosseriewerke Schreiner:  Dort wird alles wieder gerichtet.

 

 

 

4) FORD

 

 

a) FORD Eifel

 

Der 'Ford Eifel' wurde von 1935 bis 1940 als Nachfolgemodell des 'Ford Köln' von der deutschen Ford Motor Company AG in Köln gebaut. Er war mit einem Vierzylinder-Seitenventil-Motor mit 1157 ccm und 34 PS (25 kW) und einem Dreiganggetriebe ausgestattet. Das Modell im Bild links trägt noch ein SAAR-Kennzeichen, das Foto wurde also vor 1946 aufgenommen. Der Eifel im Bild rechts hat eine SA-Nummer (SA-05-6673), die Aufnahme entstand demnach zwischen Dezember 1945 und Juni 1949. Der PKW rechts dahinter ist wahrscheinlich ein Wanderer W 24. Bildquelle: ARCHIV REDUIT.

 

 

b) Ford Taunus G73A, Buckeltaunus

 

Carsten D. Brink schrieb kürzlich: "Ich kann es mir nicht verkneifen, in dem wunderschönen Postkartenausschnitt (oben auf der Seite PKW französ.) lassen Sie ein "halbdeutsches" Auto unerwähnt. Mitten im Bild steht ein wunder- schöner "Buckelford". Er muss damals ganz neu gewesen sein, denn es ist schon das überarbeitete Nachkriegsmodell (Ford Taunus G73A spezial oder deluxe ab 1950)."

 Bild oben: Am Haupt-Bf Saarbrücken; Ausschnitt aus einer  kolorierten Postkarte, ca. 1953. Foto rechts aus wikipedia,  gemeinfrei unter der GNU-  Lizenz für freie Dokumentation.

 

c) FORD 15 M (P1)

 

Das erste Modell der deutschen FORD-Werke nach dem Krieg war der Taunus 12M (P1). Er wurde ab 1952 gebaut und verfügte über einen 1,2- Liter-Motor. 1955 brachte FORD dieses Modell mit einem 1,5-Liter-Motor heraus und nannte es FORD Taunus 15 M. Es wurde bis 1959 hergestellt. Beide Modelle trugen als Kühlerfigur eine Weltkugel.

 

 

Der geistliche Herr auf dem Bild war der stolze Besitzer dieses Ford 15 M: Oberstudienrat Paul Seck, der am Gymnasium in St. Wendel unterrichtete und der kath. Religionslehrer zahlreicher Jungen aus dem St. Wendeler Land war.

Rechts außen sehen wir seine Schwester Gertrud Seck. In der Mitte steht Gretel Beilstein, die Frau des Inhabers der Kohlenhandlung Gebr. Beilstein, St. Wendel. Diese Firma hatte in den 50er Jahren u.a. einen Tatra-Kohlentransporter, den Sie hier sehen können. Sie soll auch mit Autos gehandelt haben. - Das Foto oben wurde sehr wahrscheinlich in Urweiler aufgenommen, wo Paul Seck wohnte. Das Fahrzeug links ist ein Lloyd LP 600 mit einem Kennzeichen aus dem Kreis Remscheid.

Kurz nach Erstveröffentlichung dieses Bildes auf Saar-Nostalgie haben Wolfgang Linnenberger, der damals in St. Wendel lebte, und einige seiner früheren Mitschüler  die Leute auf dem Foto mittels eines Telefon-Rundrufs identifiziert. - Foto: ARCHIV REDUIT.

 

Hinweis: Zwischen 1948 und 1954 baute Simca in Frankreich den FORD Vedette. Sie finden ihn hier, auf der Seite PKW französisch

 

 

d) FORD Taunus 17 M (P2)

 

Man nannte ihn auch "Barocktaunus". Er kam 1957 auf den Markt. Hier mit einer saarländischen VWS-Nummer für Vorführwagen (sie waren auch nach 1956 noch gültig). Foto: ARCHIV REDUIT.

