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saar-nostalgie.de - VERKEHR
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d) PKW
und Motorräder mit OE-Kennzeichen
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A) PKW - französische Fabrikate: - diese Seite
B) PKW - deutsche und ausländische Fabrikate (im Anhang: PKW mit SAAR-Kennzeichen)
C) Motorräder und Motorroller; Motorsport
Zahlreiche Fotos dieses Kapitels sind von Besuchern der Webseite zur Verfügung gestellt worden. Ihnen allen herzlichen Dank!
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Teil A) PKW - Französische Fabrikate
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Aufgrund der Wirtschaftsunion mit Frankreich wurden im Saarland in den späten 40er und in den 50er Jahren wesentlich mehr französische als deutsche Fahrzeuge gefahren.
Da bei der Einfuhr deutscher und anderer ausländischer Autos hohe Einfuhrzölle fällig wurden, waren französische Fahrzeuge im Saarland billiger zu haben, weil Frankreich ja - zumindest wirtschaftlich und zolltechnisch - für die Saar Inland war.
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Die Kinder haben sich zwischen einem Renault 4 CV (siehe Abschnitt 1a) und einem Simca 8 (Abschnitt 2b) aufgebaut.
Foto: ChristineSchäfer, Niederkirchen.
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1) RENAULT
Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs warfen die französischen
Behörden dem Firmengründer Louis Renault eine Zusammenarbeit
mit den deutschen Nationalsozialisten vor,
und er kam 1944 ins Gefängnis. Dort
starb er nach einem Monat Haft. Am 16. Januar
1945 wurden die Renault-Werke in Boulogne-Billancourt
verstaatlicht und in die "Régie
Nationale des Usines Renault" (RNUR - Staatl. Verwaltung der Renault-Werke)
umgewandelt.
Zunächst wurde
das Vorkriegsmodell Juvaquatre weitergebaut (siehe weiter unten,
Abschnitt b) und ab 1946 parallel dazu der 4 CV, also "unser" Crèmeschnittchen (Abschnitt a). Von 1951 an wurde die Frégate
gebaut, die zur oberen Mittelklasse gehörte (Abschnitt d), und ab
1956 die
Dauphine (Abschnitt c). Foto links: Rainer Freyer.
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a) Das Crèmeschnittchen
(Renault 4 CV)
Den Reigen der PKWs muss hier
natürlich das zu jener Zeit bei den Saarländern
beliebteste Auto eröffnen: das Crèmeschnittchen.
Mit "bürgerlichem Namen" hieß es
RENAULT 4 CV*). Seine Besonderheit waren sein wassergekühlter Heckmotor und seine vorderen Türen, die hinten angeschlagen waren (an der B-Säule) und sich deshalb
nach vorne öffneten (solche Türen nennt man auch "Selbstmördertüren"). Da auch die hinteren Türen an der B-Säule angeschlagen waren, reduzierten sich so die Herstellungskosten. Der 4 CV wurde nur
als viertürige Limousine gebaut.
Er verfügte über einen Vierzylinder-Viertakt-Reihenmotor mit einem Hubraum von 751 ccm und brachte eine Leistung von zunächst 17, später 19 PS bei 4000 U/min, die ihn auf bis zu 100 km/h beschleunigten. 1950 wurde die Leistung auf 21 PS erhöht. Der 4 CV war mit einem Dreigang-Getriebe, vier Sitzplätzen und einzeln aufgehängten Hinterrädern ausgestattet.
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Die Zeichnung rechts befindet
sich seit d. 50er Jahren in Tholey auf der Hauswand des damaligen Renault-Händlers. Im Nummernschild steht die Jahreszahl "1953".
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Foto: Eduard Schneider, Tholey)
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*) Die Abkürzung "CV" steht in Frankreich für "chevaux vapeur", wörtlich übersetzt "Dampf-Pferde". Damit waren "Steuer-PS" gemeint, die keine reine Leistungsangaben bedeuteten (wie unsere DIN-PS), sondern zur Bemessung der Kfz-Steuer herangezogen wurden (bis zum Jahr 2000). Die Berechnung dieser Steuer-PS erfolgte nach einer ziemlich komplizierten Formel, bei der die Anzahl der Zylinder und die Größe des Hubraumes eine Rolle spielten. Mehr zu diesem Thema: http://www.motor-talk.de/forum/200-hp-sind-wieviele-ps-t1067922.html?page=1.
