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            saar-nostalgie.de - Verkehr

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f)  Omnibusse

 

 

 

 

Inhalt:  1) Neunkircher Straßenbahn AG

            2) Gruben-Omnibusse

            3) Privatunternehmen

 

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> Übersichts-Seite VERKEHR  - Kraftpost-Omnibusse finden Sie auf der Seite Kraftpost - Andere Nutzfahrzeuge gibt es unter Nutzfahrzeuge

 

            

 

1) Neunkircher

 

 

Straßenbahn AG

 

 

  Ende der 50er / Anfang 60er Jahre

  

 

Die Neunkircher Straßenbahn AG betrieb damals nicht nur einen Straßenbahn- und Obus-Linienverkehr, sondern auch mehrere Omnibuslinien. Die Fotos in diesem Abschnitt zeigen MAN-Omnibusse an verschiedenen markanten Stellen des Stadt- und Umlandgebietes.

 

Dieser MAN 750 erklimmt die steile Zweibrücker Straße in Neunkirchen, die damals auch die Straßenbahn noch befuhr (vorne im Bild sieht man die Weiche zum Steinwald). Die Bus-Linie 5 verband die Stadt mit dem Stadtteil Kohlhof. Das Foto wurde von der Scheib aus mit Blick auf die Stadt aufgenommen. Links hinter dem Bus sieht man das damals noch neue Hallenbad (Stadtbad). Es wurde 1961 eröffnet und musste Ende 2005 wegen Einsturzgefahr leider geschlossen werden.

 

Mehr über die Straßenbahnen gibt es in Kürze hier.

 

Hier steht ein MAN 750 in der Saarbrücker Straße an der Haltestelle Stummplatz.

 

In dem Haus vorne links befand sich die Saarländische Kredit- Bank, rechts das Betriebsgebäude des Neunkircher Eisenwerks und dazwischen im Hintergrund ein Teil der Hütte mit einem der Hochöfen. Dort steht heute das Saar-Park- Center.

 

Links geht es in die Stummstraße und weiter zum Hüttenberg. In der Mitte führt die Saarbrücker Straße nach Heinitz, Spiesen und Saarbrücken, und nach rechts kommt man über die Bliesbrücke zur Bahnhofstraße.

 

Über der Fahrbahn erkennt man das Oberleitungsgewirr für die Straßenbahnen und die Obusse.

 

An der Haltestelle Grube König besteigen einige Bergleute den Omnibus der Neunkircher Straßenbahn AG, der sie nach der Schicht nach Hause bringen wird.

 

Dahinter warten zwei gelbe Postbusse auf ihre Fahrgäste: Der vordere ist ein MAN-Langhauber, der hintere ein Chausson Frontlenker.

 

(Zu Postbussen siehe auch Kapitel POST!)

 

Neunkirchen-Wellesweiler, Steinwaldstraße. Die Linie 6

fuhr von Neunkirchen über Wellesweiler nach Bexbach (siehe auch das Foto unten).

 

Im Hintergrund ist das alte Kraftwerk St. Barbara in Bexbach zu sehen. Es arbeitete von 1953 bis 1988. Erst 1983 wurde das heutige Kraftwerk Bexbach mit seinem riesigen Kühlturm in Betrieb genommen.

 

Am Bexbacher Blumengarten.

 

 

 

Oben: der Bexbacher Bahnhof heute (2009)

 

Rechts: Am Bexbacher Bahnhof etwa 1959

 

 

 

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Die Farbfotos dieses Abschnitts sind M.A.N. - Werkfotos.

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Fast alle auf dieser Seite abgebildeten Gruben-Omnibusse waren französische

Fahrzeuge des Typs Renault 215 D.

 

2) Grubenbusse

 

 

Die Busse der Bergwerksverwaltung (Régie des Mines de la Sarre) stellten die direkte Verbindung zwischen den Gruben und selbst den kleinsten Ortschaften her, in denen

Bergleute wohnten. (Lesen Sie mehr über den Bergbau in jener Zeit auf der Seite Bergwerke.)