 

 

 

 

 

 

 

5) Gutbrod Superior

Ab 1949 wurde im Gutbrod-Werk in Plochingen wieder produziert, unter anderem mehrere Varianten des Kleinwagens Superior. Das erste Automobil der Firma war der Typ Gutbrod Superior 500. Er wurde noch vor dem späteren VW als erster Volkswagen vermarktet. 1952 war der Gutbrod Superior 700E eines der ersten Serienfahrzeuge der Welt mit Benzindirekteinspritzung. 1954 endete die Autoproduktion und 1957 wurde das Werk Plochingen geschlossen. In Bübingen im Saarland wurden weiterhin Maschinen für Landwirtschaft, Gartenbau und kommunale Aufgaben hergestellt. (Infos aus wikipedia)

Bild: 1952 in den Alpen (Foto: Karl Abel)

 

 

6) Horch

 

Links eine 1935er Horch 851 Pullmann Limousine mit SA-Nummer. Rechts als Teilnehmer beim Rosenmontagszug 1954 in St. Ingbert ein Horch 8 Typ 500 Pullman, Bj. 1930.

(Foto: Gerd Schulthess, St. Ingbert).

 

Vielen Dank an unsere Spezialisten, die bei der Bestimmung der Fahrzeugtypen mitgeholfen haben!

                                                                                                                                             

Ein weiterer Horch: wahrscheinlich ein Typ 830 mit Achtzylinder-Motor vom Ende der dreißiger Jahre. Die Aufnahme wurde in Ottweiler gemacht, in der Wilhelm-Heinrich-Strasse / Ecke Enggass. Der Eingang links im Hintergrund gehörte zu dem damaligen Hotel Haas, rechts ist der Schriftzug Schmidt zu erkennen. Es war damals ein Lebensmittelgeschäft, die Familie hatte den Spitznamen "Schmidte-Kloppches".

 

Das Verdeck ist offen, der Wagen ist mit Blumen geschmückt. Er trägt ein OE 3 - Kennzeichen. Die Menschen haben ihre Sonntagskleider angezogen. Es ist möglich, dass der Anlass ein Turnerumzug war. Damals waren die Turner unter " Saargau Blies " in Ottweiler sehr aktiv.

 

Vielen Dank für Infos zu Ort und Anlass an Armin Flackus. Foto: ARCHIV REDUIT.

 

 

7) Lloyd Bremen

 

Lloyd-Fahrzeuge konnte man im Saarland in der Industrie-Garage kaufen, siehe Anzeige.

Die Lloyd Maschinenfabrik in Bremen brachte im Mai 1950 den Kleinwagen LP 300 auf den Markt. Weil andere Materialien zu teuer waren, fertigte man die Karosserie aus Sperrholz, das mit Kunstleder überzogen wurde. Im Volksmund nannte man den Kleinwagen "Leukoplast-Bomber", und bald sagte man: Wer den Tod nicht scheut, fährt Lloyd. Der Wagen wurde von einem 10 PS starken 300 ccm-Zweitakter angetrieben. (Infos aus wikipedia.)

 

Leider haben wir noch kein Bild von einem Lloyd mit OE-Kennzeichen.

 

Einen im Saarland fotografierten Lloyd aus der BRD sehen Sie oben unter 4) FORD.

 

               Anzeige der Industrie-Garage, Mainzer Straße 138, von 1952 (von Torsten Gatzke).

 

 

8) Mercedes

 

Es ist nicht sicher - aber sehr wahrscheinlich -, dass das hier abgebildete Fahrzeug ein Mercedes ist. Es wurde in den ersten Jahren nach dem Krieg dazu verwendet, um das Lehrpersonal zwischen der Universität Nancy und dem neu gegründeten Institut d'Études Supérieures in Homburg zu befördern [1]. (Mehr über dieses Institut und die Gründung der Universität des Saarlandes 1948 finden Sie demnächst in unserem geplanten Kapitel "Universität".) Die "SA"-Kennzeichen waren im Saarland von 1945 - 49 gültig, siehe hier.

 

Wir fragten eine Zeitlang auf der Hilfe-Seite nach Marke und Typ dieses PKW und haben verschiedene Vermutungen erhalten: Opel Olympia, Peugeot 201, evtl. 301 mit abmontiertem Kofferraum und zusätzlich angebrachtem Gitter. Am wahrscheinlichsten ist aber die Ansicht, dass es ein Mercedes war, möglicherweise ein Mercedes-Benz 170, Typ W15, oder ein 200er, Typ W21 (Mitteilung von Carsten D. Brinck, Gauting).

 

[1] Info und Bild aus: Wolfgang Müller. Die Universität des Saarlandes. Impressionen aus über 50 Jahren. Erfurt 2002. Seite 16.