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Der Werdegang des Renault 4 CV
Louis Renault hatte schon seit 1940 den Bau eines neuen Kleinwagens für eine breitere Käuferschicht geplant. Da die Vichy-Regierung während der deutschen Besetzung Frank-
reichs Entwicklung und Bau von zivilen Fahrzeugen unter- sagt hatte, begann man bei Renault ab etwa 1941 in aller Heimlichkeit damit, den späteren 4 CV zu entwickeln. Sogar Louis Renault soll nichts davon gewusst haben. So konnte man schon unmittelbar nach Kriegsende die ersten Prototypen des 4 CV testen. 1946 wurde der neue Wagen auf dem Pariser Autosalon vorgestellt.
Ab 1947 wurde der 4 CV mit so großem Erfolg verkauft, dass man mit Lieferzeiten von mehr als einem Jahr rechnen musste. Erst 1961 wurde die Produktion des 4 CV eingestellt, nachdem man fast 1,2 Millionen Exemplare davon verkauft hatte.
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< Autopflege Anfang der 50er Jahre. Foto: Familie Bellmann.
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Es wurde vielfach vermutet, dass Ferdinand Porsche an der Entwicklung des 4 CV oder zumindest seines Motors mitgewirkt habe. Dafür sprechen gewisse Ähnlichkeiten zwischen den ersten Prototypen des 4 CV und des VW Käfer. Dennoch sind diese Vermutungen sehr umstritten.
Warum die Saarländer den 4 CV nur "Crèmeschnittchen" nannten
Das Crèmeschnittchen wurde im Saarland deshalb so genannt, weil es einem solchen Kaffeeteilchen von der Form her - mit seinen vielen Rundungen - schon irgendwie ähnlich sah. Aber der Hauptgrund war seine Farbe. Während des Krieges hatte man im Renault-Werk Panzer gebaut, die für den Kampf des deutschen Nordafrikakorps in der Wüste bestimmt waren. Aus
diesem Grund lackierte man sie in einer sandähnlichen, gelben Tarnfarbe. Nach dem Krieg waren im Werk noch größere Bestände dieser Farbe übrig geblieben, die man aus Ersparnisgründen zunächst einmal aufbrauchen wollte. Und so hat man einfach die in den ersten Serien ausgelieferten 4 CV nur in dieser Farbe lackiert. Die Saarländer muss der Farbton an Pudding oder Buttercrème erinnert haben, denn sehr bald nannten sie diese Autos nur noch "Crèmeschnittchen".
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So etwa sah die Originalfarbe der ersten Crèmeschnittchen aus. Foto: Rainer Freyer.
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Quellen zum Text: "Von der Stunde 0 zum Tag X"; www.kleinwagenfreunde.de/html/renault4cv.html; http://de.wikipedia.org/wiki/Renault_4CV.
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Hans Gatzke aus Ludweiler kaufte im Mai 1951 das weiter unten abgebildete Crèmeschnittchen (4142 -OE 5). Die dazu gehörige Rechnung der Firma Saar-Auto-Contor in Saarbrücken wies einen Kaufpreis von umgerechnet etwa 4000 DM aus.
Auf der Rechnung (siehe links) musste der Käufer damals einige Erklärungen und Verpflichtungen unterschreiben, die u.a. auf zollrechtlichen Gründen beruhten. Da die Fahrzeuge zollfrei aus Frankreich ins Saarland eingeführt wurden, verpflichtete man die Endverbraucher schon beim Kauf dazu, sie ein halbes Jahr lang nicht ohne Genehmigung zu verkaufen und auch nicht in Gebiete außerhalb des Saarlandes, also auch nicht nach Deutschland, abzugeben.
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Bild unten: Der Deckel des Wassereinfüllstutzens befindet sich über der Motorhaube am Heck des 4CV. Der Tankverschluss sitzt dagegen unter der Motorhaube. (Foto: Rainer Freyer)