 

Die Fotos zeigen einige "Gruwebusse" an der Grube Göttelborn etwa im Jahr 1953. Sie dienten ausschließlich dem Berufsverkehr, allerdings fuhren auch häufig Angehörige der Bergleute mit, um in der "Kaffeküch" etwas zu sich zu nehmen oder einzukaufen.

 

 

Die Grubenbusse trugen von 1948 bis 1953 die Aufschrift

"Régie des Mines de la Sarre".

 

Etwa die Hälfte aller in den Bergwerken Beschäftigten wohnten weiter als 4 km von ihrer Grube entfernt. Das Bergarbeiterstatut bestimmte, dass alle Belegschaftsmitglieder kostenlos zu ihren Arbeitsstätten transportiert werden mussten, mit der Eisenbahn, Straßenbahn oder mit besonderen Autobussen. Die durchschnittliche Entfernung betrug 16 km. Um 1952 wurden dafür jährlich 730 Millionen Franken aufgewendet. Die 156 Grubenbusse beförderten auf 142 Linien täglich 20.000 Bergleute. Dabei legten sie jeden Tag eine Gesamtstrecke von 16.000 km zurück.

 

Fotos der Grubenbusse: Lichtbildstelle der Saargruben.

 

 

 

In den ersten Jahren nach dem Krieg waren viele Bergleute in Schlafhäusern in der Nähe der Gruben untergebracht, in denen sie während der Arbeitswoche übernachteten. Erst zum Wochenende kehrten sie in ihre bis zu 40 km entfernten Wohnorte zu ihren Familien zurück.

 

Anfangs legten sie diese Strecken oftmals zu Fuß zurück, da das Nahverkehrsnetz noch nicht wieder aufgebaut war.

 

Nach und nach übernahmen die Grubenbusse den Transport, und die Bergleute konnten auch während der Woche nach Hause zurückfahren.

 

 

 

Foto links: Bergleute fahren zur Arbeit. Der Fahrer kontrolliert die Ausweise, die ihnen den Zutritt zu den Bussen gewähren.

 

Dieses Foto: France-Illustration, 1950.

 

 

Ein Renault 215 D der Régie des Mines de la Sarre hält am Bahnhof Tholey. Links steht (oder fährt) ein PKW

(wahrscheinlich ein FORD Eifel aus den 30er Jahren), dahinter biegt ein anderer Bus gerade um die Ecke.

 

 

Einige Exemplare einer späteren Generation von Grubenbussen. Sie warten an der Grube Velsen. Auf dem Chausson

APH 522 (dritter von links) kann man die Aufschrift "Saarbergwerke AG, Saarbrücken" lesen. Die Aufnahme muss

demzufolge nach dem 1. Oktober 1957 entstanden sein. Die Fabrikate der übrigen Busse sind noch nicht eindeutig

identifiziert (evtl. Renault, Mercedes, Büssing?). Foto: Karl-Heinz Janson, Dilsburg.

 

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Literatur: Generaldirektion der Saargruben: Die Kohlengruben an der Saar. Paris, Februar 1953.

 

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Ganz links ein Renault 215 D, die übrigen Busse sind Berliet PCK 7 in verschiedenen Ausführungen. Dies waren aber sehr wahrscheinlich keine Grubenbusse, sondern Fahrzeuge der Gesellschaft für Straßenbahnen im Saartal.

 

 

Zahlreiche weitere Bustypen aus dieser Zeit fnden Sie auf der Seite Saar-Kraftpost.

 

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3) Private Busunternehmen

 

 

a) Illtal-Verkehr Andreas Jochem, Illingen

 

 

Ein Teil der Omnibus-Flotte des Illtal Verkehrs in der Poststraße in Illingen, in den frühen 50er Jahren. Das Haus im Hintergrund war die Villa des Bauunternehmers Johann Ackermann. (Das Bild ist eine Fotomontage, die der Firmeninhaber damals hat anfertigen lassen. Man erkennt es u.a. daran, dass der Chausson-Bus links viel größer ist als der Berliet daneben.