 

Rechts: Ein Mercedes 2 ltr., Baujahr 1935, und sein Besitzer, Nikolaus Gross, Lebach, der ihn 1942 für seine Firma gekauft und als Pritschenwagen umbauen ließ. Foto: Egon Gross, Lebach.

 

 

Die beiden Bilder unten wurden von Armin Flackus, Ottweiler, zur Verfügung gestellt.

 

Das linke Foto zeigt den Mercedes 170 (wahrscheinlich Typ Vb) seines Vaters Willi Flackus (der Herr rechts im Bild).

 

Mit dem Schriftzug "Fahrt ins Glück" wurde der Mercedes 230 seines Großvaters für einen Faschingsumzug in Ottweiler dekoriert. Denselben Wagen zu Kriegszeiten sehen Sie (mit dem Opa) auf der Seite Fahrzeuge mit SAAR-Kennzeichen.

 

 

  

 

Mercedes 170 als Lieferwagen und Limousine

 

Fotos: Werkfoto Karosseriewerke Schreiner und Stadtarchiv Saarlouis.

Links ein Mercedes 170 Da Lieferwagen, rechts eine 170er Limousine, wahrscheinlich mit 1697 ccm bei 38 PS (Info: Mark Lattermann, Waldmohr)

 

 

9) Opel 

 

Links unten: Ein Opel Olympia von 1936 mit OE13-Nummer, aufgenommen im Jahr 1954 im Remmesweilerweg in Ottweiler. Der Anlass für den Umzug ist nicht bekannt - Fastnacht.... oder eine Hochzeit, oder gar eine Beerdigung? (Foto: privat, Ottweiler)

 

Unten rechts: Ein Opel Kadett, zweitürig Typ K38. Seine Motorhaube war keine "Alligatorhaube" wie beim Olympia, sondern eine "Flügelhaube" (von beiden Seiten aus zu öffnen). Der Kadett wurde ab 1938 hergestellt. Später wurden die Produktionsbänder als Reparationsleistung in die UdSSR verbracht. Dort wurde der Kadett, nun als "Moskwitsch", bis1953 nahezu unverändert weitergebaut und bis Belgien und Holland exportiert.

 

Die Opel-Modelle Kadett (Baujahr 1938-40) und Olympia (aus der unmittelbaren Nachkriegszeit) unterscheiden sich optisch nur minimal. Vermutlich ist das rechts abgebildete Fahrzeug ein Kadett 1938, den man seines Zierrats wie Radkappen und seitliche Trittbretter beraubt hat, oder sogar die bereits ab Werk vereinfachte Sparversion Kadett Junior.(Vielen Dank an Carsten Brink und Bernd Regenberg für die Infos.)

 

Ein Super 6 vor der Ill-Garage Schloer in Illingen. (Foto: Dr. Simmet).

Dieser wurde bei der saarländischen Polizei eingesetzt.(Foto: ARCHIV REDUIT.)

 

Opel Super 6.  Opel stellte 1937 sein neues Modell Super 6 als Nachfolger des Opel 6 (2 ltr.) auf der Automobil- und Motorrad-Ausstellung in Berlin vor. Er wurde von einem 6-Zylinder-Ottomotor mit 2,5 Liter Hubraum und 55 PS (40 kW) angetrieben. Auf sein separates Fahrgestell konnte man unterschiedliche Aufbauten montieren, und so wurde es als Limousine, Cabrio oder Roadster verkauft. Insgesamt erblickten in nur knapp zwei Jahren 46.453 Super 6 das Licht der Welt. Ende 1938 wurde sein Nachfolger mit demselben Motor als Opel Kapitän heraus- gebracht. Dieser hatte aber nun eine selbsttragende Karosserie.

 

Ein Opel Super 6, stark modifiziert

 

Dieser Opel eines Rohrbacher Fuhrunternehmers war eine "Promenadenmischung". Die meisten seiner De- tails sprechen dafür, dass die Basis ein Opel Super 6 Zwei-Türer, Typ 3700 (2. Serie von April bis November 1938) war. Folgende Modifikationen waren im Laufe seines Lebens durchgeführt worden:

  • Zeppelin (Kühlerfigur) vom Olympia
  • Maskenblech vom 1,3/2,0 Ltr.
  • Grillblech vermutlich vom Opel P4
  • Wischer nach oben verlegt

Die Modifikation im Grillbereich lässt einen Frontschaden vermuten, bei dem der originale Zinkdruckgrill (einteilig) zerstört worden sein muss. (Herzlichen Dank für die ausführliche Beschreibung an Rainer Wieler von der Alt-Opel - IG 1972 e.V.).