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Auf diesen beiden Bildern sehen wir das Crèmeschnittchen der Familie Gatzke, Ludweiler. Torsten Gatzke: "Auf dem Foto links sind meine Oma Klara Gatzke und Adolf Hilt zu sehen, aufgenommen in Ludweiler in der Karlsbrunner
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Straße. Das
Foto rechts zeigt meine Eltern Adolf und Edith Gatzke bei einem
Sonntagsausflug an die Nied." (Fotos: Torsten Gatzke, Völklingen.)
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Ist Ihnen schon aufgefallen, dass das Frontgitter des Renault 4 CV bei einigen
Modellen aus drei und bei anderen aus sechs waagerechten
Chrom-
Zierleisten besteht?
Des Rätsels Lösung: Bis August 1953 wurde der
4 CV mit 6 Leisten an der Frontpartie ausgeliefert, ab September 1953, als
die Autos des Jahrgangs 1954 auf den Markt kamen, nur
noch mit drei (etwas breiteren) Chromleisten.
Außerdem waren in dem neuen Modell die Sitz-
bank weiter nach hinten verschoben (für größere Beinfreiheit) und die Heizung verbessert worden,
die Batterie nach hinten gewandert, das Reserverad jetzt
senkrecht montiert und das Fahrzeug mit 21-PS-Motor
erhältlich.
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Das Foto links zeigt einen (halben) Renault 4
CV mit seiner
stolzen Eigen- tümerin (in voller Größe),
Tante Käthchen Lor- scheider, die zur Familie Hartkorn,
Elversberg, gehörte.
Foto: Karola Hartkorn.
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Am Waldrand in der Nähe
von Merzig präsentiert sich dieses wunder-schöne
Crèmeschnittchen.
Es gehörte der Tante meines Freundes Christoph
Welter, Saarlouis. Die Aufnahmen entstanden etwa 1954.
(Zwei Fotos: Christoph Welter.)
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Zwei Crèmeschnittchen und
ein Peugeot 203 (6377-OE14) parken hier in Rohrbach am Gasthaus Waldhorn im Jahr 1957.
(Mehr über den Peugeot 203 finden Sie unten unter 4a!)
Foto:
Karl Abel, Rohrbach. |
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Hier präsentiert sich der
4 CV einmal richtig in der Seitenansicht.
Dieses Fahrzeug gehörte zum Fuhrpark der Teigwarenfabrik
Andreas Paul & Sohn, die damals in Kirkel, ab 1953 in Rohrbach angesiedelt war. Das Foto stammt aus dem Jahr 1950. Links im Bild ist der Sohn von Andreas Paul zu sehen; er hieß ebenfalls
Andreas. Weiter unten ist ein Simca 5 der Firma abgebildet,
und auf der Seite Nutzfahrzeuge finden Sie mehr über die
Firma und ihren Opel Blitz. Foto: Alois Paul, Enkel des Firmengründers Andreas Paul.
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In der Püttlinger Hengstwaldstraße
wurde dieses Crèmeschnittchen
etwa im Jahr 1954 aufgenommen.
Foto: Günther Faust
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Alfred Fink aus St. Ingbert,
der hier bei einem Sonntagsausflug ganz
friedlich auf der Motorhaube sitzt, jagte
eines Tages seiner Mutter einen Riesen-Schreck
ein. 1956 war er gerade mal neun Jahre alt, als er sich
heimlich hinter das Steuer des Crèmeschnittchens klemmte und dieses in Bewegung
setzte.
Er erzählt:
"Gelernt hatte
ich das durchs Zusehen und Verstehen der
Funktionen von Kupplung, Schalthebel usw.
Dann probierte ich mit Erlaubnis meiner
Mutter vor der Garage durch Hin- und Herfahren,
ein Gefühl für das Auto zu bekommen.
Nach einigen Wochen des Übens war ich
mir sicher, das Auto dorthin bewegen zu
können, wo ich es habe wollte."
- Eines Tages wollte er seine Mutter mit
seinen Fähigkeiten überraschen,
und als sie nicht da war, steuerte er das
Auto durch geschicktes Hin- und Herfahren
so in die Garageneinfahrt hinein, dass es
im rechten Winkel quer zur Einfahrt stand.
"Meine Mutter war natürlich zuerst
sehr erschrocken, dann in Sorge darüber,
wie sie das Auto aus dieser "Zwangslage"
herausbringen könne. In meinem Stolz
über diese Leistung bot ich ihr sofort
an, den "Status Quo" wieder herzustellen.
Da sie sich selbst das nicht zutraute, ließ
sie mich gewähren (es blieb ihr ja
auch nichts anderes übrig) und war
anschließend froh, dass alles ohne
Kratzer oder sonstigen Schaden abging. Geschehen
ist diese Geschichte in Auersmacher, wo
wir damals wohnten." |