 

   

   Einige Fahrer und Fahrgäste vor einem Chaussson                                        Omnibus-Putzkolonne und Zapfsäule

 

Der Omnibusbetrieb "Illtal-Verkehr" war schon vor dem 2. Weltkrieg von Andreas Jochem in Illingen gegründet worden. Nachdem im Krieg die Busse der Firma für die Wehrmacht requiriert worden waren, konnte man erst 1946 oder 1947 den Betrieb wieder aufnehmen.

 

Neben dem Reiseverkehr bediente das Unterneh-

men auch einige Buslinien, z.B. die von Marpingen nach Saarbrücken und nach Dirmingen. Außerdem gab es Grubenlinien, die die Bergleute zur Grube brachten, und zwar hauptsächlich zum Bergwerk Reden.

 

Der Betrieb verfügte über 15 bis maximal 24 Busse und wurde erst in den 90er Jahren geschlossen.

 

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Foto rechts: Unfall an der Merch (Nebenfluss der Ill): Illtal-Verkehr gegen Schloss-Brauerei (1:0).

                                                                            

  

 

Die wichtigste Sparte der Firma

war der Reiseverkehr.

 

Auf diesem Bild sehen wir

einen Illtal-Omnibus, der saarländische Besucher zur Gedenkstätte von Verdun

gebracht hat. Nun parkt er vor

dem Eingang zum Beinhaus

von Douaumont.

 

 

Drei Illtal-Verkehr-Busse (noch mit OE-Kennzeichen), etwa 1956. Links ein Mercedes, die beiden anderen hatten ein Fahrgestell

von Saurer und eine Karosserie von Gangloff, Colmar (Info: H. Münch, Einöd).

 

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Die Fotos zu diesem Abschnitt und die Firmen-Infos stammen von der Firma Illtal-Verkehr.

  

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b) Gebr.

 

Fischer,

 

Wahlschied

 

 

In Wahlschied (heute zur Gemeinde Heusweiler gehörend) war die Firma Gebr. Fischer ansässig.

 

Wer kann Infos (evtl. auch weitere Fotos) aus dieser Zeit über die Firma Fischer besorgen?

(> Kontakt)

 

Dieses Foto (Landesarchiv Saarbrücken, B1283C) ist auch auf der Seite "Die ungeliebte Grenze" zu sehen.

 

         

        c) Unbekanntes Busunternehmen aus Saarbrücken

 

 

 

 Nach Vermutungen einiger Leser könnte es sich um einen Omnibus der Firma A. Philippi oder der Firma  Franz Rojahn, beide aus Saarbrücken, handeln.

 

Offensichtlich war hier eine Musikkapelle mit einem kleinen Reisebus unterwegs.

 

Der Name des Busunternehmens ist zwar auf der Seite des Busses aufgemalt, aber leider nicht zu entziffern, auch nicht die Schrift auf den Heckscheiben. Weiß jemand etwas über dieses Foto bzw. das Busunternehmen?

(> Kontakt).  (Foto: privat)

 

Das Nummernschild konnte ich herausvergößern und lesbar machen (OE5 war Saarbr.-Stadt):

 

 

  

 

 d) Das Kapitel Omnibusse wird bald mit weiteren Bussen aus dem ganzen Saarland fortgesetzt.

 

 

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Ausführliche Infos über Kraftpost-Omnibusse finden Sie auf der Seite Kraftpost.  -  Andere Nutzfahrzeuge gibt es unter Nutzfahrzeuge.

 

Über Straßenbahnen und Trolleybusse gibt es demnächst eigene Kapitel!

 

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Diese Seite wurde zuletzt bearbeitet am 13.08.2009                   

    

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