 

 

Auf dem Foto oben ist auch der Besitzer dieser "Promenadenmischung" zu sehen, Clemens Roschlock aus Rohrbach. Das Bild wurde etwa 1951 aufgenommen. (Foto: Karl Abel., Rohrbach)

 

 

 

 

 

 

 

 

  Opel Olympia nach 1950   

(Foto Torsten Gatzke)     

 

 

 

 

Opel Kapitän

 

Links: Dieser Opel Kapitän kam beim Besuch des Bundespräsidenten Heuss in Saarbrücken am 26. Januar 1957 zum Einsatz. (Foto: Gerd Schulthess.)

 

 

 

 

Einen Opel Admiral aus der Vorkriegszeit

sehen Sie auf der Seite

Fahrzeuge mit SAAR-Kennzeichen!

 

 

 

10) Porsche

 

 

 

 

Ein Porsche 356 - mit einer OE-Nummer! Kaum zu glauben, aber auch das gab es im Saarland. Und wem gehörte er? Unser Leser Dieter Cartus aus Sulzbach glaubt, in dem Herrn mit der Zigarette seinen (leider früh verstorbenen) guten Bekannten Hans Korzilius zu erkennen, den späteren Besitzer der Glas- und Porzellan-Großhandelsfirma M. Korzilius in Sulzbach. Da dieser "immer ein Sammler schöner Wagen" war, liegt es nahe, dass ihm auch dieser Porsche gehörte. Die junge Dame links im Bild gehörte übrigens nicht zu ihm, sie war die damalige Freundin, heute Ehefrau des Fotografen Günther Faust. Sie sollte nur "posieren", und gerade in diesem Moment kam der Besitzer zu seinem geparkten Wagen zurück. Das Foto wurde Mitte der 50er Jahre in Altenkessel aufgenommen. Im Hintergrund erkennt man links die Evangelische Kirche und rechts das Gebäude der Ev. Schule Altenkessel-Neudorf, die 1960 abgerissen wurde. - In der Werbeanzeige (links) vom September 1950 kann man nachlesen, dass die Firma Saar-Omnia damals die Porsche-Generalvertretung für Saarland und Frankreich hatte. In der Anzeige (oben rechts) von 1952 teilt die Firma Großklos mit, dass sie die Porsche-Vertretung übernommen hatte. Foto: Günther Faust, Zeitungsanzeigen: Torsten Gatzke.

 

 

11) Vidal & Sohn -    

 

Tempo     

 

 

     

 

 

Oscar Vidal gründete 1928 die Firma Vidal & Sohn Tempo-Werk GmbH in Harburg bei Hamburg, um zunächst Dreiräder zu bauen. Diese waren damals sehr gefragt, weil sie bei einem Hubraum von unter 200 ccm ohne Führerschein gefahren werden durften und steuerfrei waren. Trotz ihrer Leichtigkeit und geringen Größe wurden sie als "Lastkraftwagen" zugelassen (siehe oben in dem Ausschnitt aus einem Kfz-Brief). Das Vorderrad wurde von Ein- oder Zwei-Zylinder-Motoren der Ilo-Werke mit 200 bis 600 ccm (7,5 bis 19 PS) über eine Kette angetrieben. Der Pritschen- oder Kastenaufbau konnte äußerst variabel und nach eigenen Wünschen gestaltet werden.

 

Bild oben links: Ein Tempo Dreirad, aufgenommen ca. 1949 in Saarbrücken (OE 5!). Es ist an seinem zweigeteiltem Frontgitter eindeutig als E-Modell zu erkennen und war entweder (je nach Motorisierung) ein E 200 (198 ccm und 7 PS) oder ein E 400 (396 ccm und 12,5 PS). E steht für Eisenblech, da die Karosserie nun als Ganzstahlaufbau konzipiert war, während das Vorgängermodell D 200 noch eine Stahlblechmotor- haube hatte. Die E-Modelle wurden 1936 und 1937 gebaut und 1938 von den Baureihen A 200 und A 400 abgelöst (siehe Bild unten links!), die ebenfalls über einen Ganzstahlaufbau verfügten.

Foto aus: Karl August Schleiden, Saarbrücken so wie es war 2, Düsseldorf 1980.