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Dieter Berger aus Bexbach hat
dieses Foto (links) eingesandt. Es zeigt seine
Mutter Mathilde mit Fräulein Jenni, einer Kollegin, die
oft für sie die Urlaubsvertretung machte. Frau
Mathilde Berger war Biohelferin (Näheres über diesen
Beruf auf der Seite "Ausweise
und Pässe") und arbeitete bei der Landeszuchtanstalt.
Deshalb hatte der 4 CV wohl eine OE 9-Nummer.
(Foto: Dieter Berger, Bexbach)
Diese 4CV-Frontpartie wurde 2009 in Homburg fotografiert.(Foto: Rainer Freyer)

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Links: Auch heute noch kann man gut erhaltene und liebevoll renovierte 4 CV bei Oldtimer-Treffen und
-Fahrten bewundern.
(Foto Walter Volkmar, Riegelsberg, 2007)
Rechts: Ein junges Mädchen stellt uns stolz das Auto seiner Familie vor. Das Bild wurde in Webenheim aufgenommen.
Foto: Torsten Gatzke, Völklingen.
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b) Renault
Juvaquatre Fourgonette
Der Vorläufer des Crèmeschnittchens
war der Renault
Juvaquatre, der
ab 1937 zunächst als Limousine gebaut wurde, anfangs
zwei-, später auch viertürig. Schon bald wurde
der Juvaquatre auch als Break oder Fourgonette vertrieben. Dieser Fahrzeugtyp wurde gerne
als Lieferwagen für kleinere Transporte der unterschiedlichsten
Firmen und Institutionen verwendet.

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Das Bild oben zeigt
einen Juvaquatre
Fourgonette,
mit dem die Sport-Zeitschrift SPORT ECHO ausgefahren wurde.
Foto: Landesarchiv
Saarbrücken, B 571 C.
Das Foto links (von Egon Groß aus Lebach) wurde 1953 aufgenommen. Der
Juvaquatre
Fourgonette
trägt auf der Rückseite und an den Seiten
Reklameaufschriften für GROLIN Bohnerwachs. |
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c) Renault Dauphine 

Die Renault Dauphine kam im März 1956 auf dem Markt. Da nach dem 1.1.1957 im Saarland nur noch die neuen deutschen Nummernschilder ausgegeben wurden, dürften in den wenigen Monaten (März bis Dez.56) nicht allzu viele Exemplare dieses Typs mit OE-Kennzeichen zugelas-
sen worden sein. Die Familie Falk-Ziebuhr, Saarbrücken, besaß damals ein solches Auto und hat diese drei hübschen Fotos in ihren Fotoalben.
(Fotos: Familie Falk-Ziebuhr, Saarbrücken.)
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Die DAUPHINE war das Nachfolgemodell*) des Cremeschnittchens. Sie hatte wie dieses einen Heckmotor und vier Türen, die sich aber alle nach hinten öffneten. Es fehlten auch die "abstehenden" Kotflügel des Vorgängermodells 4 CV.
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*) Im Französischen sind die Bezeichnungen für alle Kraftfahrzeuge weiblichen Geschlechts. "La 4 CV" (der 4 CV) war damals "la reine" (die Königin), und so wurde ihre Nach-folgerin "Dauphine" genannt (= Kronprinzessin, Thronfolgerin).
Ihr Reserverad war unter dem vorne liegenden Kofferraum untergebracht, und sie war 30 cm länger als der 4 CV. Dadurch erhielt sie einen geräumigeren Innenraum. Angetrieben wurde sie von einem 4-Zylinder-Reihen-Motor mit anfangs 845 ccm und 26 PS (in späteren Versionen 36 PS). Weitere Merkmale: drei Gänge plus Rückwärtsgang, hydraulische Trommelbremsen an allen vier einzeln aufgehängten Rädern, eine selbsttragende Karosserie, hydraulische
Stoßdämpfer, Gewicht 635 kg sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 115 km/h. Sie wurde unter der Typenbezeichnung "R 1090" bis 1963 gebaut.
Das Foto rechts zeigt die Dauphine von Otto Friedrich Nau- mann, Wiebelskirchen (im Bild rechts mit seiner Frau, etwa 1958). (Foto: O.F.Naumann.)
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d) Renault
Frégate
Nach dem Krieg wollte Renault neben dem 4CV
einen modernen neuen Mittelklasse-Wagen bauen. Heraus kam die Frégate. Sie hatte einen Frontmotor und - als Neuheit - Einzelrad- aufhängung an allen vier Rädern. 1950 wurde sie erstmalig auf dem Pariser Autosalon gezeigt, und vom November 1951 an konnte man sie kaufen.
Ab 1956 war auch eine Kombi-Version der Frégate erhältlich, und zwar unter dem Namen "Domaine".

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(Foto: Heiner Lenthe)
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(Foto: Heiner Lenthe)
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Die Produktion der Renault Frégate wurde 1960 eingestellt, nachdem 180.000 Stück gebaut worden waren. Nachfolger wurde der Renault 30.
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| Werbung der Saar-Auto-Contor, Saarbrücken Titelbild der ACS-Zeitschrift März 1953 |
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2) SIMCA (und FORD France)
Der französische Autohersteller
Simca baute ab 1935 in Nanterre zunächst
nur FIAT-Modelle in Lizenz, und zwar den Simca 5, 6
und 8. Für die Lizenzen erhielt FIAT Aktienanteile
an Simca. Als erstes eigenständiges Fahrzeug baute Simca ab 1951 den Aronde, und nach der Übernahme der französischen Ford-Werke in Poissy (Département Seine-et-Oise, unweit von Paris) im Jahr 1954 begann Simca mit seiner Vedette-Reihe.
a) Simca 5. Dies war
die französische Version des Fiat 500 "Topolino" und wurde zwischen 1937 und 1948
gebaut. Er verfügte über einen 4-Zylindermotor
mit 570 cm Hubraum und 13 PS. Sein Leergewicht betrug
560 kg.

Auf dem Foto rechts posiert
Heinz Landwehr aus St. Wendel neben seinem Simca 5, der auf den Namen "Fifi"
'hörte'. Das Bild wurde etwa 1958 aufgenommen.
Links sehen wir einen Simca 5 in der Seitenansicht.
(Foto: Elmar Landwehr, St. Wendel)
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Der Fiat Topolino wurde in Italien auch als Kasten-
wagen mit einer Nutzlast von 300 kg gebaut und
trug dann den Namen "Furgoncino".
Auch den Simca
5 gab es als kleinen Lieferwagen. Er wurde
in dieser Form als "Fourgonnette
250 kg Simca cinq" bezeichnet.
Die kleine Fourgonnette im Bild links gehörte
zum Wagenpark der Firma "Pauls Eiernudeln",
Rohrbach.
(Foto: Alois Paul;
weitere Fotos von Fahrzeugen der Firma seines
Großvaters/Vaters gibt es auf dieser Seite
oben unter Renault 4 CV sowie auf der Seite
Nutzfahrzeuge ziemlich unten
beim Opel Blitz.) |
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b) Simca 8

Der Fiat 508 C (ab 1939 Fiat 1100 genannt) wurde von 1937 bis 1951 auch in Lizenz von Simca in Nanterre gebaut. Er hieß in Frankreich Simca 8, verfügte über vier Türen, einen vorne eingebauten Vierzylinder-Reihenmotor mit 1089 ccm und 30 bis 32 PS.
Er hatte ein Vierganggetriebe, Heckantrieb und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 95 bis 105 km/h.
Foto: Privat, St. Wendel.
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c) Simca Aronde
Dies war das erste eigenständige (d.h. nicht in Fiat-Lizenz gebaute) Modell der Firma Simca. Er war ein Mittelklassewagen mit 1,1- bis 1,3-ltr.-Motoren und wurde in drei Generationen gebaut:
1951-55: Simca 9 Aronde (zwei Varianten: Elysée und Montlhéry) 1955-57: Typ 90A, 1958-64: Typ P60. Der Aronde im Foto rechts gehörte der Familie Hartkorn in Elversberg. (Foto: Karola Hartkorn.)
Der unten abgebildete Simca Aronde Elysee mit dem Kennzeichen 3844-OE7 gehörte Edmund Meier, St. Ingbert. Im Foto unten ist links sein damals etwa 12-jähriger Sohn Ulrich zu sehen, der die Fotos jetzt zur Verfügung gestellt hat. Der Aronde parkt hier im August '57 auf der Fahrt nach Kärnten (mit dem Ziel Wörthersee) kurz nach der Passage durch den Tauerntunnel. Im zweiten Bild sieht man den Vater im Jahr 1956
hinter seinem Aronde stehen, mit dem er gerade den St. Ingberter "Staffel" bezwungen hat. So nannte man damals die Serpentinenstraße, die von der jetzigen BAB-Ausfahrt St. Ingbert-
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West auf die "Ensheimer Höhe" (Richtung Flugplatz) hinaufführt. Ulrich Meier berichtet: "Den Staffel rauf wars nicht weit, es folgte jeweils der Spaziergang auf der Höhe bzw. dann ging es wieder runter ins 'Ensheimer Gelöch' (bitte nicht fragen, wo dieser Name herkommt!).
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Die Kurven waren - d.h. die ganze
Straße war - allerdings damals sehr viel enger
als heute. Mein Vater war zwar ein ausgezeichneter Maschinenbauer,
aber das Autofahren war ihm recht anstrengend.
Der Simca war übrigens
für meinen Vater eher noch zusätzlich stressfördernd.
Ständiger Blick auf die Kühlwasser-Temparaturanzeige,
nahezu keine lange Urlaubsreise ohne Schaden an der
Kühlung. Ein altertümlicher Motor, langhubig.
Viele Reparaturen. Wir fuhren ihn aber trotzdem so lange,
bis er (fast) auseinanderfiel."
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Der Simca Aronde als Lieferwagen (Bild unten rechts) führte den Beinamen "Messagère". Da er hinten keine Glasfenster hatte, war für ihn ein Außenspiegel auf der Fahrerseite vorgeschrieben (wie man auf vielen Fotos dieser Seite sehen kann, waren die meisten Limousinen damals noch nicht mit Außenspiegeln ausgerüstet).
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Eine andere Lieferwagen-Version des Aronde, die hinten mit Glasfenstern ausgestattet war, wurde unter dem Namen "Simca Aronde Châtelaine" vertrieben (ohne Abbildung)..
Fotos: Werkfotos Karosseriewerke Schreiner.