 

Bild unten: Der Tempo Hanseat der Bruch-Brauerei Saarbrücken als Oldtimer auf dem St. Johanner Markt. Einzelheiten über den Tempo-Hanseat finden Sie in dem Text unter dem Bild. Foto: Lokilech unter GNU-Lizenz für freie Dokumentation (von wikipedia)

 

Links: Das hübsche Fahrzeug mit dem OE 6-Kennzeichen gehörte Leo Crauser (geb. 1927, heute wohnhaft in Friedrichweiler). Er hatte es 1947 für 60.000 Franken in total verrostetem Zustand in Saarbrücken gekauft und zu einem Eiswagen umbauen lassen, denn damals betrieb er einen Eisladen in Differten unter dem Namen "i-Punkt". Foto: Leo Crauser.

 

Sein Dreirad war höchstwahrscheinlich ein nach dem Krieg gebauter A 400. Optischer Unterschied der A- zu den E-Modellen waren das jetzt ungeteilte Frontgitter und die senkrechten Lüftungsschlitze an den Haubenseiten im Gegensatz zu den waagerechten Schlitzen der E-Modelle (siehe das Dreirad mit OE 5-Kennzeichen weiter oben!). Die A-Modelle wurden ab 1936 gebaut. Während der A 200 1940 auslief, überstand der A 400 als versorgungswichtiger Einheitstyp nach "Schell-Plan" die Kriegsjahre. Direkt nach Kriegsschluss nahmen die Vidal-Werke in Harburg noch 1945 unter schwierigsten Verhältnissen die Produktion von Dreirädern wieder auf und bauten den A 400 weiter bis 1948.

 

Nachfolger wurde dann der insgesamt modernisierte "Hanseat" (siehe Farbfoto oben), der bis 1956 in Hamburg-Harburg vom Band lief. Danach gingen die Fertigungsanlagen nach Indien und bildeten dort die Basis einer "Volksmotorisierung" mit Dreirädern für alle Zwecke. In vielen indischen Städten war das Standardtaxi bzw. der "Linienbus" ein Dreirad von Bajaj-Tempo. Noch bis in die jüngste Zeit war der indische Hanseat in seiner ursprünglichen Form erhältlich, sogar mit Dieselmotor.

Literatur: "Tempo - eine Chronik" von Reinald Schumann, Brilon 1996, und Tempo-Werksveröffentlichungen. Infos von Bernd Regenberg.

 

 

 

 

 

 

 

12) Volkswagen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

a) Typ 82 - "Kübelwagen"

 

Ein "Volkswagen", also ein Auto, das sich - ähnlich wie den Volksempfänger - möglichst viele Familien leisten konnten, wurde im 3. Reich bereits ab 1938 geplant. Er sollte 990 Reichsmark kosten. Man nannte ihn "KdF-Wagen" (KdF war die nationalsozialistische "Kraft durch Freude"- Organisation). Kaufwillige konnten jede Woche eine Sparmarke zu 5 Mark erwerben, bis nach Erreichen der Kaufsumme der Wagen ausgeliefert worden wäre. Aber nach Beginn des Krieges wurde die weitere Entwicklung des Wagens zunächst zugunsten von Fahrzeugen für den militärischen Einsatz gestoppt. Stattdessen wurde der Typ 82, im Volksmund wegen seiner Form "Kübelwagen" genannt, auf der Grundlage des geplanten KdF-Wagens entwickelt. 1940 wurde mit der Produktion begonnen, insgesamt wurden über 50.000 Stück davon gebaut.

 

Er war ein Geländewagen in offener Bauweise, geringer Höhe und nur ca. 550 kg Leergewicht. Sein luftgekühlter Motor leistete 23,5 PS bei 985 ccm Hubraum. Dadurch eignete er sich ideal für militärische Zwecke. Nach dem Krieg wurden intakt gebliebene oder reparaturfähige Kübelwagen privat weiter verwendet. Und so kam es, dass einige davon auch im Saarland zugelassen wurden.(Fotos: Familie Falk-Ziebuhr, Saarbrücken.)

 

 

 

 

 

 

 

Anmerkung von Carsten Brink zu dem Auto: Die Lochfelge des Ersatzrades gehört nicht zum Kübelwagen, die Scheinwerfer sind erheblich älter als das Auto! Der Kübelwagen ließ sich noch lange mit Teilen vom VW-Transporter reparieren. Deshalb war er gut zu unterhalten.