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d) FORD Vedette (von Simca in Frankreich gebaut)
Die in den französischen Ford-Werken in Poissy gebauten Ford Vedette-Fahrzeuge waren die Vorläufer des Simca Vedette, der weiter unten beschrieben wird. Der Ford
Vedette wurde
von 1948 bis 1954 produziert.

Anzeige aus der Zeitschrift SAAR-HANDEL Nr. 14 vom 25.12.1949 (vielen Dank an Torsten Gatzke).
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Der Ford Vedette war zwar von Ford-USA in Detroit
entwickelt worden, wurde dort jedoch nie gebaut. Stattdessen produzierte ihn die Ford France SA in ihrem Werk in Poissy
und brachte ihn ab 1948 auf den französischen Markt. Er wirkte wie ein Ford Mercury 1949 im Kleinformat und sorgte mit seiner
bulligen Karosserie und dem Fließheck für einiges Aufsehen im
Nachkriegs-Europa. Als ein PKW der Oberklasse verfügte er über einzeln aufgehängte
Vorderräder und einen V8-Motor mit Seitenventilen und 2.158 cm³ Hubraum. Seine
hinteren Türen öffneten sich nach vorne und die vorderen nach hinten (umgekehrt
wie beim 4 CV, siehe oben!). Die Karosserie war mit dem separaten Fahrgestell
verschraubt.
Bei den
ersten Exemplaren des Vedette soll es von 1949 bis 1951 zahlreiche mechanische
Probleme
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gegeben haben, weshalb die Verkaufszahlen zu wünschen übrig ließen. Man konnte einen frisch bestellten Vedette ohne lange Wartezeit erhalten,
wogegen man sich z.B. beim Citroën Traction Avant oft ein bis eineinhalb Jahre
gedulden musste. 1953 wurde der Vedette modernisiert, ohne dass dadurch
der Verkauf stark angekurbelt worden wäre.
Als Simca die Fordwerke in Poissy 1954 übernahm, wurde die Produktion des Ford
Vedette eingestellt und an ihrer Stelle die Simca-Vedette-Reihe
in Angriff genommen - siehe folgenden Abschnitt e)!.
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Die beiden Fotos zeigen einen Ford Vedette Baujahr 1951. Das Bild rechts wurde kurz nach der Auslieferung im Frühjahr 1951 aufgenommen, und das Foto links zeigt seine Rückfront im Oktober 1953. Der kleine Kerl ist der damals vier Jahre alte Kurt Harrer, der uns die Bilder jetzt zur Verfügung gestellt hat. Die Dame ist seine Mutter. (Fotos: Kurt Harrer.)
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Das oben abgebildete Fahrzeug war ein "Ford-Vedette 54" (F22E) in Dover-Grau, geliefert von der Firma Auto-Industrie GmbH Saarbrücken, die damals noch in der Bleichstraße 11-15
war (wo sich heute die "Garage" befindet, siehe Bild unten!). Das Fahrzeug wurde im Juli 1954 nach Quierschied verkauft und kostete einschließlich Überführung und fünf Reifen 165/400 mit weißen Flanken genau 975.700 Franken - fast eine Million (nach den jeweils letzten
Kursen umgerechnet ca. 8.300 DM oder 4.240 €). Das polizeiliche Kennzeichen lautete 6222 - OE 14. Heiner Lenthe, der Sohn des Besitzers, (im Bild) kann sich noch genau erinnern, wie sein Vater, mit ihm auf dem Beifahrersitz, den Wagen in der Bleichstraße abholte und vorsichtig aus der Fordgarage herausfuhr. Foto: Heiner Lenthe.
Das linke Foto zeigt die alte Ford-Garage der Firma Auto-Industrie in der Bleichstraße in Saarbrücken. Auf dem Bürgersteig steht eine ESSO-Tankzapfsäule. Die Auto-Industrie war Simca- und Ford-Großhändler für das Saarland. Das Foto rechts zeigt den Ford-Vedette, den Kurt Harrer heute noch als Oldtimer fährt. (Foto: Kurt Harrer. Briefausschnitt: Freistempler-Sammlung v. Elmar Landwehr, St. Wendel.)
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e) Simca Vedette
Nach der Übernahme der französischen Ford-Werke in Poissy bei Paris (1954) setzte Simca ab 1956 die zur Oberklasse gehörende Ford-Vedette-Reihe (siehe weiter oben unter d) fort und brachte sie als Simca-Vedette auf den Markt.
Die Simca-Vedette-Reihe gab es zunächst in vier verschiedenen Ausstattungsvarianten:
Régence, Trianon, Versailles und Marly. Die letztere war eine Kombi-Version. Die nach Deutschland gelieferten Modelle der Simca Vedette hatten meist einen V8-Motor von Ford mit 2,3 Litern Hubraum und 72 bis 84 PS. Im Jahr 1958 wurde
die Simca-Vedette überarbeitet und in den Versionen Beaulieu (1958), Présidence (1959) und Chambord (1960) vertrieben.
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Dieser Simca Versailles gehörte der Familie Gross in Lebach. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1956. Zu dieser Zeit waren Farbfotos in privaten Fotoalben noch eine Seltenheit. (Foto: Egon Gross, Lebach.) Das Bild unten rechts zeigt die Heckpartie eines anderen Simca Versailles aus dieser Zeit. An der Seite kann man die Typenbezeichnung gut erkennen. (Foto: Landesarchiv Saarbrücken.)
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Das Foto links zeigt den Ausstellungsraum einer saarländischen Simca-Vertretung, in der auch eine Vedette gezeigt wurde.(Foto:Torsten Gatzke)
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3) Citroën: a)
Traction Avant
Im schicken Auto zum Sonntagsausflug
an die Mosel...

Mehr über
diesen Fahrzeugtyp in Kürze hier mit vielen weiteren Fotos! |

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Dieser Citroën11 CV soll der Wagen des Landrats von St.Wendel gewesen sein. (Foto: privat)
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b) 2 CV ("deux
chevaux" - "Ente")
Der 2 CV wurde von 1948/49 an
gebaut. Er war recht preisgünstig und mit einfachster
Technik ausgestattet. Auch im Saarland war er ziemlich
beliebt. Es gab ihn auch als "Kastenente",
die z.B. die Saar-Post
als Zustellauto verwendete:

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4) Peugeot
a)

Nach dem Krieg verkaufte Peugeot zunächst den schon in den 30er Jahren entwickelten Typ 202 weiter. 1947 wurde ein neues Modell angekündigt und auf dem Pariser Autosalon von 1948 erstmals vorgestellt: der Peugeot 203. Bis 1954 (als der 403 kam), baute man in Sochaux nur diesen einen PKW-Typ, und zwar als Limousine, Cabriolet oder Kombiversion.
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Diese zwei Peugeot 203 standen vor der Schlosserei Kinzer in der Kirchenstraße in Merchweiler
Foto: Martin Kinzer, Merchweiler.
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Der 203 war nicht etwa die Weiterentwicklung eines früheren Fahrzeugtyps von Peugeot, sondern ein nach dem Krieg vollkommen neu entwickeltes Modell. Herausragende Merkmale waren eine selbsttragende Karosserie, ein qualitativ hochwertiges Fahrwerk mit Einzelradaufhängung vorne, hydraulische Bremsen und sparsame Verbrauchswerte. Äußerlich erinnerte
er an eine stromlinienförmige amerikanische Limousine im Kleinformat. Obwohl die meisten neuen Autos nach dem Krieg mit dem Aufkommen der Pontonkarosserien ein Stufenheck erhielten, hatte der Peugeot 203 noch einmal ein Fließheck, wie es zuvor in den späten 30er Jahren weit verbreitet war. Sein cw-Wert betrug 3,7.
Foto: Ferdinand Kleineick, Bischmisheim.
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Angetrieben wurde der neue Peugeot von einem leichten, aber robusten Motor mit vier schrägstehenden Zylindern und 1290 ccm Hubraum, in denen eine Leistung von 45 PS erzeugt wurde. Damit erreichte das Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeiten von etwa 140 km/h.
Der Peugeot 203 verfügte über ein synchronisiertes Vierganggetriebe mit Lenkradschaltung. Zwei in Reihe geschaltete 6-V-Batterien sorgten bereits damals für eine Bordspannung von 12 Volt.
Foto: Jürgen Konrad, Wadgassen.
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Man konnte den 203 mit oder ohne Schiebedach kaufen. Es gab ihn auch als Cabriolet und man konnte zwischen verschiedenen Radständen wählen. Die Kombiversionen wurden unter den Namen "Commerciale" und "Familiale" vertrieben.
Im Laufe der Jahre wurden regelmäßig Verbesserungen am Peugeot 203 vorgenommen, die sich vor allem auf das Fahrverhalten und den Komfort auswirkten.
Die Fertigung des 203 wurde erst 1960 eingestellt. Bis dahin waren insgesamt über 680.000 Exemplare in verschiedenen Varianten verkauft worden.
Fotos: Ferdinand Kleineick, Bischmisheim.
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Bordeauxrot war dieser 203, der Rainer Glaeske aus Lebach gehörte. Er hat ihn später restauriert und verkauft. Foto: Rainer Glaeske, Lebach.