 

Dieser Kübelwagen gehörte zu der         Saarbrücker Brauerei Bruch.

 

In den frühen 50er Jahren war zur Wiedererlangung der Auto-Mobilität eine gehörige Portion an Kreativität gefragt. Der Kübel auf den Bildern oben hat, im Gegensatz zu dem im Foto rechts, als Reparaturteile glatte Türen, die es ab Werk nicht gegeben hat. Die Verkleidung der Vorderachse ist ebenfalls das Ergebnis freier Spenglerarbeit. Das Originalteil war gesickt, abgekantet und an den Seiten offen.

 

An dem Fahrzeug im Bild rechts fehlt dieser Schutz komplett. Dafür bekam es nachträglich, der Käfer diente wahrscheinlich als Vorbild, eine von außen zu öffnende Kofferraumhaube,jedoch ohne Reserveradträger. Serienmäßig war der vordere Stauraum nur von innen her zugänglich.

Text: Karl Presser. Foto: Brauerei Bruch.

 

 

b) VW Käfer

 

Bereits 1938 wurde mit dem Bau des Volkswagenwerks in Fallersleben (heute ein Stadtteil von Wolfsburg) begonnen. Im Krieg wurden dort aber zunächst Militärfahr-

zeuge (hauptsächlich Kübelwagen) hergestellt (siehe oben unter a). Erst 1945 konnte die serienmäßige Produktion des Käfers begonnen werden, sie belief sich im ersten Jahr auf knapp 1800 Exemplare.

Die drei ersten Käfer-Fotos sind aus den Alben der Fam. Falk-Ziebuhr, Saarbrücken.

Der Käfer rechts hatte leider nicht mehr die heute fast unbekannte Originalsstoß-

stange mit Sicke. [Vielen Dank an Carsten Brink für einige Hinweise zum VW Käfer.]

 

 

 

Diese ersten VW-Käfer wurden an die Besatzungsmächte und die Post ausgeliefert. Ab 1946 konnte er für 5000 RM mit Bezugsschein auch von Privatleuten gekauft werden. 1950 erhielt er werksintern die Bezeichnung "Typ 1". Von den frühen 50er Jahren an wurde er mit großem Erfolg auch nach Amerika verkauft, wo man ihn liebevoll "beetle" oder "bug" ("Käfer") nannte. Erst ab Mitte der 60er Jahre wurde er auch in der VW-Werbung als Käfer bezeichnet. Im Bild oben ist ein "Export"-Modell mit Chromrahmen an der Frontscheibe und passender Stoßstange zu sehen.

 

 

 

 

Foto oben: Auf der Moselfähre (Pascal Lamotte, Dudweiler)

 

Im Foto oben links kann man erkennen, dass es bei dieser frühen Ausführung noch keine Ausstellfenster in den Türen gab, dafür aber Luftklappen an der Seite (zwischen Tür und Kotflügel).

 

Die ersten Käfer waren Fahrzeuge des Typs 11, die auch im Saarland gefahren wurden. Sie hatten ein Leergewicht von 750 kg und einen luftgekühlten Vierzylinder-Boxermotor im Heck mit anfangs 985 cm³. Sie erreichten eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h bei einer Leistung von 18 kW.

 

Bis März 1953 wurde der Käfer mit dem berühmten geteilten Rückfenster gebaut, das als "Brezelfenster" bekannt wurde, danach mit einem einteiligen Fenster (siehe Bild links), das ab 1957 in einer größeren Ausführung ausgeliefert wurde. (Zu diesem Text wurden u. a. Infos aus Wikipedia verwendet.)

                              

 

 

Zwei spätere Modelle mit durchgehendem Rückfenster. Links: An den Käfer gelehnt der (inzwischen ver- storbene) Besitzer Adolf Hilt, Mitinhaber des Möbelgeschäftes Gatzke & Hilt, Ludweiler. Foto: Torsten Gatzke.

Rechts: Ein Käfer parkt gegenüber der VW-Garage in ?? Falls Sie wissen, in welchem Ort: bitte >Kontakt.

 


   

 

 II) Ausländische Fabrikate

 

 

1) Alfa Romeo 1900 T I

 

Im Juli 1956 kaufte die Fa. Karosseriebau Schreiner, Saarbrücken, von der französi- schen Alfa Romeo- Vertretung in Paris einen

Alfa Romeo 1900 T I. Es war kein Neuwa- gen, der Kaufpreis betrug 1,3 Millionen Franken (umgerechnet etwa 6000 Euro.