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Foto links: Ferdinand Kleineick, Bischmisheim; Zeichnung: Autohaus Kochte und Rech,
Arndtstraße 21-25, Saarbrücken (aus einer Werbung der 50er Jahre)..
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Foto: Heiner Lenthe.
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Ist Ihnen auf dem Foto rechts und auf dem ersten 203-Foto weiter oben der kleine graue, halb durchsichtige Insektenfänger aufgefallen? Mit ihm sollte verhindert werden, dass Fliegen und Mücken die Windschutzscheibe verunreinigten. Richtig platziert, fing er in der Tat eine Menge des Ungeziefers ab, bevor es auf die Scheibe aufprallen konnte.
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Welche Marke? Es muss etwa 1950 gewesen sein, ich war vielleicht 7 oder 8 und konnte wohl gerade Schreibschift lesen. Am Unteren Markt stand ein Auto, ich wollte gerne die Marke wissen. Ich lief zu meiner "Tante Gisela", die im Haus Rettig wohnte. "Auf dem Auto steht vorne Geu-ge-ot drauf - was heißt denn das?" Sie überlegte
ein bisschen, dann lachte sie laut: "Das ist ein Pö-scho!!!" Und dann wusste ichs, denn das hatte ich schon oft gehört. Aber ich kann mir bis heute nicht erklären, warum die das "P" wie ein "G" schreiben!
Farbfoto: R. Freyer, 2009
S/W-Foto: Ferdinand Kleineick.
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Wer besitzt ein Foto von einem Panhard - PKW mit OE-Kennzeichen aus den 50er Jahren? (> Kontakt)
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6) Andere französische Fabrikate
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Salmson S4-61
1896 begann die Firma "Emile Salmson & Cie" mit der Konstruktion von Benzinmotoren und baute bis zum 2. Weltkrieg in Boulogne-Billancourt Flugzeug-Sternmotoren. 1920 brachte sie ihr erstes Automobil heraus, den Cyclecar GN Salmson. Zahlreiche weitere zumeist exquisite Modelle folgten. Bis 1928 gewannen Salmson-Fahrzeuge 550 Rennen und stellten 10 Weltrekorde auf.
Das hier gezeigte Modell S4-61 wurde von 1938 bis 1951 gebaut und bescherte der Firma zusammen mit dem Modell S4E ein Nachkriegs-Comeback. Es hatte einen 4-Zylinder-4-Takt- Reihenmotor mit 1732 ccm und 55 PS.
Ende der 50er Jahre endete die Salmson- Autoproduktion, und die Fabrik in Billancourt wurde von Renault aufgekauft.
(Foto: Fritz Francke, Mainz)
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Diese Seite wird bald mit weiteren französischen Fabrikaten fortgesetzt: mehr Citroên, Peugeot, Panhard...
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Wenn Sie, verehrte Leser,
noch private Fotos
von Autos oder Motorrädern mit SA- oder OE-Kennzeichen besitzen, würde ich
mich freuen, wenn Sie sie mir zur Veröffentlichung
auf dieser Webseite zur Verfügung stellen wollten
(ich würde mir nur eine Kopie davon machen). Bitte
rufen Sie mich an oder senden Sie mir eine e-Mail (Nummer
und Adresse finden Sie auf der Seite Kontakt).
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HIER GEHT'S WEITER:
zum Teil B) PKW - Deutsche und ausländische Fabrikate (im Anhang: PKW mit SAAR-Kennzeichen)
zum Teil C) Motorräder
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> Nutzfahrzeuge (LKW und Sonderfahrzeuge)
> Die verschiedenen Kfz-Kennzeichen im Saarland.
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Diese Seite wurde zuletzt bearbeitet am 21.07.2010
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