Zum Vergleich: ein neues Crèmeschnittchen

 

 

kostete 1951 465.000 frs., umgerechnet gut 2000 €. Die Beule am hinteren rechten Kotflügel erhielt der Alfa erst einige Zeit nach dem Kauf.

 

 

Alfa Romeo 1900 T I

 

 

 

Blick auf das Heck mit den zierlichen, aber markanten Rückleuchten.

Fotos: Das Farbfoto oben ist aus wikipedia. Es ist gemeinfrei; Autor: Luc106. Die beiden anderen Fotos. Ferdinand Kleineick.

 

 

 

 

2) Cadillac Series 75 Generation III

 

Diese Limousine gehörte zum Fuhrpark der Armaturen- und Maschinenfabrik Theodor Jansen GmbH, Rohrbach. Die Firma hatte etwa 600 Mitarbeiter, und es wird berichtet, dass Jansen sehr sozial eingestellt und deshalb bei seinen Mitarbeitern sehr beliebt war.

Der 5,7-ltr.-V8-Motor des Cadillac (Baujahr 1946) leistete 150 PS. Das Foto mit den beiden Jansen-Fahrern hat Karl Abel aus Rohrbach zur Verfügung gestellt.

 

 

 

(Zur Diskussion unserer Leser bezüglich der Identifizierung des Cadillac-Fahrzeugtyps lesen Sie bitte AKTUELL vom 8., 11. und 12.1.2011)

 

3) Kaiser Henry J (USA)

 

Henry J. Kaiser und Joseph W. Frazer bauten ab 1946 revolutionäre PKW der Marken Kaiser und Frazer in Willow Run (Michigan, USA). Ab 1950 wurde auch ein Kleinwagen gebaut, nämlich der Kaiser Henry J. (Foto: privat, Igb.)

 

 

Der Schriftzug auf der Motorhaube lautet "Henry J". Wem das hier gezeigte Fahrzeug gehörte, wissen wir leider nicht. Der kleine "Kaiser" hatte einen 4-Zylinder-Motor, 2199 ccm Hubraum und 69 PS und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 125 km/h. Er wurde von 1950 bis 1953 gebaut. Kaiser-Frazer-Fahrzeuge wurden von der S.I.V.A. (Société d'Importation de Véhicules Automobiles) in Paris XIIIe aus den USA nach Frankreich importiert und kamen auf diesem Weg auch zur Kaiser-Vertetung Hugo Geppert in Saarbrücken. (Diese hatte übrigens laut Telefonbucheintrag von 1955 auch die Generalvertretung für Willème LKW im Saarland.) Zeitungsannonce von 1951: Torsten Gatzke.

 


 

 

Fortsetzung folgt... (vielleicht mit Ihrer Hilfe?)

 

Wenn Sie, verehrte Leser, noch private Fotos von Autos oder Motorrädern mit SA- oder OE-Kennzeichen besitzen, würde ich mich freuen, wenn Sie sie mir zur Veröffentlichung auf dieser Webseite zur Verfügung stellen wollten (ich würde mir nur eine Kopie davon machen). Bitte rufen Sie mich an oder senden Sie mir eine e-Mail (Nummer und Adresse finden Sie auf der Seite Kontakt). 

 


 

 

> zum Teil A)  PKW - französische Fabrikate (Renault, Peugeot, Citroën usw.)

 

Motorräder finden Sie auf der Seite Motorräder (die aber z. Zt. noch im Aufbau ist!)

 

 


 

 

 

 

HIER GEHT'S WEITER:

 

 

 

> Teil A)  PKW - französische Fabrikate

> Teil B)  PKW - deutsche und ausländische Fabrikate (diese Seite)

> Teil C)  Motorräder und Motorroller (noch im Aufbau)                                                        

> Teil D)  Fahrzeuge mit SAAR-Kennzeichen

 

> Abschnitt Nutzfahrzeuge (LKW und Sonderfahrzeuge)

 

> Abschnitt Saarländische Kfz-Kennzeichen

 

> Gesamt-Übersicht des Kapitels VERKEHR

 

 

> Extraseite mit weiteren Fotos zum Crèmeschnittchen

 


Diese Seite wurde zuletzt ebarbeitet am 25.03.2012  

     

 

 

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